4. Okt.
Rating:1.5

Die Idee hinter dem Buch hat mich neugierig gemacht: Gustav Meyrink soll einen Roman schreiben, und ich wollte wissen, ob er es am Ende wirklich tut. Poschenrieder zeichnet das mit feinem Sprachgefühl und literarischer Raffinesse – aber auch mit einer Langatmigkeit, die mich oft ausgebremst hat. Zwischen Prokrastination, verschleierten Absichten und intellektuellen Umwegen verliert die Geschichte irgendwann ihren Schwung.

Der unsichtbare Roman
Der unsichtbare Romanby Christoph PoschenriederDiogenes