Ich liebe den Schreibstil von Fitzgerald! Wie er die Protagonisten beschreibt und ihre Veränderung auch zueinander fand ich worklich toll. Das Buch lässt sich gut lesen und man fühlt mit den Personen mit. Fitzgerald zeigt den gesellschaftlichen Wandel seiner Zeit und lässt einen spüren, dass die Sorglosigkeit der Jugend nicht auf Ewig anhält, wenn man nicht irgendwann im Erwachsensein ankommt.
Leb im Jetzt, aber nicht nur für den Kick. Bau dir was auf, was auch morgen noch trägt.
Anthony und Gloria leben den Traum der 20er. Glamour, Partys, Reichtum. Alles cool, oder? Von wegen! Statt im Happy End endet alles im Chaos: Geld, Schönheit und Luxus retten sie nicht vor Langeweile, Alkohol und der Selbstzerstörung. Fitzgerald zeigt uns ziemlich klar! Nur schön und reich sein bringt nichts. Echte Verantwortung und echte Chancen nutzen wären vom Vorteil. Die wahre Schönheit steckt im Leben selbst, nicht nur im Schein.
„Wir machen Seifenblasen, Anthony und ich, und wenn sie platzen, machen wir neue. Genauso große und genauso schöne, bis die ganze Seife und das ganze Wasser aufgebraucht sind.“ Fitzgerald beschreibt hier eindrücklich die Chronik eines Niedergangs.
Sehr langatmig
Das Buch ist sehr langatmig und streckenweise auch langweilig. Sprachlich sehr gut.
Today, the novel is unfortunately overshadowed by its successors ‘The Great Gatsby’ and ‘Tender is the Night’, but it has just as much to offer. It tells the story of Anthony and Gloria, a young married couple who live above their means and waste their lives in the midst of all the affluence. Triggered by their selfish and superficial lifestyles, they both engage in self-destructive behaviour that gets in each other's way. In the end, they both live for the day without worrying about tomorrow while they wait for Anthony's grandfather's inheritance. But when the big money fails to materialise, the couple's social decline begins and with it their disintegration. The social criticism is unmistakable, perhaps precisely because it is very elegantly placed. Fitzgerald shows us the dark side of the ‘Jazz Age’ with great humour and narrative skill. In addition to its ingenious socio-critical premise, this makes ‘The Beautiful and the Damned’ a fantastically entertaining novel that is hard to put down after just a few pages. It is therefore a truly marvellous novel by a truly marvellous author.
Veraltet und gleichzeitig aktuell.
Rassismus: Was auf jeden Fall erwähnt werden muss, ist der Rassismus in dem Buch. Rassistische Begriffe, welche nicht nötig sind, stehen immer noch in dieser Auflage (2007). Ein rausstreichen dieser würde die Geschichte gar nicht verändern, da diese nur beiläufig erwähnt werden und keine Bedeutung für den Inhalt haben. Daher sollte die nächste Auflage umbedingt überarbeitet werden!! Inhalt: Die Geschichte von Anthony und Gloria ist in jede Zeit übertragbar, wodurch das Buch an Aktualität nicht verlieht. Doch können einige Teile als „langweilig“ bewertet werden, da, wie in jedem Leben, nicht nur aufregende Dinge geschehen. So habe ich auch das Lesen empfunden. Es gab eher kleinere Höhe- und Tiefpunkte, welche vermehrt gesellschaftliche Themen aufgreifen und hinterfragt werden können.
„Sich im Urteil zurückzuhalten ist eine Sache grenzenloser Hoffnung.“ (F. Scott Fitzgerald) Nun, Herr Fitzgerald – diese Hoffnung muss ich bei Ihrem Roman „Die Schönen und Verdammten“, der jetzt (2021) dank des Penguin-Verlages eine Neuauflage bekommen hat, etwas „eindämmen“. Uns Leserinnen und Leser lassen Sie in diesem Roman an einem Lebensabschnitt von Anthony Patch und Gloria Gilbert teilhaben. Er, ein Jüngling mit stinkreichem Großvater im Hintergrund, schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Seine paar halbherzigen Versuche zu arbeiten, scheitern grandios. Da hilft ihm auch nicht seine (kurzfristige) Zeit beim Militär. Auch Anthony´s Frau Gloria lebt auf großem Fuß, stützt sich auf ihre Schönheit und ihre „männermordende“ Ausstrahlung. Gemeinsam steuern sie unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu… Das Leben von Anthony und Gloria, so wie Sie es beschreiben, ist – nun ja, nicht das Leben, dass ich führen möchte. Und ich bin froh, nicht in dieser snobistischen und rassistischen Gesellschaftsschicht zu leben. Da spielt es auch keine Rolle, dass Ihr Roman in den sogenannten „Roaring Twenties“ bzw. dem „Jazz-Age“ spielt. Wer nie „Rücksicht“ auf andere Menschen nehmen muss und tut – nein, that´s not my cup of tea. Natürlich ist Ihr Roman eine Satire auf diese Gesellschaft – soweit so gut. Manch eine Pointe oder scharfsinnige Bemerkung, die Sie Ihren Protagonisten in den Mund legen, haben mich lauthals lachen lassen. Aber muss es in dieser Ausführlichkeit Berichte von exzessiven, Filmriss verursachenden Partys geben, bei denen im wahrsten Sinne des Wortes Unmengen an Geld und Alkohol verbrannt werden – vermengt mit langwierigen und langweiligen Passagen, die weder die Handlung noch sonst etwas voranbringen? Hätte Ihr Roman, werter Herr Fitzgerald, 250 - 300 Seiten weniger, hätte ich rigoros 5 Glitzersterne aus meinem Champagnerglas gefischt. So aber komme ich (leider) nur auf 2,5*, die ich aber mit 0,5* Klassikerbonus (Sie wissen, dass Ihr Buch zu den Klassikern gehört, oder? Ihre entsprechende Bemerkung, was ein Klassiker ist, ist grandios) auf 3* aufrunde. Herzlichst, Ihr ©kingofmusic
Die unverdaulichen Knorpel und Knochen meiner Erinnerung sind das, was ich hier in Worte fasse. S. 13 In eigenen Worten: Die 13 Jährige Madison verbringt ihr Dasein in der Hölle, an Halloween verpasst sie die Deadline und muss auf der Erde bleiben. Noch ahnt sie nichts von ihrem Schicksal und dem was ihr voraus bestimmt ist. Sie wird bald merken, das Zufälle rar gesät sind nicht alles so ist wie es Scheint. Wie ist sie überhaupt erst in der Hölle gelandet und wird sie ihre Bestimmung erfüllen ? Cover: Das Cover sieht sehr speziell und ungewöhnlich aus, somit passt es gut zur Geschichte, die es umschließt. Am Anfang fand ich es hässlich, aber je länger ich es ansehe, umso besser gefällt es mir. Und nachdem ich nun den Roman gelesen habe, verstehe ich auch die Wahl und muss sagen es passt super. So wie das Cover auf einen wirkt, so ist auch die Geschichte. Ein schönes Detail, sind die Augen, diese reflektieren das Licht und funkeln in den Regenbogenfarben. Aufbau: Das Buch ist aufgebaut wie ein Blog, auf diesem postet Madison ihre Gedanken. Jedes Kapitel beginnt mit Datum, Überschrift und gepostet von ( s.h Bild ). Dies finde ich als Orientierungspunkt praktisch. Abgesehen von dieser Kapitel Unterteilung und der gelegentlichen Beantwortung von Fragen, merkt man beim lesen kaum, dass es sich um Blogeinträge handelt. Diese Fragen zwischen durch, machen das Ganze etwas lockerer. Schreibstil: Der Autor Chuck Palahniuk ist bekannt durch sein Buch Fight Club. Ich selbst habe nur den Film gesehen. Kann aber trotzdem sagen, man merkt, das beides aus der gleichen Feder stammt. Auf der einen Seite schreibt er anspruchsvoll, das Buch ist gespickt mit Fremdwörtern und auf der anderen Seite, schlagen einem die Kraftausdrücke entgegen. Man muss aufmerksam lesen um auch alles mit zu bekommen, kein Buch für Nebenbei. Bissigen und zynischen Humor trifft man auch an. Ich fand es zum Beispiel sehr einfallsreich und komisch, dass die Geister aus der Hölle an Halloween auf die Erde dürfen um Süßigkeiten zu sammeln, denn diese Süßigkeiten gelten als Zahlungsmittel in der Hölle. Charaktere: Madison ist die Hauptperson des Buches, die Anderen spielen nur kleine Nebenrollen. Sie ist so einiges, intelligent, weltfremd, verwöhnt und doch vernachlässigt. Ich kann sie gar nicht recht in Worte fassen, da ihr Charaktere, genauso wie der der Eltern total überzogen dargestellt wird. Ihre Eltern haben schon alles was es an Drogen gibt durch und wohnten an schon jeden denkbaren Ort, auch sind sie Steinreich und wechseln ihre Weltanschauung, wie andere ihre Socken. Sympathisch war mir in diesem Buch niemand, aber dies sollte wohl auch nicht so sein. Meinung: So wie das Cover, ist auch das Buch sehr ungewöhnlich. Es geht um Madison 13 Jähriges Mädchen. Wer nun aber vermutet, es würde sich wegen dem Alter der Protagonistin um ein Jugendbuch handeln, der täuscht sich. Dies ist ein Buch für Erwachsene. Ich war sehr gespannt auf diesem Roman, da ich gerne mal etwas abseits des Mainstreams lese. Und das Buch hat mich da nicht enttäuscht, es ist wirklich sehr speziell. Aber auch Einfallsreich und kritisch. Das Buch soll zum Nachdenken anregen und dies hat es bei mir geschafft. Religionen und Weltanschauungen werden auf die Schippe genommen. Alles wird überspitzt dargestellt und übertrieben, an manchen Stellen ist dies witzig und unterhaltsam, aber an anderen war es mir zu viel. Das Lesen an sich war recht anstrengend, da ich mich stark konzentrieren musste um nicht ab zu schweifen und um auch alles aufzunehmen. Auch fand ich die Rückblicke von Madison nicht so interessant, wie dass was in der Gegenwart passiert. Beim lesen habe ich immer gehofft, es gehe bald weiter, da ich diesen Strang viel interessanter fand. Diese Rückblicke hätten für mich gerne kürzer sein können. Meine Kritik zum Buch in 2 Wörtern" too much" es war mir auf Dauer einfach zu viel von alldem oben erwähnten. Zu viele Fremdwörter, Schimpfwörter, Wohnorte, überspitze Handlungen usw. Manchmal ist weniger mehr. Fazit :Kein Buch für Nebenbei. Eine Empfehlung für alle die Fight Club lieben und mal etwas anderes lesen möchten und offen sind für einen Roman, denn ich mit den Worten Intelligent aber Strange, Gesellschaftskritisch aber zu überspitzt, beschreiben würde.Und für Liebhaber des zynischen und schwarzen Humors.







