Schöner Roman! Hat mich an manchen Stellen zu Tränen gerührt. Würde ihn, als modernen Klassiker betiteln
Berührend schön und tieftraurig
Ein wundervolles Buch mit mehreren Schicksalsschlägen und deren Verarbeitung, die Entfremdung und den Zusammenhalt von Geschwistern, die große Liebe, eine unerfüllte Liebe, Karriere, Träume, Kinderwunsch, Drogekomsum, Krankheit...wirklich viele Themen und trotzdem fand ich es nicht überfracht. Die philosophische Sprache gefiel mir besonders gut. Werde definitiv noch mehr von Benedict Wells lesen oder hören.
Ich liebe Benedict Wells, ich würde blind ein Buch von ihm kaufen. Auch dieses Buch hier ist absolut herzzerreißend 😍

Das Leben, die Zeit und die Sache mit der Wirklichkeit
Dieses Buch fand auf Umwegen zu mir. Eine leicht übergriffige Thalia-Verkäuferin legte es einfach in meinen Warenkorb, ohne dass ich es haben wollte. Dieses Buch hat also mich gefunden. Was soll ich sagen: Ich habe es gelesen und möchte betonen, dass ich den Schreibstil als sehr angenehm empfinde. Manchmal hat es regelrecht zum Philosophieren eingeladen. Hier und da ein kleines verstecktes Gedicht, das das Leben schrieb. Besonders das letzte Drittel hat mich tief berührt und mir tatsächlich ein Paar Tränen entlockt. Wahnsinn, eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Erschütterung, Sorge, Hoffnung und Trauer. Das liebe ich am Lesen und an Büchern: Jede*r liebt ein anderes Buch, jede*r fühlt ein anderes Buch. Dieses liebe ich.
»Und wenn du nur tust, was du immer getan hast, wirst du auch nur bekommen, was du immer bekommen hast.«
Also dieses Buch war echt grandios. Es gibt da so viele Zitate, die ich mir markiert habe. Es ist eine so schöne Geschichte, traurig aber irgendwie schön.
Ich hab das Buch geschenkt bekommen und hätte selbst wahrscheinlich nicht dazu gegriffen. Dafür war ich dann am Ende richtig positiv überrascht. Bin ziemlich durch geflogen, da ich den Schreibstil total angenehm und auch fesselnd fand. Für mich ist gleichzeitig irgendwie nichts aber doch auch verdammt viel passiert und am Ende hab ich sogar ein Tränchen verdrückt. Die Zeitsprünge waren manchmal irgendwie sehr plötzlich und verwirrend, aber es hat insgesamt so wie es war genau gepasst. Mochte es insgesamt sehr gerne und finde es empfehlenswert.
Inhaltlich eine tolle Romanidee mit einigen wunderschönen stilistischen Schätzen 🥰. Da mir jedoch keine der verschiedenen Protagonist:innen so richtig ans Herz gewachsen ist, konnten mich die Schicksalsschläge, die es in „Vom Ende der Einsamkeit“ reichlich gibt, nicht wirklich berühren 🤷🏼♀️. Vom Schreibstil her aber gut zu lesen und die Abwechslung durch die verschiedenen Zeitebenen hat mir auch ganz gut gefallen 🙂.
Traurige und schöne Geschichte, bei der mir das Thema Geschwisterbeziehungen besser gefallen hat, als die Lovestory an sich. Tiefe Charaktere. Schöner Schreibstil

Ich hätte es noch lieber gemocht, wenn es mich nicht immer wieder so traurig gemacht hätte.
Schönes wenn aber auch echt trauriges Ende…
Was ein tolles Buch…. An vielen Stellen wirklich sehr traurig und rührend, aber es beschreibt das Leben mit allem was dazugehört. Und insbesondere die Trauer wird zu einem positiven Teil des Lebens ❤️🩹
Unfassbar gut geschrieben
Ein grandioser, sprachgewaltiger Roman über Verlust, Liebe, Familie und Erinnerungen. Grandios geschrieben auch wenn sehr schwere Themen behandelt werden.
ein sehr melancholischer und stimmungsvoller Roman
Benedict Wells Schreibstil ist wunderbar. Er vermag es, die Lebens- und Leidensgeschichte aus der Sicht des Protagonisten in einer melancholisch/ nostalgischen Stimmung zu erzählen, die mich als Leserin stark bewegte. Der Roman ist tragisch, zugleich durchzogen von Humor und hoffnungsvollen Momenten. Wells beschreibt die Komplexität eines Menschenlebens und die Wichtigkeit oder eben Unwichtigkeit von Entscheidungen.
Mein erster Roman von Benedict Wells
Und den fand ich viel besser als ich erwartet hatte. Klassische Romane stehen nicht allzu oft auf meiner Leseliste, aber ab und zu versuche ich auch Bücher außerhalb meiner Komfortzone zu lesen - und werde dann meistens auch positiv überrascht ☺️. Ich finde der Schreibstil fühlt sich im ersten Moment distanzierter an als ich es von meinen Romance oder Fantasy Büchern gewohnt bin, gleichzeitig habe ich schnell gemerkt, dass ich trotzdem emotional in der Geschichte drin stecke! Ich habe viel gefühlt bei diesem Buch und die Sprache bleibt mir besonders schön in Erinnerung. Sehr gut möglich, dass ich noch mehr von diesem Autor lese!
Gutes Buch aber hat jetzt auch nicht meine Welt verändert
Das Buch erzählt eine schöne Geschichte die einen in Teilen sehr mitnimmt und sich in anderen Teilen unfassbar zieht. Das Buch behandelt das Thema Tod sehr spannend aber für mich jetzt nicht weltverändernd. Kann man lesen - muss man aber nicht.
Für mich wirkt es gezwungen tragisch
Mein erstes Buch von Benedict Wells und während es mich vom Schreibstil her stark an die von Ewald Arenz erinnert, mochte ich die Bücher von Arenz tatsächlich lieber. Das Ende der Einsamkeit war mir alles in allem zu dünn für seinen Inhalt, zu viel Tragik auf zu wenigen Seiten.
Ich musste heulen, und das ist bisher nur einem anderen Buch gelungen
Man darf dieses Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen, wenn einem Verlust und Liebe nahegehen, vor allem wenn man die Charaktere schon ihr ganzes Leben lang in diesem Buch begleitet hat. Ich fand den Schreibstil sehr sehr angenehm, das Lesen ging weg wie Butter. Allerdings muss ich sagen, dass die Charaktere sehr klischeebehaftet waren, sich in diesem Klischee aber teilweise weiterentwickelt haben. Es gab wirklich schöne tiefe Zeilen, die mich selbst zum Nachdenken über mein Leben angeregt haben. Insgesamt hatte ich eine sehr schöne Zeit mit dem Buch, selbst wenn ich das Buch mal zur Seite legen musste, konnte ich sofort wieder in die Geschichte einsteigen. Teilweise haben sich Passagen gezogen, aber ich glaube diese sollten dem Leser das Gefühl von Zeit geben, welches der Charakter empfindet. Und auch wenn viele Sachen nicht unbedingt realitätsnah waren, war es doch eine Welt in die ich gerne eingetaucht bin.

VOM ENDE DER EINSAMKEIT war mein erstes Buch von Benedict Wells und ich werde definitiv noch andere Bücher von ihm lesen, ich LIEBE seinen Schreibstil! 🫶🏼🎀 🌹🕯🚬📸🖊💔📚🇩🇪🇫🇷
Auch, wenn das Buch traurig war, fand ich es sehr schön. Es hat mich außerdem nachdenklich gemacht und obwohl mir ein bisschen mehr in der Story gefehlt hat, wurde es nicht langweilig. Das hat mir in der Story gefehlt: ❗️Spoiler❗️ Ich hätte gerne ein bisschen mehr über Josephine und Eric erfahren. Außerdem mehr über Alvas Kindheit und über die Eltern von Jules. Ich hätte mir am Ende irgendeine Aufklärung gewünscht, ich habe sehr gehofft, dass Jules einen Brief findet, vielleicht von seinem Vater, in dem er etwas über Eric's Tod erzählt. Das fand ich alles ein bisschen zu oberflächlich, aber vielleicht waren die Geheimnisse auch das, was dem Buch seinen Charme gegeben hat. ✨️Spoiler ENDE✨️ Wegen den eben genannten Gründen gibt es einen Stern weniger, trotzdem habe ich das Buch und den Schreibstil gelibt und ihm gute 4 ⭐️ gegeben. Absolute Empfehlung! ✨️🎀☺️
![„…der winzige Samen […] ist im Laufe der Jahre zu einer prächtigen Erinnerung herangewachsen.“](https://social-cdn.read-o.com/images/1775724404453-10.jpg)
„…der winzige Samen […] ist im Laufe der Jahre zu einer prächtigen Erinnerung herangewachsen.“
Vom Ende der Einsamkeit - aber auch vom Beginn der Liebe und Geborgenheit, der Angst, der Entscheidungen und des Erwachsenwerdens und auch der Zuversicht. Ein ruhiges, trauriges Buch. Authentisch, mit komischen und teils unsympathischen Charakteren, Schicksalsschlägen und den Freuden des Lebens. Eine Geschichte, in der man sich wiederfinden und Gedanken, in denen man sich verlieren kann. Obwohl wir den Protagonisten über den Verlauf seines Lebens begleiten, baut sich nur wenig eine Beziehung zu ihm oder den anderen Charakteren auf. Trotz Interesse fiel es mir schwer, das Buch zu lesen, es hatte seine Längen und doch hatte es eine leise Sogwirkung. Ich bin gespannt, ob es nachhallen wird, bisher habe ich noch nicht das Gefühl.
Wunderschön. Die Geschichte der drei, zugegeben etwas klischeehaft gezeichneten Geschwister über das erwachsen werden, Verlust, Wachsen, die Liebe und den Zusammenhalt unter Geschwistern ist bezaubernd und ging mir sehr nah.
„Und was auch immer all diese Jahre zwischen uns gewesen war, ein einziger Blick hatte gereicht, um es wieder kaputtzumachen."

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, zwischendurch hat es mich auch immer mal wieder kurz verloren, dafür hat mich das Ende so heftig ergriffen, dass es für mich den Einstieg wieder ausgleicht.
Benedict Wells schreibt natürlich sehr gut, aber hier - ein Drama! Schwere Kost.
Ich habe das Gefühl ich habe ein ganzes Leben gelesen. Der Schicksalsschlag als Junge, wie er damit umgegangen ist, seine beste Freundin oder eher erste wahre Liebe, die aber irgendwie unerfüllt bleibt bis hin zu seinem „happy end“. Einfach unfassbar toller Schreibstil. Es hat mich gefesselt und erst wieder losgelassen, als ich auf der letzten Seite angekommen bin. Ein Buch über die Liebe, das Leben, Entscheidungen, Familie, Schicksalsschläge und der Tod. Eine absolute Empfehlung bis zum letzten Wort.
Einfach wunderschön!
Dies war der erste Roman von Benedict Wells und es wird nicht der letzte sein. In diesem Roman verbergen sich so geniale und tiefsinnige Gedankenansätze, über die man noch lange nachdenken wird. Die Figuren wachsen einem ans Herz und man fiebert mit ihnen mit, erfährt Scheibchenweise ihre Geschichte, manches wird wie "beiläufig" aufgedeckt und hat dadurch eine enorme Enschlagskraft. Ein Roman, den ich gerne noch einmal zum ersten Mal lesen wollen würde. Hier ein Zitat: "Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall."
Bis zur Mitte etwas zäh, danach grandios
Unfassbar traurig, unfassbar wahr
Dieses Buch erzählt eine schöne Geschichte. Wie im echten Leben schlägt das Schicksal zu, es ist so wahr!
Großartiger, berührender Roman über Vergänglichkeit und Liebe
"Vom Ende der Einsamkeit" war ein großartiges Buch, das mich trotz eher nüchternem Schreibstil tief berührt hat. Benedict Wells schafft wieder einmal sehr ehrliche, authentische Figuren, mit denen man mitfühlt, mitliebt, mittrauert. Es war für mich wunderbar, Jules und seine Familie über so viele Jahre begleiten zu können. Es gab viele Zitate, die ich mir markiert hätte, wenn ich Bücher annotieren würde, da dieses Buch viel Kluges und Schönes zu bieten hat. Der Verfall der Figuren, deren Tod man miterlebt, ist eindrücklich beschrieben und hat mich sehr mitgenommen. Trotz aller traurigen Dinge, die passieren, lässt einen das tolle Ende hoffnungsvoll und mutig zurück. Insgesamt ein wundervolles Buch, welches ich sehr genossen habe. Ich vergebe gern 5 Sterne.
Melancholisch, zart und tief berührend: Eine Geschichte über Verlust und die leise Hoffnung, ihm dennoch etwas entgegenzusetzen.
In Vom Ende der Einsamkeit erzählt Benedict Wells von drei Geschwistern, deren Kindheit jäh zerbricht und von den Spuren, die dieser Verlust in ihr Erwachsenenleben zieht. Besonders Jules’ Blick macht den Roman zu einer stillen, eindringlichen Suche nach Nähe in einer Welt, die früh ihre Sicherheit verloren hat. Die Sprache ist klar und getragen von einer sanften Melancholie. Immer wieder geht es um Einsamkeit, um das Erinnern und um die Frage, ob man dem eigenen Schmerz je ganz entkommen kann. Gleichzeitig entfaltet sich darin eine vorsichtige, beinahe zerbrechliche Liebesgeschichte. Ein ruhiger, emotionaler Roman, der nicht laut sein muss, um lange nachzuwirken.

Die Menschen, die einem am nächsten sind oder sein sollten, bleiben nicht Teil deines Lebens. Ob du es willst oder nicht, was das Schicksal für dich bestimmt hat, liegt nicht in deiner Verantwortung. Egal, wie sehr man versucht die Zeit anzuhalten.
Das ist ein sehr schönes Werk, welches mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Man reflektiert über sein eigenes Leben, Chancen, die man hätte nutzen sollen, Worte, die man nie gesagt hat und eine Bindung, die man nie aufrecht gehalten hat. Vor Allem, wenn man selbst Geschwister hat, fängt man an zu verstehen, wie wichtig sie sind. Jetzt und immer

💭🧳❣️🫂⚰️ -Bewegend und tiefgründig-
„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells hat mich wirklich tief berührt. Schon lange habe ich keine so gute Gegenwartsliteratur mehr gelesen – für mich war es ein absolutes Highlight. Ich war beim Lesen immer wieder überrascht, wie sehr mich die Geschichte mitnimmt. An vielen Stellen hat sie mich zum Nachdenken gebracht – über das Leben, über Zufälle, über die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt. Gleichzeitig gab es so viele Momente, die mich emotional völlig erwischt haben. Mehr als einmal musste ich schlucken, und einige Szenen haben mich sogar zum Weinen gebracht. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie ehrlich sich alles anfühlt. Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie das Leben eben sein kann: voller wunderschöner Höhen, in denen alles leicht wirkt, und gleichzeitig mit tiefen Momenten, die einen aus der Bahn werfen können. Für mich ist dieses Buch nicht einfach nur eine Geschichte gewesen, sondern eher ein Gefühl, das noch lange nach dem Lesen geblieben ist.

Das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen. Ein Schicksalsschlag von drei Geschwistern, der sich durch deren ganzes Leben zieht. Verlust, Ängste, Trauer und Glück. Alles hängt so nah zusammen. Absolute Empfehlung und 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟
Das war mir einfach viel zu langweilig. Hat sich gezogen und es fand einfach kein Ende. Sorry aber überhaupt nicht meins 😕
„Vom Ende der Einsamkeit“ transportiert Sprache, die zum tiefen Fühlen veranlasst. Besonders das Schicksal von Jules und seinen Geschwistern, sowie, was daraus entsteht, laden dazu ein, auch über die eigene Vergangenheit nachzudenken.
Ein Buch, das berührt. Von Verlust und Ängsten. Selten so emotional mitgenommen worden.
Ergreifend. Emotionen begreifen von denen ich nicht wusste, dass ich sie durchleben muss und will. Es bleibt ein Teil der Geschichte in mir zurück. Und immer wenn ich dieses Cover sehe bedrückt und beglückt es mich zeitgleich. Und das Buch mag ich an mich drücken. Es hat etwas mit mir gemacht und das werde ich nie mehr hergeben. Ein vollwertiges Lieblingsbuch.
Eines meiner Lieblingsbücher. Einfach ein wunderbarer Roman, wie alles von Benedict Wells.
Schön geschrieben, aber viel zu kitschig. Ich finde es schade, dass es am Ende doch nicht so wirklich darum ging wie die Geschwister mit dem Verlust der Eltern umgegangen sind, sonder mehr um Alva und die dazugehörige Liebesgeschichte.
Wenn man darüber nachdenkt, hatte das Buch keine spannende Story. Trotzdem konnte man das Buch nicht weglegen, weil es so gut geschrieben war und man sich so in die Charaktere reinfühlen konnte. Sehr aufwühlend.
Ich hatte mich so lange auf dieses Buch gefreut
So lange stand das Buch auf meiner Liste. Ich hatte auch sehr viel Gutes gehört. Dadurch war da doch eine gewisse Erwartung bei mir da, was oft nicht so gut ist. So auch in dem Fall. Ich fand Anfang und Ende des Buchs toll. Da war ich emotional richtig drin. Zwischendurch hat es mich leider überhaupt nicht so abgeholt. Ich hatte einfach wahnsinnige Schwierigkeiten Sympathien mit den Personen im Buch, allen voran mit Alva, aufzubauen. Ich empfehle das Buch in einem Rutsch zu lesen. Wenn man es, wie ich, immer mal unterbricht, wirds irgendwie auch aufgrund der Zeitsprünge schwierig.
Ein tief berührendes Buch
Wow, das war wirklich mal ein Buch außerhalb meiner Komfortzone und ich bin froh, es durchgelesen zu haben, ohne dass ich aufgrund der erdrückenden Gefühle aufgehört habe. Gleich zu Beginn des Buches erlebt der Erzähler Jules zusammen mit seinen Geschwistern einen harten Schicksalsschlag. Im Laufe des Buches, welches nicht in klassischen Kapiteln sondern Zeitabschnitten geteilt ist, erfahren wir, wie die drei Geschwister jeder auf seine Art damit umgehen. Wie sie sich entfremden und dann doch wieder zueinander finden und ihre ganz persönlichen, teils tragischen Lebenswege gehen. Ich als Leser fühlte mich einerseits sehr distanziert, da man hier keine tiefgründige Analyse jeder erlebten Situation erwarten kann, andererseits haben mich viele Themen derart emotional getroffen, dass ich weinend in der Couch versunken bin. Ich glaube das Buch fordert den Leser ganz unterschiedlich, je nachdem wie seine eigene Lebenssituation beim Lesen aussieht und welche Themen man mit sich herumträgt. Ich habe viel über die Aussagen im Buch nachgedacht und bin mir sicher,dass ich es noch lange im Kopf behalten werde.
Sehr mitfühlend
Sehr traurige herzzerreißende Geschichte. Schön sich in diese unkonventionellen Beziehungen reinzulesen. Das Leben von Jules beginnt so unbeschwerlich und wird dann so auseinandergerissen. Hat mich auch total mitgerissen. Wie sich die Dynamik zwischen Jules und Alva entwickelt..wow. Allgemein ist Alva eine sehr interessante Figur. Um herauszufinden, was sie als Nächstes macht, wollte ich nicht aufhören zu lesen.
Wow, war das ein emotionales und gutes Buch!
Berührend
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Anfangs zog es sich meiner Meinung nach etwas. Aber dann wurde es nach und nach richtig gut. Meine Lieblingszitate: ➡️“Mein Vater hatte damals gesagt: „Am wichtigsten ist, das du einen wahren Freund findest, Jules.“ „ Dein wahrer Freund ist jemand, der immer da ist, der dein ganzes Leben an deiner Seite geht. Du musst ihn finden, das ist wichtiger als alles, auch als die Liebe. Denn die Liebe kann vergehen.““ ➡️“Es gab Dinge, die ich nicht sagen, sondern nur schreiben konnte. Denn wenn ich redete, dann dachte ich, und wenn ich schrieb, dann fühlte ich.“ 📖Inhalt: Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Geht unter die Haut
Manche Bücher liest man – und manche treffen einen mitten ins Herz. Genau so ging es mir hier. Im Mittelpunkt stehen drei Geschwister, die früher alles füreinander waren. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern zerbricht dieses enge Band jedoch langsam. Jeder geht anders mit der Trauer um – oder versucht sie zu verdrängen – und so entfernen sie sich immer mehr voneinander. Zurück bleiben Enttäuschung, das Gefühl vom anderen im Stich gelassen worden zu sein, und eine tiefe Einsamkeit, mit der jeder seinen eigenen Weg sucht. Gleichzeitig erzählt das Buch auch von einer großen Liebe, die einen ein Leben lang begleitet und die man nie ganz vergisst. Besonders bewegt hat mich, dass der Roman immer wieder größere Fragen aufwirft: Was macht uns eigentlich zu dem Menschen, der wir sind? Sind es unsere eigenen Entscheidungen oder ist vieles vielleicht doch schon Schicksal? Wie sehr prägen uns Verluste, Erinnerungen und die Menschen, die wir lieben? Beim Lesen musste ich immer wieder über das eigene Leben nachdenken. Die Sprache ist wunderschön und sehr fließend, manchmal vielleicht ein bisschen pathetisch – aber genau das passt zu der melancholischen Stimmung der Geschichte. Bei mir sind auf jeden Fall ein paar Tränen geflossen. Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, das Leben bewusster wahrnehmen zu wollen – dankbar für die Menschen und die Zeit, die man hat.
Absolut solide!
Vom Ende der Einsamkeit ist ein absolut gutes Buch. Tolle Sprache, tolle Geschichte und toller Stil. Allerdings hat mir zwischendrin etwas gefehlt und die Geschichte war für mich nicht 100% rund. Lohnt sich dennoch absolut! 👍🏻
Charaktertiefe trotz kompakter Erzählung
Der Roman ist relativ kurz, lässt sich durch die zugängliche Sprache schnell lesen, und dennoch schafft es Benedict Wells sehr gut, tiefe Einblicke in die verschiedenen Figuren zu geben. Ich schaffe es in der Regel eher selten, tief in die Charaktere eines Buches einzutauchen, aber hier werden aus meiner Sicht sehr gut die Gefühle von Verlust, Einsamkeit und Isolation in verschiedenen Variationen beschrieben. Da die Handlung hinter der Charakterentwicklung zurücksteht, wirkt die Komprimierung der schicksalhaften Ereignisse vielleicht an manchen Stellen ein wenig konstruiert. Das Ende fällt für mich persönlich etwas ab und passt nicht ganz zum übrigen Buch. Insgesamt ist es jedoch authentisch und geht nah, sodass ich dem Autor treu bleibe.
Ich habe länger gebraucht, um in das Buch hineinzufinden, es hatte phasenweisen Längen undichte hatte das Gefühl nicht wirklich voranzukommen. Das letzte Viertel hat mich dann aber schon sehr mitgenommen und berührt.

















































