Ich fand es die meiste Zeit extrem langatmig und habe am Ende mehr überflogen als gelesen.
Lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen. Es hat mich immerhin verführt "unterwegs" von Kerouac zu kaufen.
Doppelte oder Dreifache Identitätssuche. Im Umfeld des zurückgezogen Lebenden Autors Jack Kerouac, der Selbst auf der Suche nach seinem eigenem und literarischen Ich ist. Dort taucht Jan auf, die erst seine Biografin seien möchte,dann seine Tochter und zum Schluss in der Psychiatrie landet. Enttarnt von ihren Literaturprofessor. Ein Buch der Gescheiterten.
Kongeniales (fiktionales) Verwirrspiel rund um Jack Kerouac mit zahlreichen nicht vorhersehbaren Wendungen.

Spielt auf interessante Weise mit dem Sinnbild des Ichs / der Identität und hat ein paar gute Zeilen, teils angeknüpft an Zitate. Im Großen und Ganzen ein schneller, unterhaltsamer Roman mit einem gut lesbaren Schreibstil. Tiefreichende Emotionen hat der Roman bei mir leider nicht ausgelöst.




