
Feminismus im 19. Jahrhundert?
Einen Klassiker pro Monat habe ich mir vorgenommen. Den April habe ich leider nicht geschafft, dafür jetzt den Mai. Carmilla ist ein besonderes Werk, weil hier eine Frau, Laura, die Hauptperson ist. Es ist selten, dass im 19. Jahrhundert ein Autor diesen Weg ging. Doch hier ist es der Fall. Was jedoch wieder negativ anzumerken ist, dass das Fräulein Laura hier als schwach dargestellt wird und insgesamt alle jungen Mädchen und Frauen. Und für alle, die in ihren Rezensionen schrieben, dass Carmilla der erste Vampir überhaupt war, haben den Roman nicht richtig gelesen. Denn es wird ausdrücklich erwähnt, dass auch sie von einem Vampir gebissen wurde, sie erzählt es sogar selbst, und deshalb so geworden ist. Die Sprache an sich hat mich beim Lesen nicht gestört, da das ein Klassiker ist, die sind meistens zäh. Aber diese schwach Darstellung von Frauen, ist für mich nicht tragbar. Auch war ein männlicher Nebendarsteller der Held der Geschichte, was einen schon ärgert beim Lesen. Deshalb vergebe ich die Sterne 3,5/5. Eine Leseempfehlung für alle, die sich den umgekehrten Feminismus antun wollen.



























































