Interessant - etwas fehlt
Vielleicht geht es nur mir so aber ich habe in jeder Geschichte versucht einen Sinn, einen Mehrwert oder eine parallele zum Verhalten des Königs zu finden. Meist blieben die Kurzgeschichten ohne Sinn, nicht eingebunden und ohne Anfang oder Ende. Zwar hatten sie immer beides vom Wortlaut: "es war einmal." "am Ende." Die Geschichten blieben ein kurzer Einblick in traurige Leben. Mal skuril mal nicht. Mitgefühl hatte man nicht dafür blieben sie zu leer und distanziert, zu kurz. Mir gefällt am Ende die Idee dass das genau der umgekehrte Spiegel ist zum echten Leben der Prinzessin. Sie trifft so viele Menschen an irgendeinem Punkt in deren Leben. Man bekommt Fetzen mit winzige Eindrücke. Viele haben bestimmt ein trauriges / tragisches Leben. Dann sind sie wieder weg. Der Rahmen fehlt. Die Geschichte ist vorbei auch wenn sie es nicht ist. Und eine Bedeutung für die Prinzessin wird es über das einmalige hören nicht haben. Sie wird diese Menschen nicht wieder sehen.


