Ich empfehle es jeder Autorin/jedem Autor.
Tolle Insights als Wells Fan
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe…
… aber das war es ganz sicher nicht. Ich fand die Empfehlung für dieses Buch auf Instagram und bestellte es mir, weil ich neugierig war. Am Anfang erinnerte mich das Buch eher an eine Leitfaden oder Orientierungshilfe. Es wirkte fast so, als verfolgte der Autor die Idee, über sein eigenes Schreiben zu sinnieren, wie auf einer Metaebene mit dem Ziel, Lesende zu ermutigen, sich ihrer Kreativität und Fantasie im Schreiben hinzugeben. Der Autor gibt viele private Einblicke, was das Buch sehr nahbar für mich machte. Ich habe hier auch einige Kommentare gelesen, die das Buch als langweilig empfanden und sich durch die Seiten kämpfen mussten. Und je häufiger ich derlei Kommentare las, desto weniger konnte ich es verstehen. Ist es ein Buch, das ich wieder lesen würde? Nein. Wobei, vielleicht. Ist es ein Buch, was ich aus vollem Herzen empfehlen würde? Auch eher nein, außer vielleicht, man sucht nach Input. Denn dafür ist es wirklich super! Das Buch ist gespickt mit so viel Kreativität und Weisheiten. Unzählige Kommentare und Zitate großer Schreiber und Dichter, die so passend in den Kontext gesetzt wurden, dass ich mir selbst einiges aufgeschrieben habe - einfach weil es mich inspiriert. Also hat das Buch dann nicht auch seinen Zweck erfüllt? Schon alleine für die ganzen Querverweise kann ich es empfehlen. Auf meiner Liste stehen nun so viele neue Bücher und Texte, die ich lesen möchte. Und ich merke, wie sich mein Blick auf den Schreibprozess und die erzählte Geschichte etwas gewandelt haben. Über viele Dinge habe ich mir nie Gedanken gemacht und sehe die Arbeit hinter dem Schreibprozess nun ganz anders.
Nicht umsonst eines meiner liebsten Bücher!
Habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen. Es ist erneut eine absolute Quelle der Inspiration. Ich liebe die Mischung aus persönlichen Erzählungen des Autors und Lehrbuch über das Schreiben.

Hier erzählt Benedict Wells wie er zum Schreiben gekommen, was alles zum Schreiben eines Buch dazu gehört und überhaupt…alles rund ums Schreiben. Es ist eher ein Sachbuch. 1/3 des Buch fand ich wirklich interessant. Vorallem wenn es um seine eigenen Bücher geht, wie die entstanden sind, aber danach wurde es eher uninteressant. Leider mir persönlich viel zu viele Zitate aus anderen Büchern von anderen Autor/innen. Hätte es glaub ich besser gefunden, wenn das Buch kürzer wäre und es nur um seine eigenen Bücher geht. Alle Hintergrundinfos zu seinen Büchern fand ich aber nach wie vor sehr informativ.
Weil mir niemand so schön das Herz bricht wie Benedict Wells. Weil ich wissen will wie er das vollbringt. Weil ich wissen will was ihn dazu bringt. Wirklich schöne Einblicke in sein Leben und Wirken, wie auch in sein Werk und seine Inspiration.
Macht Lust selbst zu Schreiben.
Ich mochte die Bücher von Benedict Wells schon davor - jetzt habe ich eine gehörige Portion mehr Hochachtung, weil ich erkannt habe WIE viel Arbeit in so einem Roman steckt. Sympathischer Typ, coole Kombi aus Biografie und Anleitung.

Der erste Teil als kleine Biografie eines Schreibenden, der zweite Teil bietet Tipps, Tricks und Reflexionen, der dritte gewährt einen Einblick in die Lektoratsarbeit des Autors – eine schöne Mischung!
Ich habe letztes Jahr Benedict Wells' „Vom Ende der Einsamkeit“ gelesen und mochte die Tiefe seiner Figuren sehr. Deshalb war ich umso gespannter darauf, welchen Metablick der Autor auf das Schreiben selbst hat. Der erste Teil des Buches, der mich vor dem Lesen am wenigsten interessiert hatte, stellte sich für mich als der spannendste heraus: Wells erzählt hier von seiner Autorenbiografie, seinem Wunsch zu schreiben und gelesen zu werden. Auch wenn man selbst nicht die gleichen Erfahrungen gemacht hat, liefert dieser Teil viele Denkanstöße. Besonders interessant fand ich, wie sehr Scheitern Teil eines guten Lebens und der Suche nach der eigenen Stimme sein kann. Der zweite Teil wirkt wie ein kleines Lehrbuch: In kurzen Kapiteln gibt Wells praktische Tipps zum Schreiben. Manche davon sind typischer, andere überraschender – insgesamt aber kurzweilig und inspirierend. Ich mochte seinen unverstellten Blick auf das Schreiben und wie offen er seine Erfahrungen teilt. Persönlich waren mir manche Beispiele von Werken zu zahlreich, die ich selbst nicht kannte, doch manche davon haben mich wiederum sehr begeistert. Im dritten Teil werden Ausschnitte seiner Romane in unterschiedlichen Fassungen gezeigt, sodass man das Lektorat quasi mitverfolgen kann. Das fand ich besonders spannend, da man den Prozess hinter einem fertigen Text miterleben kann. Alles in allem macht das Buch große Lust, selbst zu schreiben. Es begleitet einen mal ganz pragmatisch, mal konzeptioneller und abstrakter durch den Schreibprozess. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn ich lange gebraucht habe, um es fertigzulesen. Es ist eben kein klassisches Unterhaltungsbuch, sondern eher ein unterhaltendes Lehrbuch für Schreibende.
Nicht was ich erwartet habe
Es geht eigentlich im ganzen Buch nur darum, wie man gut schreibt, wie man an einen Verlag kommt und woher man Inspiration für Geschichten nehmen kann. Es war schon interessant, aber für mich halt nicht so relevant.
Benedict Wells eröffnet uns einen tiefen Einblick in seinen Schreibprozess.
„Wir brauchen die Geschichten in uns, aber auch die von anderen, weil wir in ihnen unser Menschsein erkennen; das Vertraute und Fremde, das Gute und die Abgründe.“ Benedict Wells beschreibt in seinem Buch sehr schön, wie verletzlich Autor:innen sich mit ihren Romanen machen. Viele Geschichten sind eng verwoben mit den eigenen Erinnerungen und Gefühlen, deren Intensität uns letztlich so sehr berührt. Im ersten Teil nimmt uns Wells mit in seine Vergangenheit, beschreibt den steinigen Weg zum veröffentlichten Autor und mündet schließlich in inspirierenden Einblicken in seinen Schreibprozess - mit spannenden Literaturverweisen. Da ich Wells Schreibstil bewundere und selbst auch schreibe, habe ich dieses Buch verschlungen. „Die Geschichten in uns“ kann ich all denjenigen empfehlen, die Benedict Wells als Autor schätzen und gerne einen tieferen Blick wagen möchten. Aber auch an all diejenigen, die den Mut brauchen, ihren eigenen, inneren Geschichten eine Stimme zu geben.
Ich habe es abgebrochen. Stellenweise war es zwar interessant und kurzweilig (die biografischen Passagen), aber die Betonung auf seine besonders harte und ehrgeizige Arbeit und dass er nicht aufgegeben hat, hat mich irgendwann genervt.
Dieses Buch ist eine Bibel und auch ein Fluchtort für alle, die Schreiben.
Ich habe es nicht weggelegt, ich werde immer wieder darin lesen. Das bedeutsame daran ist, dass man immer etwas hilfreiches liest ganz egal, wo man es aufschlägt. Der erste Teil ist sehr persönlich und gewährt gute (wie tief sie sind, kann ein Außenstehender wohl kaum glaubhaft beurteilen) in das Leben des Autors. Tiefgründigkeit ist in jedem Absatz zu finden und man erfährt viel über die Werdegänge seiner anderen Werke. Daher empfehle ich es jedem, dem seine Bücher gefallen und jedem, der künstlerisch tätig ist. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ + ⭐️
Hat mich leider nicht überzeugt
Ab und zu mag ich die Bücher von Wells. Melancholisch manchmal zäh und „ hä?! Warum“ Das ist autobiografisch und für mich zu langweilig. Der letzte Abschnitt ist so seltsam geschrieben. Mochte ich überhaupt nicht
Sehr informativ und auch wirklich interessant, aber für jemanden wie mich die nicht selbst schreibt , somit ohne die Möglichkeit zum direkten Vergleich ,leider ohne Sogwirkung.

Mit „Die Geschichten in uns“ hat Benedict Wells kein weiteres literarisches Werk im klassischen Sinne geschaffen, sondern ein zutiefst persönliches, inspirierendes und kluges Buch über das Schreiben – und letztlich über das Leben selbst. Es ist eine Mischung aus Autobiografie, Werkstattbericht und Reflexion über das kreative Schaffen, die einen ebenso berührt wie motiviert. Der erste Teil führt in Wells’ Kindheit und Jugend: eine schwierige, von Unsicherheiten und Internatsjahren geprägte Zeit, die ihn dennoch zu dem gemacht hat, was er heute ist – ein Schriftsteller, der sich durch Beharrlichkeit, Selbstzweifel und Leidenschaft seinen Weg erkämpft hat. Diese biografischen Passagen sind weder larmoyant noch überhöht, sondern ehrlich und feinfühlig erzählt. Besonders berührend ist, wie liebevoll Wells über seine Eltern spricht, trotz der Distanz und Verletzungen seiner frühen Jahre. Im zweiten Teil öffnet Wells die Türen zu seiner Schreibwerkstatt. Anhand seiner Romane und vieler literarischer und filmischer Beispiele erläutert er, wie Geschichten entstehen, Figuren lebendig werden und warum Schreiben immer auch Scheitern bedeutet. Dabei vermittelt er keine starren Regeln, sondern teilt Erfahrungen – ehrlich, selbstkritisch und oft mit einem feinen Humor. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der das Handwerk liebt, aber zugleich dessen Mühen kennt. Seine Botschaft: Schreiben heißt, immer wieder aufzustehen, weiterzumachen, präsent zu sein. Was dieses Buch besonders macht, ist Wells’ Ton: warm, zugänglich, klug und unprätentiös. Er nimmt seine Leser*innen mit in Gedankenprozesse, Zweifel, kleine Triumphe und in den stillen Moment, in dem aus einer Idee plötzlich Literatur wird. Er zitiert Autor*innen wie Stephen King oder Elizabeth Gilbert, verknüpft sie mit eigenen Erkenntnissen und zeigt so, dass jede Schreibstimme einzigartig ist, dass jede*r lernen kann, authentisch zu erzählen. Viele Passagen bleiben hängen und zeigen Wells’ großes Gespür für Sprache und Psychologie zugleich. „Die Geschichten in uns“ ist kein klassischer Schreibratgeber – und genau das macht seinen Reiz aus. Es ist ein Buch über die Kraft von Geschichten, über das Erwachsenwerden durch Schreiben, über Mut, Scheitern und Neuanfänge. Ein berührendes, ehrliches und inspirierendes Buch über das Schreiben, das Leben und das Menschsein. Benedict Wells gelingt es, Theorie, Erfahrung und Emotion auf wunderbar leichte Weise zu verbinden. Ein Werk, das man nicht nur liest, sondern fühlt. Für alle, die schreiben, lesen – oder einfach verstehen wollen, warum Geschichten uns ausmachen. Eine große Empfehlung für Schreibende und Lesende gleichermaßen.
Großartiger Einblick ins Autorenleben...
... vorallem in das von Benedict Wells. Denn dieser schildert sehr persönlich von seinen eigenen Höhen und Tiefen beim Schreiben von Büchern. So detailreich mitgenommen zu werden auf den Entstehungsprozesses eines Romans, hat mich sehr beeindruckt! Auch die Erläuterung verschiedener Handwerkszeuge beim Schreiben, war hoch interessant. Dies war mein erstes Buch von Benedict Wells und nun bin ich total gespannt darauf, Hard Land und Vom Ende der Einsamkeit zu lesen.
Benedict Wells, von Schirach, Romane, Schreiben, Schreibarbeit, Schreibstil, Erfahrungen, Textbearbeitung, Lektorat
E-Leseexemplar via Netgalley, ewig lange angefangen, jetzt endlich beendet, inklusive abgebrochenem Buddy-Read. Benedict Wells beleuchtet anhand einiger Kurzgeschichten und seinem literarischen Werk wie Schreibarbeit von statten geht. Sehr interessant, gut geschrieben, überaus sympathisch und ehrlich. Mein erstes Buch von Benedict Wells. Absolute Empfehlung.
Besondere Mischung aus Biographie & Schreibehilfe Das Buch liest sich trotz fehlender "Handlung" sehr gut und flüssig. Die Struktur des Buches hat mir gut gefallen und wirkt wie ein Nachschlagewerk bei Schreibthemen aller Art. Auch ohne konkretes Vorhaben zu schreiben macht dieses Buch Spaß und wirkt inspirierend! Ich bin gespannt auf weitere Romane von Wells! :)
„There s a crack in everyone, that s how the light goes in.“ 🤝
📚📖🖋️📝
Ich fand das Buch ganz schön interessant aber würde es vielleicht nicht als Hörbuch empfehlen, wenn ihr daran interessiert seid irgendwann selbst Bücher zu schreiben. Ich finde man lernt da sehr viel über das Schreiben von Büchern und als Printausgabe kann man natürlich alles Wichtige markieren 🤓
200 Seiten las ich sehr gerne, auch ohne Ambitionen, eine Autorin zu werden. Danach ging mir langsam die Luft aus, und ich überflog mehrere Passagen.
Leider habe ich gemerkt, dass ich nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehöre. Ich mochte anfangs den kleinen biografischen Teil, dann ging es aber hauptsächlich um die Entstehung eines Romans, diverse Ausführungen der verschiedenen Prozesse und auch wahnsinnig viele Beispiele an bekannten Büchern. Das Hörbuch war sehr schön, da es der Autor selbst gesprochen hat. Aber mit dem Inhalt konnte ich nicht so viel anfangen.
durchaus interessant, aber sehr technisch
Gerade der erste Teil ist spannend, wenn man Benedict Wells und seine Werke mag. Er gibt Einblicke in seine persönlicheVergangenheit und die Entstehungsgeschichten seiner Romane. Der zweite Teil hingegen ist ein Ratgeber für angehende Autor:innen (oder auch einfach Literaturinteressierte). Es geht sehr detailliert um einzelne Werkzeuge und Techniken, die beim schreiben helfen können. Wells hat dabei immer eine angenehme Art Dinge zu erklären, wodurch ich es auch als nicht Autor lesenswert fand.
Toller Einblick in Wells Gefühlwelt
Das Buch war genau, was ich erwartet habe: Benedikt Wells hat deine Gedanken zum Schreiben offengelegt. Als Autorin konnte ich viel nachvollziehen, viel neu durchdenken und reflektieren. Was ich allerdings nicht einschätzen kann ist, inwieweit das Buch auch für Leute, die nicht schreiben, interessant ist.
„Ich verstand früh, dass Lesen einen in manchen Momenten retten kann. Diese Gefühl trage ich noch immer in mir."
Dieses Buch ist keine klassische Autobiografie und auch kein reines Schreib-Ratgeberwerk, es ist vielmehr eine intime Sammlung von Gedanken, Erinnerungen und Reflexionen. Benedict Wells nimmt einen mit auf eine Reise durch das Schreiben und das Leben, ehrlich, klug und oft berührend. Als Hörbuch unglaublich gut, da es der Autor selbst liest und total sympathisch rüberkommt. Als er beschrieben hat, wie er damals beim Diogenes Verlag angenommen wurde, hatte ich Tränen in den Augen. Absolute Empfehlung - vor allem als Hörbuch :) „Es gibt kein Ende der Einsamkeit, sie ist in den Stoff unserer Seele gewebt und gehört zu uns. Man kann nur den Umgang mit ihr ändern. Auch das Schreiben hat kein Happy End, es kann das Loch im Innern nicht auffüllen. … während man als Mensch weiter durch sein Leben stolpert und den Weg sucht.“ „Der gleiche Antrieb, alles zu zerdenken, der mir privat das Leben zur Hölle machen kann, hilft mir, eine Stelle perfektionistisch immer und immer wieder zu überarbeiten oder mich in Figuren einzufühlen.“ „Ich habe Schreiben gelernt, um Gefühlen nicht mehr ausgeliefert zu sein, sondern sie ins Bewusstsein zu holen und mit Menschen zu teilen, die mir wichtig sind.“ „Wir sind die Geschichten in uns; nicht nur die, die wir erlebt haben, sondern auch die, die wir anderen und uns selbst erzählen.“

Buchrezension: „Die Geschichten in uns“ von Benedict Wells Benedict Wells gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsautoren. Als ich hörte, dass er ein Buch über das Schreiben selbst veröffentlicht hat, war meine Neugier sofort geweckt. Bereits „On Writing“ von Stephen King hatte mir damals gezeigt, dass Bücher übers Schreiben oft spannender sind, als man zunächst vermuten würde und genau das trifft auch auf „Die Geschichten in uns“ zu. Wells gelingt es, in einer angenehm zugänglichen Sprache über seine eigene Schreibpraxis zu sprechen, ohne je belehrend zu wirken. Dabei geht es nicht nur um Techniken, sondern um seine ganz persönliche Herangehensweise ans Schreiben: wie er Figuren entwickelt, wie seine Plots entstehen, welche Routinen ihm helfen und welche Zweifel ihn manchmal begleiten. Das Buch bietet einen intimen Blick hinter die Kulissen seines kreativen Prozesses. Besonders erfrischend ist die Vielzahl an Referenzen und Beispielen aus der Literatur, mit denen er seine Gedanken untermauert. So entsteht ein vielseitiges Leseerlebnis, das weit über eine bloße Schreibanleitung hinausgeht. Die Geschichten in uns ist Inspirationsquelle, Werkstattbericht und Liebeserklärung an das Erzählen zugleich. Für alle, die schreiben oder verstehen wollen, wie gute Geschichten entstehen ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
Ich fand vor allem den ersten Teil spannend, in dem Benedict beschreibt, wie seine Bücher entstanden sind. Im zweiten Teil mochte ich die Herangehensweise ans Schreiben und die Betrachtung der Werke anderer Autor:innen. Der Autor bleibt selbstkritisch, bodenständig und seine Tipps wirken authentisch. Das Buch ist auf jeden Fall etwas für Fans von Benedict Wells und für Menschen, die sich entweder im Schreiben versuchen wollen oder sich aber im Handwerk verbessern möchten. Und das Buch macht Mut.
Vom Durchbrechen der vierten Wand
In diesem Sachbuch gibt Benedict Wells einen Einblick in sein Leben und seinen Werdegang als Autor. Der erste Teil des Buches ist vor allem autobiografisch und dabei sehr berührend, weil Wells hier sehr authentisch über sein Leben schreibt. Wenn man seine neueren Werke gelesen hat, ist dieser Teil, als würde Wells die 4. Wand zum Leser durchbrechen, denn man erkennt Parallelen zwischen seinem Leben und den Büchern und sieht so, wie er diese Aspekte literarisch verarbeitet hat. Im zweiten Teil beschreibt er dann konkret, worauf es ihm beim Schreiben ankommt und wie ein Roman entsteht. Das bezieht er auf viele Bereich wie Dialoge, Tempo oder Erzähltechnik. Das ganze wird unterfüttert mit Beispielen aus der Literatur und Perspektiven anderer AutorInnen. Der dritte Teil ist auch außergewöhnlich, denn hier sind Rohfassungen seiner Werke abgedruckt, an denen er seine Überarbeitungen zeigt. Insgesamt ist es ein spannender Einblick in die Schreib- und Gedankenwelt eines Autors, auch wenn man selbst kein Buch schreiben möchte.
Rezensionsexemplar „Ich wollte nicht, dass mein Nachname wie ein Echo in jedem Raum nachhallt. Ich wollte ein eigenes Leben, eine eigene Geschichte.“
In „Die Geschichten in uns“ gewährt Benedict Wells einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben, seine Verluste und den langen, oft mühsamen Weg zum Schriftstellersein. Das Buch ist keine durchgehende Erzählung, sondern eine Mischung aus autobiografischen Episoden, literarischen Reflexionen und Fragen an ihn von seine Leserschaft zum Schreiben eines Romanes– mal tiefgründig, mal humorvoll, aber immer authentisch. Geboren als Benedict von Schirach, entschied er sich früh, sich von seiner Familiengeschichte – vor allem vom NS-belasteten Großvater Baldur von Schirach – zu distanzieren. Die Wahl des Künstlernamens Benedict Wells ist dabei viel mehr als eine formale Änderung: Sie ist ein bewusster Schritt hin zu Selbstbestimmung und Eigenständigkeit. Mit Wells – inspiriert von John Irvings Figur Homer Wells – entscheidet er sich für einen Namen, der für einen Neuanfang und kreative Freiheit steht. Das Buch ist in zwei große Abschnitte unterteilt, die sich in Stil und Fokus deutlich unterscheiden: • Der erste Teil beschreibt biografische Stationen aus Wells’ Leben: seine Kindheit und Jugend in Internaten, das aufwachsen mit einer psychische Kranken Mutter und einem verantwortungslosen Vater ohne Geld, den Verlust seiner Eltern, Phasen der Einsamkeit, erste Schreibversuche und sein Ringen mit sich selbst. Die Erzählweise wirkt in diesem Teil teilweise sprunghaft. Rückblenden, Gedanken und Anekdoten wechseln sich ab, nicht immer chronologisch, was gelegentlich Orientierung verlangt. • Der zweite Teil ist deutlich strukturierter aufgebaut und widmet sich intensiv dem Schreiben selbst. Besonders spannend: Wells unterteilt diesen Abschnitt in die konkreten Phasen des Schreibprozesses, die er anhand seiner eigenen Bücher beschreibt – vom Entstehen einer Idee über die Zweifel und Blockaden bis hin zum Überarbeiten und der Veröffentlichung. In diesem Teil zeigt sich auch seine große literarische Auseinandersetzung mit anderen Schriftsteller*innen. Wells verweist immer wieder auf Werke, Zitate und Methoden bekannter Autor*innen – etwa Kafka, Hemingway, Joan Didion oder Stephen King – und lässt deren Gedanken in seine Reflexionen einfließen. Dabei geht es nicht nur um Bewunderung, sondern um einen echten Dialog: Wie unterschiedlich schreiben Menschen? Was bedeutet Schreiben für sie – und für ihn selbst? Diese Einbindung anderer Stimmen macht das Buch nicht nur persönlicher, sondern auch tiefgründiger, weil es zeigt, wie stark Schreiben auch ein Akt des Lesens, Zuhörens und Weiterdenkens ist. Zum Beispiel ein Zitat zu Haruki Murakami: „Haruki Murakami vergleicht in seinem Buch ‚Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede‘ das Schreiben eines Romans mit dem Marathonlauf. Der Langstreckenlauf ist immer eine Kampfansage gegen sich selbst. Man benötigt die Ausdauer und die Motivation, die in einem selbst liegt und nicht in den äußeren Anreizen.“ Wells’ Stil ist klar, sensibel und immer nahbar. Er schreibt mit großer Offenheit, aber ohne Pathos. Besonders stark sind die Passagen, in denen er persönliche Krisen reflektiert oder seine Faszination für das lesen und Geschichten beschreibt. Die Mischung aus Autobiografie und literarischer Auseinandersetzung macht das Buch auch für Leser*innen spannend, die sich selbst mit dem Schreiben beschäftigen oder kreative Prozesse besser verstehen wollen. Während der erste Teil durch seine fragmentarische Struktur manchmal herausfordernd ist, bietet der zweite Teil tiefe Einblicke in den Schreibprozess – unterstützt durch zahlreiche Zitate und Beispiele anderer Autor*innen, die dem Buch eine zusätzliche literarische Dimension verleihen. Ein sehr persönliches Werk für alle, die lesen, schreiben – oder auf der Suche nach ihrer eigenen Geschichte sind.
Mutmacher und Augenöffner
Eine große Empfehlung für alle Autor*innen, die, die es noch werden wollen, Wels-Fans und alle, die einfach Lust auf einen Blick hinter die Kulissen des Schreibprozesses schauen wollen. Wels gibt interessante Einblicke in seinen Weg zum Autorendasein, tolle Tipps und Anekdoten von anderen Künstler*innen.

Es ist nicht nur für angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller eine wertvolle Lektüre, sondern auch für alle, die einfach mal hinter die Kulissen des Schreibens blicken wollen.
✍🏻 𝘞𝘰 𝘣𝘢𝘶𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘣𝘦𝘪𝘮 𝘌𝘳𝘻𝘢̈𝘩𝘭𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘒𝘢𝘮𝘦𝘳𝘢 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴 𝘚𝘵𝘢𝘵𝘪𝘷 𝘢𝘶𝘧, 𝘸𝘦𝘭𝘤𝘩𝘦 𝘗𝘦𝘳𝘴𝘱𝘦𝘬𝘵𝘪𝘷𝘦 𝘸𝘢̈𝘩𝘭𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘧𝘶̈𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦? ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾ 💭 Ich habe 𝘋𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘴 von Benedict Wells unglaublich gerne gelesen und so viel für mich mitgenommen. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, die jeweils auf ihre Weise faszinierend sind. Im ersten Teil beschreibt Benedict Wells seinen Weg zum Schreiben, die Gründe, warum er schreibt, und warum er nicht aufhört. Allein dieser Abschnitt war schon sehr interessant und bot tiefgehende Einblicke in seinen Werdegang. Es war spannend zu erfahren, wie er trotz anfänglicher Rückschläge und schwieriger Phasen nie den Glauben an sich und seine Leidenschaft für das Schreiben verloren hat. Der zweite Teil widmet sich dem Schreibprozess selbst. Wells beschreibt anschaulich, wie ein Roman entsteht – vom ersten Funken der Idee bis hin zum Überarbeiten des Textes. Er geht auf zahlreiche Werkzeuge ein und gibt wertvolle Tipps zu Sprache, Charakteren, Dialogen und vielen weiteren Aspekten des Schreibens. Besonders beeindruckend fand ich die Einblicke in frühe und überarbeitete Fassungen seiner Werke 𝘝𝘰𝘮 𝘌𝘯𝘥𝘦 𝘥𝘦𝘳 𝘌𝘪𝘯𝘴𝘢𝘮𝘬𝘦𝘪𝘵 und 𝘏𝘢𝘳𝘥 𝘓𝘢𝘯𝘥. Diese Vergleiche verdeutlichen eindrucksvoll, wie sich ein Text entwickeln kann. 𝘋𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘴 ist ein tolles Buch, aus dem ich einiges gelernt habe. Es ist nicht nur für angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller eine wertvolle Lektüre, sondern auch für alle, die einfach mal hinter die Kulissen des Schreibens blicken wollen. Ich kann es nur empfehlen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Der große Bogen: Durch die Rückschau des Autors die gelesenen Bücher neu verstehen und über die anekdotische Authentizität das bislang diffuse Gefühl des Wiedererkennens einzuordnen war für mich ganz wunderbar. Nebenbei noch die Techniken und Kniffe zu verstehen und dem Autor in seiner Begeisterung in seine liebsten Romane zu folgen war ein sehr gelungener Perspektivwechsel.
Authentisch wie immer.
Das hat Spaß gemacht! Auch wenn er mir zeitweise zu sehr ins Detail gegangen ist, habe ich mich so gerne an meine ersten Leseerlebnisse mit Benedict Wells erinnert. Und vielleicht gebe ich „Hard Land“ (was ich damals als große Enttäuschung empfunden habe) noch mal eine Chance, da ich jetzt mehr zu der Entstehungsgeschichte weiß. Und außerdem – wie sympathisch kann ein Mensch sein? 🖤
Ich fand vor allem den ersten , biografischen Teil sehr interessant und tröstend, den zweiten Teil fand ich die vielen „Tipps“ fast erschlagend, aber dennoch motivierend
Tolle Einblicke in Benedict Wells Leben und in sein Schreiben. Ein Buch was man glaube ich mehr als einmal lesen sollte um wirklich alles mitzunehmen :)
Obwohl Wells hier einen Autobiografischen Schreibratgeber geschrieben hat, hat er mich dennoch in den Bann gezogen.
Tatsächlich habe ich durch das Buch auch meine Meinung zu „Hard Land“ geändert, das ich im Vergleich zu seinen anderen Romanen als schwächer empfand. Wells beschreibt hier aber, wie die Erzählstimme und -Ton natürlich anders sei, da Sam viel jünger war & in anderen Situationen als z.B Jesper oder Jules (sein Alter, oder eben das gesamte Setting in den USA und die Zeit in der Hard Land spielt). Allerdings hat er es trotz allem nicht geschafft, mich dazu zu bringen „Becks letzter Sommer“ zu mögen. Außerdem fände ich es sehrrr interessant seine Urfassungen vor dem Umschreiben zu lesen. Es gibt viele Interessante Einblicke wie lange er an seinen Romanen schreibt und feilt sowie insgesamt viele Anekdoten zu bekannten Literaren sowie deren Büchern. Zudem ist das Hörbuch von Wells selbst gesprochen, was dem ganzen noch einen gewissen Charme verleiht hat, und die „Schwere“ des Ratgebers genommen hat. Auf jeden Fall eine Empfehlung!
Lieber nicht lesen- man kann keine schlecht geschriebenen Bücher mehr lesen…😆
Vielleicht ist es doch schade um sehr viel Papier (Energie), welches in Büchern verarbeitet wurde. Wenn man liest und ich habe einige Bücher nach diesem gelesen, war des öfteren mein Gedanke: Les mal das Buch vom Benedikt, dann weißte was du besser hättest machen können 🫣😆
Selten hat mich ein Buch so begeistert wie dieses. Sowohl der autobiographische Teil hat mich berührt, also auch die "Anleitung" und Tipps zum Schreiben einer eigenen Geschichte fand ich faszinierend. Ich möchte zwar selbst nicht schreiben, aber ich fand die Ideen, die Zusammenstellung der Beispiele und die Sprache wunderschön. Ganz davon abgesehen, dass ich das Hörbuch vom Autor selbst ganz authentisch und sehr gut vorgelesen fand. Ganz großes Lob.
Ein spannender Überblick über Wells Art zu schreiben, viel Hintergrund zur Entstehung seiner Romane, tolle Zitate zum Thema Schreiben von anderen großen Autor*innen und insgesamt super viele Beispiele, was einen guten Text ausmachen kann. Hat mir sehr gut gefallen und ich hab mir einiges notiert und markiert 😊
Das Buch ist eine Mischung aus einem Schreibratgeber und einer autobiografischen Geschichte. Es ist berührend, inspirierend und auch für Anfänger zum Schreiben einladend. Besonders spannend finde ich, wie Benedict Wells über die Gefühle beim Schreiben und über das Eigenleben der Figuren spricht. Tiefgründige Gedanken, viele praktische Tipps und eine wahre Fundgrube für weitere Werke für die, die sich mit dem Thema „Schreiben" befassen wollen.
"Wer sich schon am Schreiben eines Buchs versucht hat, kennt vielleicht dieses seltene Glück: Man durchstöbert auf der Suche nach Worten sein Inneres und stößt unverhofft auf eine Quelle." (Vorwort, S. 14) Benedict Wells ist jemand, durch dessen Figuren ich mich selbst verstehen kann. Wie schafft er es, seine Figuren in dieser Form zum Leben zu erwecken? Was färbt seine Sprache derart, dass ich mich angesprochen fühle? Und wie wird aus all dem ein Roman, der von Tausenden gelesen werden will? Von all dem schreibt Wells in "Die Geschichten in uns". Er kramt in den Kammern seiner Vergangenheit und wir erfahren, wer seine Faszination für Literatur entzündet hat. Benedict Wells' Biografie weist einiges auf, was man wohl hinlänglich als Klischee bezeichnen könnte. Angefangen bei einer schwierigen Kindheit in ärmlichen Verhältnissen. Er hat sich durchgebissen und war letztlich gesegnet mit Menschen, die an ihn glaubten. Schublade auf, Schublade zu. Seine Aufregung, als nach Jahren des Scheiterns mit Mitte Zwanzig ausgerechnet sein Wunschverlag sein Buch rausbringen will, packt mich allein beim Lesen. Nachdem er uns ein ganzes Stück mit in sein Leben genommen hat, geht es ans Eingemachte: Welche Werkzeuge braucht es, um einen Roman zu schreiben? Durch welche Prozesse schleppen, durch welche katapultieren sich Schreibende? Wie modelliert man Charaktere? "Immer wieder wirft man seinen geistigen Urschlamm an die Wand und schaut, was hängen bleibt." (S. 122) Selten habe ich so tief in die Seele eines Autoren blicken können, wie Benedict Wells es hier zulässt. Danke, lieber Diogenes Verlag, dass ihr diesem wunderbaren Autor die Tür geöffnet und es damit möglich gemacht habt, seinen Traum wahr werden zu lassen und der uns nun seine Bücher schenkt.
Super sympathisches Buch mit viel Humor und schönen Sätzen!
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Benedikt Wells liest das Buch einfach unfassbar sympathisch! Man erfährt viel über seine Geschichte und seinen Weg zum Schriftsteller und auch zur Entstehung seiner Bücher , was mir persönlich sehr gefallen hat. Viele Infos und Tipps gibt es auch zum Schreiben an sich. Ich habe nie vor zu schreiben, weshalb das für mich jetzt nicht 100% spannend war, ABER es ist so gut geschrieben, dass man trotzdem sehr gut unterhalten wird.
Ein durchaus ausführlicher Creativ-Writing-Workshop mit sehr viel Theorie und erhellenden Beispielen zum Making-Of seiner eigenen Romane.
Man leidet direkt mit, wenn man von den vielen Absagen liest, von den zermürbenden Kommentaren und den endlosen Überarbeitungen. Von den Selbstzweifeln und von der Einsamkeit beim Schreiben. Zu unserem Glück hat Benedikt Wells bis jetzt noch nicht aufgegeben.
Ein berührendes, äußerst inspirierendes und vor allem lebenskluges Buch
Benedict Wells gibt mit seinem Buch „Die Geschichten in uns“ einen tiefen Einblick in sein Leben, angefangen von seiner Kindheit bis heute. Er berichtet von seiner Passion zum Schreiben und seinen ersten Veröffentlichungen. Anhand seiner eigenen Werke, wie beispielsweise „Vom Ende der Einsamkeit“ oder „Hard Land“ und Werke anderer Autoren zeigt er auf anschauliche Art und Weise wie ein Roman entsteht. Darüber hinaus beschreibt er, wie man mit Rückschlägen umgeht. Für mein Empfinden, war es ein berührendes, äußerst inspirierendes und vor allem lebenskluges Buch. 📕 Für alle, die sich mit dem Schreiben auseinandersetzen, ist es sicherlich eine sehr gute Pflichtlektüre. ✍🏻 Für alle anderen einfach ein großartiges Buch, welches sich zu lesen lohnt. In jedem Falle war es mir eine große Freude dieses Werk zu lesen. 🤓
Sehr zu empfehlen für Menschen, die sich für das Schreiben interessieren. Wells schildert seinen Weg zum Author und gibt sein Vorgehen beim Schreiben von Romanen preis.

Ein Blick hinter die Kulissen eines Bestseller-Autors und gleichzeitig eine Einladung zum Schreiben
Benedict Wells schildert in wunderschönen Worten seinen Weg vom erfolglosen 19jährigen, der Absage um Absage kassiert, hin zum Bestseller-Autor. Dabei wird deutlich, wie viel harte Arbeit in jedem Buch steckt. Es macht den Autor sympathisch, dass er manches aus seinem Frühwerk heute peinlich findet. Sehr gut gefallen mir auch die Referenzen zu verschiedenen Büchern, was zu einer recht großen Buch-Wunschliste bei mir geführt hat. Das einzige, was etwas störend ist, sind die vielen ausführlichen Fußnoten, wodurch man immer wieder auf der Seite hin und her springt. Ich glaube, man hätte vieles auch einfach im Fließtext unterbringen können.
Inspiriert und macht Mut selber mehr zu schreiben.
Danke lieber Benedict Wells Auch wenn wir uns mal nur flüchtig in einer Luzerner Bar gesehen haben, weil es für dich und deine Entourage wohl kein Platz mehr gab und ich gerne einen kleinen Plausch mit dir gehalten hätte… So danke ich dir einfach hier. Tatsächlich war es erst mein zweites Buch von dir, aber ich bin sichtlich angetan. Prinzipiell hatte ich schon mehr als 80 Prozent gelesen gehabt, aber über die Feiertage nun den Rest. Grossartig. Wenn ich dann mal eines Tages die anderen Bücher gelesen habe, so werde ich „Die Geschichten in uns“ anschliessend wieder lesen. Es hat mir Mut und Inspiration gemacht, mehr eigenes zu verfassen. Was dann kommt, kommt dann. Vamos a ver sagt man in Portugal. Druck hab ich mir in diesem Leben schon genug gemacht. Schön, haben wir auch einige Parallelen bezüglich Quellen. Gerne gehe ich aber auch noch auf deine Vorschläge auf Seite 📃 382 ein. Und ja, „Can’t judge a book 📕 by its cover” hat uns schon der gute Muddy Waters beigebracht. Freue mich auf dein nächstes Werk und falls wir uns mal wieder in einer Bar über den Weg laufen sollten, dann hast du hoffentlich siebeneinhalb Minuten Zeit und ich darf dich dann zumindest auf ein Herrgöttli einladen. Beste Grüsse Daniel PS: Herzlichen Dank an @diogenesverlag und meine verehrte Senhora Alves #danielliest #benedictwells #diegeschichteninuns #sachbuch #gettheknowledge #easyportugiesi #bleibtamlesen
„Natürlich macht es einen gewaltigen Unterschied, ob die Eltern gestorben sind, der Partner oder das Kind, doch ich glaube, dass es auf einer anderen Ebene gar nicht so entscheidend ist, weil Leid universell ist und unsere Empathie Grenzen auflösen kann.“ S. 322 .
Wer sich für die Biografie von Wells interessiert, findet zu Beginn sicher viele interessante Details. Auch die frühen Fassungen und Hintergründe zu veröffentlichten Büchern lassen all jene neu betrachten. Für angehende Autor:innen ein sicher wertvolles Handbuch zum Schreiben. Für Sprachinteressierte ebenso, auch ohne den Drang, etwas schreiben zu wollen. «Die Geschichten in uns» ist voller Literaturempfehlungen und Fußnoten. Also obacht beim Lesen! Nach diesem Buch ist meine Leseliste auf jeden Fall um einiges gewachsen.

















































