
Eine Doktorarbeit über das interaktive Gestalten der Liebe
Einfach mal aus meiner Komfortzone rauskommen und auch mal was anderes lesen neben meinen gängigen Genres wie New Adult oder Fantasy - das war ein kleines aber feines Ziel für dieses Jahr und mit „Liebe“ von Veronika Fischer bin ich dem schneller nachgegangen als gedacht. Liebe beschäftigt am Ende des Tages doch jeden von uns. Sie ist DAS zentrale Thema unseres Lebens, das uns nicht loslässt. Doch die Liebe bedeutet nicht immer Romantik oder Beziehung, sondern hält noch so viel mehr Facetten bereit. In diesem Buch erklärt Veronika Fischer die Bedeutung der Liebe und wie vielschichtig sie sein kann. In verschiedenen Abschnitten werden die unterschiedlichen Seiten der Liebe beleuchtet und möchten dabei meines Erachtens vor allem eines rüberbringen: Liebe lässt sich aktiv gestalten! Und das kann ich für meinen Teil nur unterschreiben. Ursprünglich als Doktorarbeit angedacht, lässt sich das Buch auch lesen. Veronika Fischer belegt ihre Thesen mit Ausschnitten aus ganz vielseitigen Werken über die Liebe, weshalb die eigenen Gedanken der Autorin für mich manchmal etwas untergegangen sind, was schade war, weil ich gerade diese sehr gern gelesen habe. Trotzdem fand ich dieses Buch sehr aufschlussreich und es hat definitiv zum Nachdenken angeregt.
