Gelesen habe ich die e-artnow-Ausgabe, die sich vermutlich aus gemeinfreien Übersetzungen bedient. Die Dialoge lesen sich vielleicht darum größtenteils albern und unfreiwillig komisch, trotz der bedrückenden Umstände der handelnden und aufgrund der gesellschaftlichen, vor allem religiös-moralischen Zwänge handlungsunfähigen Personen. Das Motiv der sich verliebenden Halbgeschwister, denen ihre nahe Verwandtschaft wegen der vermeintlichen Schande ihrer Herkunft verschwiegen wird, scheint entweder von statistischer Relevanz (gewesen) zu sein oder eine merkwürdige Faszination auszuüben. Ich habe das Drama leider nicht gemocht.
Gespensterby Henrik IbsenReclam, Philipp
