23. Jan.
Rating:5

Tolle Geschichten die zwar einfach geschrieben sind, jedoch sind manche Sätze so prägend, dass sie einen wirklich zum Nachdenken anregen. Mein erstes Buch von Schlink und ich bin so positiv überrascht, dass ich mir direkt ein zweites von ihm gekauft habe. Das Buch behinhaltet einzelne Geschichten welche nochmals in einzelne Kapitel unterteilt sind, weshalb sich das Buch ideal für unterwegs zum täglichen Lesen eignet.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
26. Juli
Rating:3

|wenn man sonst nichts geschafft hat, möchte man immerhin Opfer gewesen sein. Wer Opfer war, hat Böses erlitten und kann daher nichts Böses getan haben. Wer Opfer war, an dem sind andere schuldig geworden, und er muss selbst unschuldig sein.|

Ich habe diesmal keine ausführliche Rezension, sondern habe mir zu einigen Geschichten Notizen gemacht, die ich hier einfach ungefiltert zeige. Mein Gesamtfazit: ich hab eine gewisse Erwartungshaltung gehabt, die nicht wirklich erfüllt wurde. Die Geschichten sind interessant, aber ich glaube ich bin nicht der richtige Adressat gewesen. Sehr gut gefallen hat mir die erste Erzählung und Daniel my Brother. Was ich sehr bewundernswert finde ist sein Schreibstil, der ultra authentisch ist. Künstliche Intelligenz Die Erzählung ist sehr authentisch und kaum zu glauben, dass die Figuren fiktiv sind. Es wird das Thema Trauer und Abschied angesprochen, aber auch Schuld. Was passiert, wenn du von einem Menschen Abschied nimmst, aber der Person nicht alles erzählt hast? Etwas, dass du der Person angetan hast. Es geht aber auch darum, dass Menschen in Erinnerungen weiterleben und das nehme ich für mich mit. 5/5 Sternen Picknick mit Anna Sehr gut geschrieben aber thematisch absolut nicht meins. Das hat mich leider gar nicht abgeholt. Vielleicht soll die Geschichte aber auch ein leicht abstoßendes Gefühl auslösen beim Lesenden. 1,5 /5 Sternen Geschwistermusik Es geht um Schuld, unerfüllte Jugendliebe und Geschwister -Abhängigkeit(?) Eine interessante Erzählung, aber ehrlich gesagt tat mir Eduard einfach nur leid und Phillip sowie Susanne fand ich etwas nervig. Ich glaube Phillip hätte eine richtig tolle Freundschaft zu Eduard aufbauen können und wer weiß was dann aus Susanne geworden wäre... 4/5 Sterne Das Amulett Emotionen authentisch dargestellt, aber thematisch nicht meins. 2,5 Sterne Geliebte Tochter Die Geschichte ist äußert fragwürdig. Ich kann eigentlich fast keine Sterne vergeben, weil ich die Geschichte so scheiße finde. Alter weißer Mann der keine Ahnung von der Queeren Szene hat meets Homo Faber. 1 Stern Der Sommer auf der Insel Gut geschrieben. Thematik wieder sehr Schlink Like. Ich fand die Beschreibung der Mädchen mal wieder sehr grenzwertig. 2,5 Sterne. Daniel, my Brother Die erste Geschichte die meine Erwartung erfüllt hat. Sehr gut. 5/5 Altersflecken 4/5 Jahrestag 2.5

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
24. Jan.
Ein literarisches Kaleidoskop, das unterschiedliche Formen des Abschieds beleuchtet, jedoch nicht immer emotional mitreißt. Die Geschichten sind thematisch stark, verlieren aber teils an Tiefgang.

Ein literarisches Kaleidoskop, das unterschiedliche Formen des Abschieds beleuchtet, jedoch nicht immer emotional mitreißt. Die Geschichten sind thematisch stark, verlieren aber teils an Tiefgang.

Abschiedsfarben ist eine Sammlung von neun Kurzgeschichten, in denen Bernhard Schlink die Vielschichtigkeit von Verlust, Trennung und Abschied untersucht. Die Geschichten decken ein breites Spektrum ab – von zerbrochenen Beziehungen und familiären Konflikten bis hin zu moralischen Dilemmata und Schuld. Wie gewohnt schreibt Schlink in einem klaren, unaufgeregten Stil, der viel Raum für eigene Reflexionen lässt. Dennoch hat mich das Buch nicht durchweg überzeugt. Einige Geschichten – wie Das Mädchen mit der Eidechse – bleiben eindrucksvoll in Erinnerung, während andere weniger fesseln und schnell verblassen. Besonders die Figuren bleiben manchmal distanziert, was es mir schwer machte, eine tiefere emotionale Verbindung aufzubauen. Positiv hervorzuheben ist die Art, wie Schlink universelle Themen wie Reue, Vergebung und die Endlichkeit des Lebens behandelt. Dennoch fehlt mir in einigen Geschichten das gewisse Etwas, das sie nachhaltig eindrucksvoll macht. Insgesamt ein solides Werk, das sich gut für Leser*innen eignet, die kurze, reflektierende Erzählungen mögen, aber nicht unbedingt für alle einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
14. Jan.
Rating:4

Bernhard Schlinks Schreibstil ist herausragend. Wahrscheinlich könnte er mir jede noch so langweilige Geschichte erzählen und ich würde es genießen. Zudem waren diese Geschichten ganz und gar nicht langweilig, einige haben mir besser gefallen als andere, aber im Großen und Ganzen war das definitiv eine tolle Sammlung!

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
8. Jan.
Rating:4

Toller Schreibstil

Neben dem Vorleser, ist es das zweite Buch, welches ich von Schlink gelesen habe. Vielmehr sind es Kurzgeschichten. Manche haben mir sehr gut gefallen, andere waren ganz in Ordnung. Die Geschichten lassen sich schnell lesen, sind einfach zu verstehen. Manche regen etwas zum Nachdenken an.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
13. Feb.
Rating:3

Das Buch konnte mich leider nicht 100% überzeugen.

Schlink hat wirklich einen schönen Schreibstil und versteht es Melancholie mit seinen Worten einzufangen. Manche der Geschichten fand ich auch wirklich schön und berührend, den Großteil jedoch ziemlich langatmig.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
15. Jan.
Rating:3

Bernhard Schlink hat eine sehr angenehme Art zu erzählen. In "Abschiedsfarben" erzählt er Geschichte vom Allein sein, von Abschied nehmen, oder manchmal auch niemals-Abschied-nehmen, von Erinnerungen, Verlust und Freude. Mir haben alle Geschichten gut gefallen, sie alle verströmen eine Sehnsucht und Melancholie, dass man gar nicht aufhören mag sie zu lesen. Trotzdem bleibt alles ein bisschen oberflächlich, vielleicht ist das bei Kurzgeschichten einfach so. Bei ca 30 Seiten gibt es keinen Platz für Charakterentwicklung.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
13. Jan.
Rating:5

4,5 Sterne. Für mich ein sehr schöner Kurzgeschichtenband. Eigentlich mag ich Kurzgeschichten nicht sehr gerne. Schlink hat jedoch eine sehr leichte, manchmal poetische Schreibweise. Ich bin jeder einzelnen Geschichte sehr gerne gefolgt und mochte wirklich alle sehr. Bin gerne in die Gedankenwelt der Protagonisten eingetaucht. Alle Hauptcharaktere sind nämlich männlich und nehmen auf die eine oder andere Art Abschied. Beim Lesen konnte man die Empathie Schlinks für Menschen und ihre Lebensgeschichten fühlen. Mir hat es sehr gut gefallen.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
1. Dez.
Rating:5

Farbpalette mit Tiefgang Abschied – kann man so etwas in Farben ausdrücken? Laut dem Titel von Bernhard Schlinks neuestem Erzählband „Abschiedsfarben“ schon. Und es gelingt ihm überaus überzeugend, seine 9 Abschiede (= 9 Geschichten) nicht (nur) in Schwarz „zu malen“, sondern in einem durchaus breiten Farbspektrum. Natürlich wird jede*r Leser*in eigene Farben finden; jede*r liest und sieht anders; was für den einen „rot“ ist, strahlt für die andere in einem leuchtenden „blau“. Und so will ich mich auf meine „Farbpalette in Schriftform“ auch gar nicht weiter einlassen. Die Abschiede sind so vielfältig wie die Geschichten dahinter; das eine oder andere Mal habe ich mich gefragt, ob der Autor hier reale Fälle aus seinem Juristenalltag als Grundlage genommen hat. Es sind Abschiede von Freunden, von der (Unschuld) der Jugend…Auch scheint autobiografisches („Daniel, my brother“) eingeflossen zu sein. Es sind aber auch Reflektionen eines älteren Mannes, der zurückblickt. „Das Gedächtnis ist ein Fluss, der das Schiffchen der Erinnerungen, haben wir es erst einmal auf ihn gesetzt, fort- und fortträgt.“ (S. 180) Das Ganze ist vorgetragen in einer (oberflächlich betrachtet) leichten Sprache; hier muss die geneigte Leserschaft jedoch genau auf den INHALT der Worte achten. Dann nämlich entfalten sich nach und nach wahre Perlen schriftgewordener Erzählkunst. Mein erster Schlink: ein voller Erfolg! 5* ©kingofmusic

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
26. Apr.
Rating:2

Konnte mich letztendlich nicht von sich überzeugen.

Bei "Abschiedsfarben" von Bernhard Schlink habe ich mich mal wieder an ein Buch außerhalb meiner Komfortzone gewagt. Leider bin ich mit diesen Kurzgeschichten nicht warm geworden und habe das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen, um mich wieder anderen Büchern zu widmen. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch bei mir eine traurige Grundstimmung ausgelöst hat. Ich vermute, dass die Thematik ihren Teil dazu beigetragen hat. Das Cover finde ich okay. Es sticht mir wegen der in rot gekleideten Person ins Auge. Den Titel finde ich kreativ, aber direkt im Kontext zur Handlung steht er eigentlich nicht. Der Schreibstil des Autors hat mich eher gelangweilt. Ich persönlich konnte mit seinem Erzählstil nicht viel anfangen. Die Charaktere waren vielseitig und authentisch. Das hat mir sehr gut gefallen. Viele Charaktere hatten zu wenige Beschreibungen, sodass ich manche Charaktere miteinander verwechselt habe. Ich finde es spannend, dass Bernhard Schlink ein Faible für Beziehungen von jüngeren mit älteren Menschen hat, was meiner Meinung nach nicht verwerflich ist, aber in seinen Büchern stark auffällt. Mit einigen Charakteren konnte ich trotzdem mitfühlen, mit anderen überhaupt nicht. Die Handlungen der Kurzgeschichten waren mir manchmal leider zu kurz. Immer dann wenn ich mich in die Geschichte eingefunden hatte und begonnen habe, mitzufiebern, war sie auch schon vorbei. Das hat meine Frustrationstoleranz zwar gesteigert, aber in mir ein unbefriedigendes Gefühl zurückgelassen. Ich finde es dennoch toll, dass Bernhard Schlink in diesem Werk auf verschiedene Art und Weise Abschied und Trauer beschreibt. Ich finde es gut, dass ich mich an ein neues Werk von ihm gewagt habe, obwohl ich schon kein großer Fan von "Der Vorleser" bin. Hier habe ich nochmal eine neue Seite des Autors kennengelernt. Ich persönlich denke aber insgesamt, dass die Werke von ihm meinen eigenen Geschmack nur zum Teil entsprechen und ich in Zukunft lieber andere Bücher lesen werde. Wer jedoch bereits Bücher von Bernhard Schlink gelesen und geliebt hat, dem kann ich "Abschiedsfarben" nur ans Herz legen.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
1. März
Rating:2

„[…] und war geblendet vom hellen Licht. Er sah Susanne, zuerst als dunklen Umriss, dann als blasses impressionistisches Gemälde. Schließlich ihr Gesicht und ihre Gestalt in geliebter Klarheit.“ 🖼️ - Die meisten Geschichten haben mich leider nicht so wirklich gecatcht, aber ich habe es auch „nur“ als Hörbuch gehört, was den Zugang sicher erschwerte. 2-2,5⭐️

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
15. Feb.
Rating:3

Schlink kann einfach so wundervoll schreiben. Es plätschert dahin. Es gehört viel Talent dazu, innerhalb weniger Seiten Charaktere und Situationen zu erschaffen, die dem Leser ein weites Bild zeichnen, man vertraut wird mit den einzelnen Protagonisten. Wenn dann an der ein oder anderen Stelle die Handlung eine solche Wendung nimmt, hält man einen guten Kurzgeschichtenband in den Händen. Das Thema dieses Bandes ist Abschied- egal ob Freundschaften, Lebensabschiede oder das Verabschieden von einem Traum. Einige Geschichten verbleiben länger in den Gedanken- gerade die erste „Künstliche Intelligenz“. Auch wenn einige Kritiker dieses Werk eher negativ rezensiert haben, bin ich beeindruckt von Schlinks Worten, wenn auch die letzten Geschichten eher weniger mitreißend waren. Schön, aber kein Muss.

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes
14. Okt.
Rating:4

In „Abschiedsfarben“ von Bernhard Schlink finden wir eine Reihe von Kurzgeschichten, die alle einen Abschied thematisieren. Sei es ein Abschied von dem verstorbenen Bruder oder von dem kranken Ex-Mann, in fast allen Geschichten wurde ein Konflikt aus der Vergangenheit aufgearbeitet. Die Protagonisten sind dabei gebildete, kultivierte Männer und eine geschiedene Frau. Sie alle fühlen sich nicht unbedingt alt, sondern sind voller Wehmut bezüglich verpassten Chancen, vertanen Möglichkeiten oder fühlen sich schlicht schuldig. Schlink spielt dabei mit moralischen Grenzen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind stets komplex und was dem Leser auf den ersten Blick als verwerflich erscheint, entpuppt sich dann im Laufe der Geschichte als sehr tiefgründig und sinnlich. . Ich liebe Schlinks Sprache!

Abschiedsfarben
Abschiedsfarbenby Bernhard SchlinkDiogenes