Sehr schön.
Die Dialoge waren irgendwie random, aber ich glaube das lag an der Übersetzung, einige Worte fand ich ein bisschen fehl am Platz.
Sehr schön.
Die Dialoge waren irgendwie random, aber ich glaube das lag an der Übersetzung, einige Worte fand ich ein bisschen fehl am Platz.
Ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglichgehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Man liest es wie im Rausch, da es keine Kapitel gibt und die Geschichte auch so dahinfließt. Außerdem gerate ich beim Lesen in einen absoluten Wohlfühlzustand, ihre Art zu schreiben umhüllt mich wie eine Kuscheldecke.
Leider konnte ich dem Buch so gar nichts abgewinnen. Die Charaktere waren nervig, die Geschichte war merkwürdig und langgezogen.
Poetisch-feinsinniger und melancholischer Liebesroman aus Japan
Ein wenig fremd, zart und melancholisch. So habe ich dieses Buch empfunden. Es handelt von zwei jungen Leuten, Nachbarn in der Stadt, die sich verlieben. Aber immer bleibt eine gewisse Distanz, ein gewisser Zweifel, was für eine Art Beziehung es ist und sein soll. Sie erzählen sich gegenseitig ihre Familiengeschichten aber statt Antworten für ihre eigene Beziehung, tauchen immer mehr Fragen auf. Man muss sich auf dieses besondere Buch einlassen. Es ist langsam und poetisch. Schön eher auf den 2. Blick. Feinsinnig und tiefgründig.
Nach "Tsugumi" und "Lebensgeister" das dritte Buch von Banana Yoshimoto in meinem Bücherregal. "Der See" handelt vom erwachsen werden von Chihiro und Nakajima. Die beiden verbindet eine Unsicherheit über ihre Rolle in der Welt, die von Yoshimoto präzise eingefangen und mit graziler Hand aufgezeichnet wird. Wer sich in der Welt ein bisschen verloren fühlt, der wird diesem Buch einiges abgewinnen können. "Kein Mensch legt es darauf an, erwachsen zu werden; dies geschieht allein dadurch, dass man in den unterschiedlichsten Situationen gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen."
Leider konnte ich dem Buch so gar nichts abgewinnen. Die Charaktere waren nervig, die Geschichte war merkwürdig und langgezogen.