Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendichkeit als wie die Dummheit.
(...) Gott gibt und Gott nimmt - - Mir hat er nur genommen, nur genommen - - Das ist die Liebe, Marianne - - und wer Er liebt, den schlägt Er - - Mich prügelt er wie einen Hund! Auch das! Wenn es nämlich sein muß. „Wie in allen meinen Stücken versuche ich möglichst rücksichtslos gegen Dummheit und Lüge zu sein, denn diese Rücksichtslosigkeit dürfte wohl die vornehmste Aufgabe eines schöngeistigen Schriftstellers darstellen, der es sich manchmal einbildet, nur deshalb zu schreiben, damit die Leute sich selbst erkennen. Erkenne dich bitte selbst!“ (Randbemerkungen zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“, 1932)






