
Unterstützt wurde ich diesmal beim Lesen und Bewerten vom Literaturkritiker Dr. Bolle Bolska. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, dieser erinnerte mich ein wenig an ein Theaterstück, schnelle Szenenwechsel, viele Dialoge. Besonders der Anfang und das Ende haben mich emotional mitgenommen. Grade diese stillen Momente trafen den richtigen Punkt, da sind Professor und ich uns ganz klar einig. Weniger begeistert waren wir beide von der teils sehr derben, manchmal klar sexistischen Sprache, sie hat mich immer wieder aus der emotionalen Tiefe rausgerissen. Die vielen Comic-Elemente bringen zwar Tempo und Witz, sorgen aber auch dafür, dass die Atmosphäre öfter bricht. Trotz dieser Punkte bleibt „Superhero“ ein ungewöhnlicher Roman, der nachhallt und definitiv ein Buch, bei dem man am Ende jemanden zum Anlehnen braucht. Zum Glück hatte ich jemanden da 🐶♥️




