Die Idee hinter dem Buch hat mich neugierig gemacht: Gustav Meyrink soll einen Roman schreiben, und ich wollte wissen, ob er es am Ende wirklich tut. Poschenrieder zeichnet das mit feinem Sprachgefühl und literarischer Raffinesse – aber auch mit einer Langatmigkeit, die mich oft ausgebremst hat. Zwischen Prokrastination, verschleierten Absichten und intellektuellen Umwegen verliert die Geschichte irgendwann ihren Schwung.
Der unsichtbare Romanby Christoph PoschenriederDiogenes
