Ich mochte die Sprache sehr in den 3 Kurzgeschichten… individuell wie Schmerz und Trauer aber doch durch Freude und Verbundenheit gemeinsam verwebt. Es war ein Genuss es zu lesen und es beflügelt, so Themen mit dieser Leichtigkeit erfahren zu können.

Eine leise Geschichte über Trauer und neue Nähe
Kitchen erzählt die Geschichte von Mikage, die nach dem Tod ihrer Großmutter Halt in der Küche und in der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft mit Yuichi und dessen transsexueller Mutter Eriko findet. Zwischen Kochen, nächtlichen Gesprächen und stillen Momenten verarbeitet sie Trauer, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit. Banana Yoshimoto verbindet Alltägliches mit existenziellen Fragen und zeigt, wie neue Formen von Familie entstehen können. Ein leiser Roman über Neuanfänge und menschliche Nähe.
Meiner Meinung nach den Hype nicht wert
Ich kenne mich zu wenig mit der japanischen Kultur aus, um einschätzen zu können, ob es wirklich so eine bahnbrechend neue Art des Erzählens und der Weltansicht ist, wie es im Essay (am Ende dieses Buches) erwähnt wird. Doch für mich persönlich, trifft das nicht zu. Mehr noch: es ist teilweise gegenteilig. Vorallem was Erikos Rolle angeht, aber beginnen wir von vorn: Mikage muss sich mit dem Gefühl des Alleinseins auseinander setzen, nachdem auch ihre letzte Verwandte, ihre Großmutter, verstorben ist. Ein Freund, Yuichi, bietet ihr an zu sich und seiner Mutter zu ziehen. Diese Mutter heißt Eriko und wird im Buch als "war der Vater" von Yuichi betitelt. Es fallen Worte wie "Geschlechtsumwandlung" die mir persönlich sauer aufstoßen. Auch heißt es immer wieder "Eriko, die ja eigentlich der Vater ist". Für mich persönlich eine schwierige Zeichnung einer Buchfigur. Das Eriko sich all den OPs unterzogen hat, weil es gesellschaftlich besser sei, wenn Yuichi eine Mutter hätte, wird in der Geschichte selbst widerlegt mit der Aussage, Eriko fühle sich immer wohler "dabei". Sollte hierbei die verwirrende Frage der eigenen Geschlechtsidentität als Kernfrage der Figur aufgegriffen werden wollen, seitens der Autorin, würde ich mir auch wünschen, dass genau das auch so verdeutlicht wird. Wird es nicht. Äußerst verwirrend wird es auch mit dem Beginn des "dritten Kapitels", welches eine abgeschlossene Kurzgeschichte ist und nichts mit "Kapitel 1 und 2" zu tun hat. Pluspunkte des Buches sind die poetische Sprache und das Anregen zum Nachdenken über Themen des Verlustes und der Bedeutung des eigenen Lebens.
Come mi accade spesso con gli autori giapponesi, non so cosa pensare.Non che sia un brutto libro o che sia scritto male, solo che non sono riuscita a cogliere il punto o ad immedesimarmi.Si parla di elaborazione del lutto e del dramma di perdita e solitudine che la morte si lascia dietro, ma in una maniera astratta ed evanescente che non mi ha colpito né coinvolto. I personaggi sono molto distanti dal mio modo di essere e compiono scelte che non ho condiviso e il più delle volte neanche compreso. Sembrano agire spinti da una forza misteriosa (se trascendente o immanente non è chiaro), con un fatalismo che non mi appartiene e che ho trovato eccessivo.Il racconto finale l'ho preferito, innanzitutto perchè è meno frammentario e poi perché il paranormale si adatta molto meglio al tono dell'opera.La cosa che ho apprezzato di più è stato lo stile: semplicissimo, senza subordinate, eppure capace di trasmettere tanta poesia.Quel che posso dire di questo romanzo è che certamente non fa per me, non so se per incompatibilità mentale o culturale, ma vista la profondità delle tematiche e il lirismo della scrittura non sono sopresa che abbia avuto tanto successo.
Klar und eindringlich
Sehr schönes Buch von Gefühlen, Freundschaft und Trauer. In dem von Tod umgebenen Dunkel waren unsere Gefühle dabei, in einer sanften Kurve aufeinander zuzustreben. Wenn Sie sich jetzt verfehlten, würden sich unsere Wege wieder trennen, würden wir für alle Zeiten nicht mehr als gute Freunde sein. Was ich jedoch nicht wusste, war, wie ich jetzt reagieren sollte. Fast hatte ich das Gefühl, als wäre das gut so.
Existenzkrisen, Tod & Einsamkeit
Ich hab mir unter Kitchen ehrlich gesagt etwas ganz anderes vorgestellt.. vielleicht ein bisschen mehr… Küche? 😅 Stattdessen bekam ich Existenzkrisen, Tod, Einsamkeit und eine Prise Kühlschrankmelancholie. Vielleicht ist Kitchen einfach zu deep für mich… oder ich hab Hunger.

Ich habe bislang noch nicht viele Bücher von japanischen Autoren und Autorinnen gelesen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass in Deutschland immer mehr Werke aus dem „Land des Lächelns“ erscheinen (siehe Japanliteratur.net). Umso größer war dann die Freude, als ich zu meinem Geburtstag das 200 Seiten starke Buch Kitchen von Banana Yoshimoto übersetzt von Wolfgang E.Schlecht auspacken und lesen durfte. Kitchen umfasst drei Erzählungen sowie ein kurzes Essay, in dem versucht wird, das Phänomen Banana Yoshimoto zu erläutern. Denn die Autorin ist in Japan äußerst erfolgreich und prägt dort die Literaturszene maßgeblich. Die Erzählungen wirken auf mich erstaunlich leichtfüßig und modern, obwohl sie bereits 1988 entstanden sind. Zugleich sind sie von einer leisen Melancholie durchzogen, da alle Figuren den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten müssen. So auch Mikage, die Protagonistin der ersten beiden Erzählungen: Nach dem Tod ihrer Großmutter findet sie Trost in verschiedenen Küchen – und besonders in der Nähe von Yuichi und Eriko. Insgesamt bot mir Kitchen einen spannenden Einblick in das Werk und Phänomen Banana Yoshimoto. Zwar habe ich das Gefühl, dass sich mir ihre Faszination (vermutlich aufgrund kultureller Unterschiede) nicht vollständig erschlossen hat, dennoch war die Lektüre lohnenswert. Man kann Kitchen übrigens aktuell als Hörspiel in der ARD Audiothek hören.
Es geht um Trauer und Einsamkeit, Vertrautheit und Freundschaft.

»Worte sind immer zu direkt, sie löschen ein so zartes aber bedeutungsvolles Licht aus«
Sehr poetische Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen. Die Sprache war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da findet man aber schnell rein. Es war sehr tiefgründig und auch poetisch, weswegen es mir am Ende doch sehr gut gefallen hat. Ich habe es an einem Tag durchgelesen, daher ist es auch gut für einen gemütlichen Sonntag auf dem Sofa geeignet. Das war mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letztes. »Ich möchte glücklich sein. Statt endlos weiter auf dem Grund des Flusses zu suchen, fühle ich mich angezogen von dem winzigen Körnchen Gold, das ich gefunden habe. Und wie froh wäre ich, wenn auch die anderen Menschen, die ich liebe, allesamt glücklich würden«
Kitchen ist ein Buch, das ich mir selbst vermutlich nicht gekauft hätte, aber eine Freundin hat es geschenkt bekommen, obwohl sie es bereits besaß und ich habe es sehr gerne bei mir aufgenommen (zumal ich weiß, dass sie einen erlesenen Geschmack hat). Das Buch passt super in eine Handtasche und ich habe es in 2 Tagen durchgelesen, wobei ich mir für manche Stellen etwas mehr Zeit genommen habe. Einige Sätze hauen einfach total rein! Ich muss sagen, der Klappentext hat bei mir komplett andere Erwartungen geweckt. Die Geschichte stellte sich schnell als viel trauriger und ernster heraus, als ich angenommen hatte. Es geht um Tod, Trauer, Depression, queeres Leben im Japan der 80iger Jahre und Verbindungen zwischen Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Mit der weiblichen Hauptfigur konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie erschien mir einerseits introvertiert und gleichzeitig doch entschlossen. Sie steht für sich und ihre Lieben ein. Außerdem teile ich ihre Leidenschaft für gutes Essen 😁 Zwischendurch sind ein paar merkwürdige Sachen passiert, die mir fast mystisch erschienen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich das in der sonst so realistisch erzählten Geschichte so mochte 😅 Es wirkte ein bisschen random, aber im Nachwort gibt es einen Erklärungsversuch dafür. Der letzte Teil des Buches enthält ein Essay, dass nur thematische und stilistische Parallelen zur ersten Story aufweist, aber an sich eine komplett eigene Erzählung darstellt. Kitchen ist nun 37 Jahre alt und ist immer noch super aktuell und wirklich schön geschrieben. Ich vergebe 4⭐️
Hab mich direkt in den Schreibstil verliebt. So simpel und schön und berührend. Es geht um Trauer und Einsamkeit, um Trost und Verbindung. Viele Beschreibungen von Natur, lauten und leisen Gefühlen und leckerem Essen!
Ein ganz tolles Buch. Bin danach Banana treu geblieben. Ihre Bücher sind was ganz besonderes. Man muss es selbst lesen um zu verstehen, was damit gemeint ist.
Leichte Geschichte für zwischendurch (aber watch ist: Thema Tod steht im Vordergrund)
Mein erstes Buch von Banana Yoshimoto. Nachdem ich die Rezensionen hier gelesen habe, war ich zunächst etwas verunsichert, habe dann aber trotzdem unvoreingenommen angefangen. … und wurde eines besseren belehrt! ✨ Ich fand die Geschichten wunderschön, tiefsinnig, traurig und lebensbejahend zugleich. Alle Charaktere verkörpern ihre eigene Form von Traurigkeit und Reflexion von Verlust. Der Stellenwert von Essen findet dabei stetig seine Höhepunkte und verleiht dem Ganzen eine wohlige Stimmung, wie eine warme Umarmung. Die Vertonung des Hörbuchs hat meiner Meinung nach nicht zu 100% zur Stimmung des Buches gepasst, da die weibliche Stelle zu Ausdrucksstark für diese Art von Buch gesprochen hat. Aber dennoch: ein schönes Buch, das neben dem Umgang mit dem Tod geliebter Menschen auch andere wichtige Themen beleuchtet. 🫂
Werde das Buch auf jeden Fall nochmal lesen!
Total rührende Geschichte, welche dir Beziehung zwischen Leben und Tod verdeutlicht! Hat mich zum nachdenken gebracht und kann es empfehlen, wenn man solche Themen mag.
Es waren zwei sehr interessant Bücher über Verlust und deren Verarbeitung
3 Geschichten
Kirchen und Vollmond haben mich sehr in ihren Bann gezogen und leider habe ich dadurch zu schnell mit Moonlight Shadow angefangen. Ich denke für mich wäre es besser gewesen, wenn die dritte Geschichten in einem separaten Buch gewesen wäre. Somit sind Kitchen 1/2 für mich eine 5/5 nur leider hat der abrupte Abbruch der Geschichte und der Fakt, dass man (ich wusste davon nicht) direkt in ein neues Universum geworfen wird dafür gesorgt, dass ich nur eine 2,5 geben kann.

33 Jahre alt, absolut zeitlos, fantastisch 🥹✨
Ich habe dieses tolle Rezensionsexemplar von Diogenes erhalten, lieben Dank dafür 🥹 ,,Kitchen'' wurde erstmalig im Jahre 1992 ins deutsche übersetzt und in Deutschland veröffentlicht über den Diogenes Verlag. Es ist ein zeitloser Roman, ich hatte zu keiner Sekunde das Gefühl, einen Roman zu lesen der 33 Jahre alt ist. Ein Coming-Of-Age Roman, mit viel tiefe sowie Zeilen, die zum Nachdenken anregen und nachhallen. Die Autorin hat ,,nebenbei'' in ihrem Kellner Job geschrieben und dabei entstand ihr erster fantastischer Roman ,,Kitchen'', der sofort durch die Decke ging. ,,Kitchen'' hat mir wieder bewusst vor Augen geführt, wie sehr ich Küchen liebe und das ich auch, wie die Protagonistin Mikage Sakurai, immer wieder bei anderen schaue, wie deren Küche aussieht/ausgestattet ist. Kochen/Essen ist für mich eine große Leidenschaft und Liebe. Ich habe bei meinem Großvater auch viele Momente in der Küche verbracht und denke heute noch gerne daran zurück. Lebensmittel liebevoll zuzubereiten ist so viel mehr, als reine Nahrungsaufnahme und das habe ich auch in dem Roman ,,Kitchen'' gespürt. Mikage hat in frühen Lebensjahren ihre Mutter und ihren Vater verloren und ist bei ihren Großeltern aufgewachsen. Als Mikage in der Mittelschule war, verstarb auch ihr Großvater und kurze Zeit danach ist ihre Großmutter verstorben. Dieser Verlust hat ihr so viel Schmerz bereitet, dass sie erstmal nicht wusste, wie sie damit umgehen soll oder weiterleben kann. Yuichi Tanabe, der die Großmutter von Mikage kannte, hat ihr viel bei der Beerdigung geholfen und ihr eines Tages angeboten, bei ihm und seiner Mutter leben zu können. Eriko, Yuchis Mutter, ist eine herzensgute Frau und eine Transperson, welches in dem Buch - und ich möchte betonen zu der damaligen Zeit - so fantastisch liebevoll und kräftig herausgearbeitet wurde! Leider hat auch Yuichi einen einschneidenden Schicksalsmoment, von dem Mikage erst später telefonisch erfährt. Mikage geht ihren eigenen Weg, da sie bei einer renommierten Chefköchin einen Arbeitsplatz als Assistentin erhalten hat. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir von einem weiteren Schicksalsschlag von Mikage, sie hatte ihre erste große Liebe verloren. In ihrer gemeinsamen Zeit gab es eine Brücke, an der sie sich oft und gerne getroffen haben. Auch nach dem Tod ihres ersten Freundes, zog es Mikage immer wieder an diese Brücke und trank dort einen Tee. Eines Tages kommt ihr eine besondere Frau entgegen ,,Urura'', welche ihr mitteilt, es würde etwas Besonderes passieren, was nur alle 100 Jahre geschehen würde. Hier macht der Roman eine Abbiegung in die ,,phantastische'' Literatur, was mir auch sehr gefallen hat. Insgesamt war es ein philosophisches, tiefgehendes und zum Nachdenken anregendes Werk mit einem absolut fantastischen Schreibstil, welcher großartig übersetzt wurde! Es handelt von so viel Schmerz, von Liebe, von Zwischenmenschlichkeit, von Freundschaft, von Verbundenheit, von Glaube, von Überleben, von Mut und Hoffnung und wie das Leben gelebt werden kann, wenn man das Gefühl hat, verflucht zu sein und wie wichtig Essen als Trost, als Leidenschaft, als Geborgenheit sein kann. Das Nachwort von Doris Dörrie fast sehr genau meine Gedanken zu dem Buch zusammen. Vor allem, da sie den ,,modernen, japanischen Alltag'' durch eigene Freundinnen und Freunde in Japan erlebt hat, sie aber nie darüber in Büchern gelesen hatte, bis zu dem Roman ,,Kitchen'' - ,,dort wurde eine queere und diverse Welt beschrieben, wie sie im ,,offiziellen Japan'' nicht vorkam, wie ich sie aber in meinen Begegnungen und Freundschaften fand''. Auch ging mir der Satz ,,alles scheint beseelt zu sein und spricht zu der Hauptfigur Mikage, ganz gleich, ob es der Mond, knallrote Tomaten, ein fantastisches Schnitzel, ihr brummender Kühlschrank oder die Farben des Himmels sind'' unter die Haut! Große Leseempfehlung meinerseits 📚
Erwartungen nicht ganz erfüllt
Die Grundstimmung von Trauer und Verlust und deren Überwindung ist zwar gegeben, aber es fehlt stellenweise an Tiefe, um wirklich berühren zu können. Zusätzlich ist die Thematik großartig, vor allem wenn man das Erscheinungsjahr bedenkt, revolutionär. Aus heutiger Sichtweise eher schwierig.
Das war nichts für mich!
Zu Beginn war ich fasziniert von der weichen, sanften Sprache und den beinahe poetischen Beschreibungen von Umgebungen und der Natur. Die Storyline zog sich aber ohne Ende dahin und ich konnte mich überhaupt nicht mit den Dialogen identifizieren als auch die langen Ausführungen des Kochens. Ich fand die ganze Geschichte auch eher skurril.
Kitchen: 3 stars Moonlight shadow: 1.5 stars
Reread 2023: Noch immer ein schönes Werk. Die Hörbuchversion ist sehr gut besetzt. Damals war dieses Buch wahrscheinlich sehr revolutionär und offen was den Umgang mit Transpersonen und/oder Drag Queens anging. Unterdessen lesen sich manche Stellen etwas merkwürdig. Originalrezension: Ein sehr japanisches Buch; was aber positiv gemeint ist. Mit der typisch klaren Sprache erzählt uns Banana Yoshimoto Geschichten, die alles andere als klar sind. Viel liegt unter dem, was gesagt wird. Im Text, wie auch zwischen den Figuren. Und nicht immer nimmt die Handlung den erwarteten Lauf. Asiatische Texte funktionieren zwischen den Zeilen, im zwischenmenschlichen Bereich. Dort, wo vieles eben doch nicht so klar und offensichtlich ist. Davon leben auch die beiden hier gesammelten Erzählungen, wobei die zweite die Grundlage legte für die erste. Yoshimoto schafft es zu faszinieren, zu bewegen. Immer wieder entführt sie uns auch ins Reich der Köstlichkeiten. Der Buchtitel spricht Bände. Sehr asiatisch. In beiden Texten ist das Essen etwas Zentrales. Es ist das Leben. Die Verbindung zwischen den Menschen. Es überwindet Brücken und Missverständnisse. Kein Wunder, schlägt die Protagonistin Mikage am besten in der Küche. Damit einher geht das Thema des Todes. Leben geht nicht ohne Sterben; und so verarbeitet die Autorin diese zentralen Grundmuster gekonnt in beiden Geschichten. Kurz ist das ganze Buch, kürzer die einzelnen Texte. Aber genau das ist Yoshimotos Stärke. Wie eine klare Brühe kombiniert die Autorin das beste aus allen Teilen, ohne aber den Inhalt zu versalzen. Auf diese Weise entstand ein zutiefst menschliches Buch, das uns aufzeigt, worum es im Leben wirklich geht.
Erwartungen übertroffen
Zwei Geschichten über Liebe, den Umgang mit Verlust und immer wieder gutes Essen 🥣 In seiner Einfachheit und Emotionalität herzergreifend und herzerwärmend, ohne aufgesetzt zu wirken oder einen hohen philosophischen Anspruch erzwingen zu wollen. Das macht es aber gleichsam so tiefgründig - weil es einfach echt, mitten aus dem Leben ist. Angeblich bei Teenagern sehr beliebt und mir ist völlig klar warum. Entweder man liebt es oder man versteht es nicht - da ich auch nur ein ergrauter Teenager bin, liebe ich es ;)
In "Kitchen", we experience Mikage's short journey of experiencing her grandmother's loss. Moving in with Yuichi's family, a new chapter begins. Throughout, the kitchen is a place of comfort for her, a place where she feels safe and relives the fond memories of her grandmother. This story moved me and I can imagine how this book must feel even rawer to someone that is currently griefing. I wish the first part would have been a bit longer but I believe that the shortness of the story brings it more "to life" and makes it as coherent as it is. The writing style is lovely to read.
I absolutely loved the first two parts of the book. It's the perfect mix of coziness and heartbreak, loss and sadness, but as said in the book; only if you experience real pain you are able to be truly happy. The pacing of the book is very fast (in my opinion), which pulls you into the story right from the start. At some points of the story I was a bit overwhelmed by the fast pacing though, because the pain doesn't feel as intense as it could feel, which I think is a necessary tool in books about these topics. I was a bit disappointed when I read the last half of the book because the story isn't connected with the first two stories at all (only by the content it deals with). I still came to like it a lot, not only because of Yashimotos direct and detailed writing style but also of the wholesome depth of the characters. 9/10 for me definitely recommend :D
I did some Japanese classes only for two years but still I got the Impression that the translation of this book is rather bad. There was nothing "lyrical" about the stories, just plain text with some repetitions and weird sentences. The story is not about mothers, transsexuality, kitchens and so on...it's mainly about death of a loved person and dealing with the aftermath. The story was ok, melancholic, sad, a bit weird. It reminded me of Japanese films and Mangas. However, the story was nothing special, I guess I expected more due to the book description.
2-3 sterne
Das Buch beleuchtet das Thema Verlust und Tod in verschiedenen Facetten, die mich sehr berührt haben. Banana Yoshimoto hat es geschafft, in einem sehr sachlichen, ziemlich gefühllosen Schreibstil über Gefühle zu schreiben, so dass sie dabei direkt ins Herz trifft. Mein erstes Buch von ihr, aber sicher nicht mein letztes!
Sehr schön gewählte Sprache - Beschreibungen von Gefühlen und Landschaften sind so wunderbar bildlich // philosophisch ohne abgehoben zu wirken // trotz des Hauptthemas Tod ist es nicht traurig, sondern berührt anders 💖
Sehr schönes und wohltuendes Buch, über Tod, Verlust und Liebe. Man selbst findet auch jeden Charakter sofort sympathisch und freut sich einfach deren Geschichten kennenzulernen.
In "Kitchen" beschreibt Banana Yoshimoto in Kurzgeschichten das wundersam schöne Leben von jungen Leuten in Japan und wie sie durch Zufälle selbst in der größten Tristheit auf Menschen treffen, die der Einsamkeit und der Suche nach dem Licht im Dunkel ein Ende bereiten. Unglaublich sanft erzählt, ist dieses Buch vor allem für Liebhaber der ostasiatischen Kultur ein kleiner Schatz und für alle Fans dieser besonderen Autorin ein Muss.
Dieses Buch besteht aus drei Kurzgeschichten (wobei die erste und zweite zusammenhängt), welche mich alle begeistern konnten. In den Geschichten dreht sich alles um den Verlust von geliebten Menschen. Diese Themen werden meiner Meinung nach wirklich sehr gut in den Kurzgeschichten verarbeitet.
Banana Yoshimoto schafft es mit ihren Worten richtig detaillierte Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die 3. Geschichte hat mir am besten gefallen und diese würde ich mit 5 Sternen bewerten.
Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Mikage, die geliebte Menschen verliert und wir sie nun dabei begleiten, wie sie damit umgeht. Mich hat die Geschichte sehr berührt. Die Autorin hat einen sehr emotionalen Schreibstil, der mit gut gefallen hat. Umgehauen hat mich die Story jetzt nicht, aber ich werde auf jeden fall noch mehr von der Autorin lesen😊
"Kitchen" - Banana Yoshimotos Debüt versammelt 3 "long short-stories", die ganz ähnliche Elemente verbinden. In "Kitchen" und "Vollmond (Kitchen 2)" begegnen wir der jungen Mikage, die bei ihrer Großmutter aufwuchs, diese letztlich auch verliert und dann bei der Familie Tanabe unterkommt. Dort begegnet sie Yuichi und seiner "Mutter" (die eigentlich sein Vater ist, sich jedoch zum Leben als Frau entschieden hat) und nutzt als Rückzugsort für ihre Innerlichkeit und Träume häufig die Küche, in der sie sich sehr wohlfühlt. Über eine Art Traumwelt ist Mikage mit Yuichi verbunden und begegnet ihm dort in beiden Erzählungen. Eine sehr ruhige, schöne, aber auch traurige Geschichte über den Verlust geliebter Menschen und dem Zurückfinden zur Liebe. Die dritte Erzählung ist "Moonlight Shadow" und arbeitet mit demselben Schema wie "Kitchen". Hier kommt als Besonderheit ein mysteriöses Ereignis hinzu, das den "Abschied der Liebenden" symbolisiert. Meines Erachtens ist diese auch die beste der 3 Geschichten. Schönes, häufiges Mond-Motiv, traurig-hoffnungsvolle Stimmung. Sehr überzeugend.


































