„Mein Gott, ein ganzer Moment des Glücks! Ist das zu wenig für ein ganzes Menschenleben ?“ Ein wunderschöner, kurzer Roman von Dostojewski. Dieses Buch zu lesen fühlt sich tatsächlich an wie ein ganzer Moment des Glücks, besser kann man es nicht beschreiben. Ein kurzer Roman voll mit intensiven Gefühlen und schönen Zitaten. Definitiv als Einstiegsroman in die Klassik geeignet.
Still und heimlich schlich sich diese Geschichte in mein Herz- um es zu brechen.
Das Buch ist schwer in Worte zu fassen. Anfangs wusste ich nicht recht etwas damit anzufangen, aber still und heimlich schlich sich diese Geschichte in mein Herz - um es zu brechen. Nichtsdestotrotz ein guter Einstieg in das Klassiker-Genre, um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Die Übersetzung des Insel Verlags gefiel mir auch deutlich besser und kam mir um einiges zugänglicher vor, als die aus dem Anaconda Verlag
Mitreißend, dramatisch, aber irgendwas fehlte...
Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten, deren inhaltlicher Zusammenhang mir nicht ganz schlüssig war. Die ersten beiden ("Weisse Nächte" und "Ein schwaches Herz") haben mich zum Teil mitgerissen, zum Teil aber auch etwas irritiert und gelangweilt. Sie bestehen größtenteils aus Dialogen, die auf mich teilweise zu dramatisch wirkten und deren Inhalt sich im Kern immer wiederholt hat. Die Gefühlslagen der Charaktere wurden daher aber sehr deutlich und waren sehr einnehmend. Die jeweiligen Enden waren mir aber zu abrupt und es fehlte mir insgesamt das gewisse Etwas.

Unerwartet!
Es war so schön umschrieben. Ich habe es mit einem Zug durchgelesen, konnte es einfach nicht weglegen! Um ehrlich zu sein, hat mich TikTok beeinflusst dieses Buch zu kaufen & nach längerem Überlegen, habe ich es dann letztendlich gekauft. Ich fand die Geschichte extrem schön umschrieben. Noch nach Tagen habe ich über dieses Buch nachgedacht. Das Ende war extrem traurig & hat mich getroffen. Genau so wie ich es liebe! Einsam, ein Mann der zu sehr liebt - Das will ich! Wunderschön!
Eine traurige Liebesgeschichte.

Melancholisch, tief und wunderschön geschrieben
Das Buch hat nicht mal 100 Seiten und trotzdem wird diese Rezension länger als manches Fantasybuch mit 800 Seiten 🫣 Das sagt vermutlich schon alles ☺️🥰 ⚠️ Außerdem enthält die Rezension Spoiler. Ich glaube, selten hat mich ein Buch sprachlich so schnell abgeholt wie Weiße Nächte. Schon der erste Satz hat mich komplett erwischt 😅 „Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, liebe Leser.“ Und genau so fühlt sich dieses ganze Buch an. Wie ein persönlicher Brief. Wie ein stilles Gespräch mitten in der Nacht. Der Erzähler spricht nicht einfach zu uns, sondern fast mit uns. Dadurch entsteht sofort eine unglaubliche Nähe. Der namenlose Protagonist streift einsam durch Petersburg. Er hat keine Freunde, gehört nirgendwo richtig dazu und lebt mehr in seinen Gedanken als in der Realität. Gleichzeitig kennt er die Straßen, die Häuser und die Menschen der Stadt besser als sich selbst. Besonders geliebt habe ich die Stellen, in denen er mit den Häusern spricht oder sie beschreibt, als wären sie lebendig. Das zeigt schon früh, wie tief seine Einsamkeit eigentlich reicht. Überhaupt steckt in diesem Buch eine unglaublich stille Traurigkeit. Eine meiner liebsten Stellen war die, in der er erzählt, dass er summt, wenn er glücklich ist, weil Menschen ohne Freunde niemanden haben, mit dem sie ihre Freude teilen können. So ein einfacher Gedanke und gleichzeitig so herzzerreißend. Dann trifft er Nastenka. Und ich glaube, genau ab diesem Moment hatte mich das Buch endgültig. Nicht wegen großer Handlung oder Spannung, sondern wegen der Gespräche zwischen den beiden. Sie kennen sich kaum und sprechen trotzdem sofort über ihre Gedanken, Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen. Kein oberflächlicher Smalltalk. Alles ist direkt ehrlich, emotional und nah. Man hat beim Lesen fast das Gefühl, mitten zwischen ihnen zu sitzen. Besonders geliebt habe ich auch die Wiederholungen der Sätze in den Dialogen. Dadurch wirken die Gespräche so lebendig, fast musikalisch. Als würden die Gedanken den Figuren einfach aus dem Herzen fallen, bevor sie sie zurückhalten können.😊 Und dieser Schreibstil😍Ich hatte ehrlich gesagt Angst, dass mir ein Klassiker aus dieser Zeit zu schwer sein könnte. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Natürlich merkt man das Alter der Sprache, aber gerade das macht den Zauber aus. Wörter wie „Trottoire“, diese harmonische Satzmelodie und die Art, wie Gefühle beschrieben werden, wirken auf mich viel intensiver und schöner als in vielen modernen Büchern. Gleichzeitig hat der Schreibstil etwas Kaltes und Melancholisches. So weich und doch so schmerzhaft. Man ist den Gedanken der Figuren unglaublich nah. Vor allem dem Erzähler. Er nennt sich selbst immer wieder einen Träumer, aber beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass er das Träumen längst verlernt hat. Dass das Leben ihn müde gemacht hat. Vielleicht sogar krank. Für mich wirkte er stellenweise tief depressiv, voller verlorener Hoffnungen und unerfüllter Sehnsüchte. Und genau deshalb tut diese Geschichte irgendwann so weh. Denn während Nastenka von ihrer Sehnsucht erzählt, merkt man immer mehr, dass der Erzähler sich selbst längst in sie verliebt hat. Er begleitet sie durch ihre Hoffnungen und Gefühle und schaut gleichzeitig dabei zu, wie ihm selbst langsam das Herz bricht. Vor allem die letzten Seiten haben mich emotional komplett zerstört. Dieses ständige Wechselspiel aus Hoffnung, Nähe und dem Gefühl, dass all das vielleicht nur für einen kurzen Moment existieren darf, tut irgendwann richtig weh. Und trotzdem steckt so viel Wärme darin. Diese wenigen Seiten enthalten so viel Sehnsucht, Schmerz und Menschlichkeit, dass ich irgendwann wirklich Tränen in den Augen hatte. Und trotzdem war da gleichzeitig so viel Freude darüber, dieses Buch gelesen zu haben. Genau das macht Weiße Nächte für mich besonders. Es ist traurig, aber nie hoffnungslos. Melancholisch, aber voller Wärme. 🤍 Besonders stark fand ich auch die letzte Szene in seinem Zimmer, als plötzlich alles alt, grau und verblichen wirkt. Als wäre mit dieser einen verlorenen Hoffnung nicht nur sein Herz schwer geworden, sondern die ganze Welt. Und der letzte Satz wird mir wahrscheinlich noch lange im Kopf bleiben. Dieses Buch zeigt so schön, dass manche Begegnungen nur kurz dauern und trotzdem ausreichen, um einen Menschen für immer zu verändern. Für mich ein absolutes Herzensbuch und definitiv 5 Sterne. Ich weiß jetzt schon, dass ich es nochmal lesen werde. Nicht nur wegen der Geschichte, sondern um diese wunderschöne Sprache, diese Atmosphäre und diese Gedanken noch einmal bewusster zu fühlen. Ich Liebs ♥️

🌙 Zwischen Traum und Wirklichkeit – eine melancholische Begegnung in -Weiße Nächte-🤍
Ein kurzer, aber intensiver Klassiker über Einsamkeit, Sehnsucht und die Idee von Liebe. Die Geschichte folgt einem namenlosen Träumer, der in St. Petersburg auf Nastenka trifft und sich in nur wenigen Nächten emotional völlig verliert 🤗 ➕Was mir gefallen hat: 😃 Der Schreibstil ist unglaublich poetisch und feinfühlig. Dostojewski schafft es, mit wenigen Seiten eine melancholische, fast traumartige Atmosphäre aufzubauen. Die Gespräche zwischen den Figuren wirken ehrlich und zerbrechlich. ➖Was mich weniger überzeugt hat: 🤔 Emotional hat mich die Geschichte nicht ganz erreicht. Die Handlung ist sehr ruhig und stark auf Gedanken und Gefühle fokussiert. Dadurch fehlte mir manchmal Tiefe in der Entwicklung der Beziehung. 🤷🏻♀️ ✨ Fazit: ✨ Ein schöner, literarisch starker Klassiker mit viel Gefühl. ABER nicht für jeden fesselnd. Gut geeignet, wenn man etwas Kurzes und Nachdenkliches lesen möchte. 😌
Klassische wuchtige Lyrik
Ein kurzer Klassiker der sich verhältnismäßig gut lesen und verstehen lässt. Die Sprache ist wundervoll, leicht poetisch und schön geschmückt zusammengesetzt. Die Story an sich etwas naiv, etwas närrisch aber trotzdem herzerwärmend.
Weiße Nächte von Dostojewski ist eine kurze, sehr gefühlvolle Geschichte über Einsamkeit, Sehnsucht und unerfüllt Liebe.
Weiße Nächte – 4,5/5 ⭐ Eine leise, melancholische Erzählung von Fjodor Dostojewski über Einsamkeit und die Sehnsucht nach Nähe. Die Figuren wirken erstaunlich echt, vor allem der verträumte Erzähler, in dessen Gedanken man sich leicht verliert. Die Atmosphäre ist zart und fast märchenhaft, gleichzeitig aber durchzogen von einer bittersüßen Realität.
3,4/5 ⭐⭐⭐
3,4/5 ⭐⭐⭐ Weisse Nächte ist meine erste Kurznovelle von Dostojewski. Ich muss sagen, der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig. Man merkt, dass Dostojewski zu einer anderen Zeit und in einem anderen Land gelebt hat. Die Wortwahl ist hochtrabend und manchmal hatte ich das Gefühl nicht zu verstehen, was gesagt wird, obwohl so viel gesagt wurde. Als ich dann rein gekommen bin, habe ich die Geschichte schätzen gelernt. Es behandelt die Geschichte eines Mannes, der sich selbst als Träumer bezeichnet, und sich schnell in eine Frau verliebt. Es behandelt Themen der unerfüllten Liebe und wenn man ausblendet, dass diese Geschichte sich in nur wenigen Tagen abspielt und das Mädchen 17 und der Mann 27 Jahre alt sind, ist die Art, wie Dostojewski Gefühle beschreibt doch sehr fesselnd. Dramatisch. Intensiv. Mir gefällt, wie Dostojewski Emotionen beschreibt in einem Menschen.
Das ist mein erstes Buch von Dostojewski. Ich wollte unbedingt mal seine Werke lesen und dachte der Einstieg wäre toll mit diesem kurzen Roman. Ich hab das jedoch als Hörbuch gehört, wobei mir die Sprecherin nicht gerade zusagte. Vielleicht konnte mich die emotionale Seite deshalb nicht packen. Es geht um einen Erzähler, der ein hoffnungsloser Träumer zu sein scheint. Er trifft auf eine junge unerfahrene Dame. Beide sprechen über ihr Leben und bekamen eine Zuneigung zum anderen. Doch konnten sich ihre Träume nicht zusammenfügen. Sprachlich war es sehr schön. Auch konnte Dostojewski in dem kurzen Roman hoffnungslose Romantiker darstellen, die schnell mal Zuneigung und Freundlichkeit mit Liebe verwechseln. Ich weiss jedoch noch nicht, was ich davon halte. Ich hoffe mit seinen anderen Werken überzeugt er mich mehr.
Wie konnte das Buch neben mir existieren ohne dass ich es wusste????? Wieviel solcher Bücher gibt es noch ????
Für mich fühlt sich Weiße Nächte wie so ein leiser, ehrlicher Moment an, den man selbst schon mal hatte – dieses kurze Aufblühen, wenn man jemanden trifft und plötzlich denkt: Vielleicht wird jetzt alles anders. Ich mochte besonders, wie verletzlich der Erzähler ist. Er wirkt nicht wie ein klassischer Held, sondern eher wie jemand, der viel zu viel träumt und sich in seinen eigenen Gedanken verliert – und genau das macht ihn für mich so greifbar. Man merkt beim Lesen fast, wie sehr er sich nach Nähe sehnt. Die Stimmung ist ruhig und melancholisch, fast wie ein langer Spaziergang durch eine laue Sommernacht. Gleichzeitig schafft es Dostojewski, in wenigen Seiten echte Emotionen aufzubauen, ohne dass es kitschig wirkt. Was hängen bleibt, ist dieses bittersüße Gefühl danach. Es ist keine große, dramatische Geschichte, sondern eher ein leises „So ist das Leben manchmal“. Und genau das hat mich irgendwie mehr getroffen, als ich erwartet hätte.
„Oh wie unerträglich ein glücklicher Mensch manchmal sein kann! Aber ich kann dir nicht böse sein!“
„Oh, Naschenka!“ Die heutigen Liebesromane bekommen kein ansatzweise so inniges Liebesgeständnis mehr geschrieben wie Dostojewski in „Weiße Nächte“ Eine kurze Erzählung, die man nebenbei wegliest, weil es so spannend ist, was die beiden Charaktere so sehr bewegt. Mein erster Dostojewski und sicher nicht der letzte. Mir gefällt die Ausdrucks- und Schreibweise, da sie die Gefühle so ganz anders darstellt, als es heute gewöhnlich ist. Ich fand es sehr erfrischend, auch wenn es viel Kummer enthält.
Schön und traurig…
…aber nicht so gut wie immer gepriesen Vor allem in den letzten zwei Kapiteln konnte ich mich aber wirklich in den Protagonisten hineinfühlen - gut geschrieben. Außerdem lässt sich so ein dünnes Buch wunderbar performativ mitnehmen.
3.6/10
Nicht allzu schwer zu lesen, die Handlung war für mich der absolute Albtraum, wie eine Person so mit den Gefühlen seines gegenüber umgehen kann ist undenkbar grausam, kein Spaß beim lesen gehabt, aufgrund der Gefühle die der Protagonist weitergibt
(E-Book) Trotz der Kürze recht schleppend...
.... habe ich mehr von diesem Buche erwartet... Die verschachtelten, langen Sätze, haben es zwischendurch etwas schwierig gemacht... Sie Story, naja, eine kurzweilige Liebesgeschichte... Für mich leider nicht DER Klassiker, den man unbedingt gelesen haben sollte.
Dieses Buch hat mich ehrlich komplett überrascht. Ich war so fasziniert davon, wie der Protagonist seine Geschichte erzählt. So ruhig, so reflektiert, aber gleichzeitig voller Emotionen. Man merkt einfach, wie viel in ihm abgeht. Man fühlt es richtig beim Lesen. Was mich besonders gepackt hat, war diese Mischung aus Hoffnung, Sehnsucht und irgendwie auch Einsamkeit. Und dann dieses Ende… es hat mich komplett zerstört. Sehr empfehlenswert. Wirklich ein Buch, das hängen bleibt.
Eine kurze aber tiefe Liebesgeschichte.
Dieses Buch zeigt das es nicht immer viele Seite braucht um eine gute mitreißende Geschichte zu erzählen. In wenigen Nächten kriegen wir eine Romanze serviert die mit einem wunderbaren Höhepunkt zu Ende geht. Mit den fast 100 Seiten ist dieses Buch so schnell gelesen und deshalb sollte jeder so ausreden über Bord werfen und sich einen Nachmittag Zeit nehmen. Der Schreibstil von Dostojewski ist wunderbar und hat Wiedererkennungswert. Ein tolles Erlebnis was zwar von kurzer Lesedauer ist aber das Potential hat für eine lange Gedankenreise. Absolute Leseempfehlung. Nur meine Meinung.
Wow!
Dieses Werk ist pure Schönheit! Es war mir eine Freude, es zu lesen. <3
Wow
Erst hatte ich Bedenken dieses Buch zu lesen, weil mein Genre Thriller sind. Aber mein Arbeitskollege hat mich überzeugt und weil es so dünn ist, habe ich mich herangewagt. Es ist ein sehr schöner, gefühlvoller Roman und ich bin positiv überrascht.

Guter Einstieg in klassische Literatur
Weiße Nächte ist sehr kurz, besteht zu einem Großteil aus langen Dialogen aber ist trotzdem recht leicht zu lesen. Also für mich ein guter Einstieg, um in klassische Literatur einzusteigen, aber nichts allzu besonderes Es geht um einen einsamen jungen Mann und seine Begegnung mit einer Frau sowie ihre späteren Treffen in weißen Nächten.
Überragend!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es lässt sich gut lesen und grundsätzlich wurde ich Fan des Schreibstils. Das Buch motiviert zum Lesen, sodass es leider ein sehr kurzweiliges aber empfehlenswertes Erlebnis ist.
Wer Romantik mag wird hier fündig
Von mir gibt es für weiße Nächte nur 3,5 Sterne, weil es ganz einfach nicht mein Thema ist. Es hat allerdings eine sehr schöne Sprachkultur und wie für Dostojewski üblich etwas Herzschmerz, aber ohne happy end. Das Buch ist wirklich nicht groß und auch langsame Leser können das wirklich zügig durchlesen. Ich finde es nicht schlecht, weil man so am Anfang ein schnelles Erfolgserlebnis hat, ein Buch beendet zu haben und im selben Atemzug eine Klassiker gelesen zu haben. Und wer dieses Genre Tragik Romantik mag, auch gleich eine wirklich schöne gelungene Geschichte dazu.
3,4/5 ⭐⭐⭐ Weisse Nächte ist meine erste Kurznovelle von Dostojewski. Ich muss sagen, der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig. Man merkt, dass Dostojewski zu einer anderen Zeit und in einem anderen Land gelebt hat. Die Wortwahl ist hochtrabend und manchmal hatte ich das Gefühl nicht zu verstehen, was gesagt wird, obwohl so viel gesagt wurde. Als ich dann rein gekommen bin, habe ich die Geschichte schätzen gelernt. Es behandelt die Geschichte eines Mannes, der sich selbst als Träumer bezeichnet, und sich schnell in eine Frau verliebt. Es behandelt Themen der unerfüllten Liebe und wenn man ausblendet, dass diese Geschichte sich in nur wenigen Tagen abspielt und das Mädchen 17 und der Mann 27 Jahre alt sind, ist die Art, wie Dostojewski Gefühle beschreibt doch sehr fesselnd. Dramatisch. Intensiv. Mir gefällt, wie Dostojewski Emotionen beschreibt in einem Menschen.
Schmerzhaft schön
Weiße Nächte ist ein melancholische Geschichte über Einsamkeit und Sehnsucht. Dostojewski lässt hier einen hoffnungslos romantischen Träumer durch vier Nächte stolpern. Die Gespräche haben mich oft an den Film Before Sunrise erinnert und stecken voller Emotionen und naiver Ehrlichkeit. Man merkt, wie sehr sich der Protagonist nach Verbindung sehnt und sich dabei komplett in seiner eigenen Vorstellung verliert. Kurz, intensiv und schmerzhaft schön.
Sehr anstrengende Hauptperson, die es nicht lassen kann von sich selber zu schwärmen, permanent von einem Gedanken abzuscheifen oder sich zu wiederholen.
💔
..eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwa wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben? Ich wünsche das niemand solch eine Erfahrung machen muss wie es in diesem Buch beschrieben ist

Ein schmerzhaft schöner Klassiker!
Ich habe jede einzelne Zeile verschlungen! Dieses Buch hat mich komplett eingenommen. Dostojewskis Sprache ist so melancholisch, roh und gleichzeitig unglaublich zart. Einzigartig. Die Geschichte handelt von einer unerwiderten Liebe und von Einsamkeit. Ein zurückgezogener, träumerischer Mann begegnet zufällig der jungen Nastenka, und in vier Nächten erzählen sie sich ihr Leben, ihre Sehnsüchte und ihre Ängste. Es passiert nicht viel und gleichzeitig passiert emotional sehr sehr viel. Ich glaube, jede Frau kann Nastenka verstehen und mit ihr mitfühlen. Mir tat aber auch der Erzähler unfassbar leid. Seine Gefühlswelt hat mich richtig getroffen. Dieses stille Hoffen, diese Zerbrechlichkeit, diese Einsamkeit …es tat weh. Die Bücher von Dostojewski sind meistens teils autobiografisch. In „Weiße Nächte“ z.B. wird der Erzähler oft als „Träumer“ bezeichnet und genau so beschrieb sich Dostojewski selbst in jungen Jahren. Außerdem frage ich mich hinterher: verliebte sich der Erzähler in Nastenka selbst oder in die Möglichkeit, endlich nicht mehr allein zu sein… sehr sehr spannend! Was denkt ihr? Für mich definitiv ein Highlight und der Grund, warum ich unbedingt mehr von Dostojewski lesen möchte🫶
Emotionen und viel Herzenswärme. Eine sehr schöne und kluge Liebesgeschichte
Oh mein Gott! Eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwas wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben?

🌙💭 💔 "Und wenn ich Sie schon zwanzig Jahre lang liebte, so könnte ich Sie doch nicht stärker lieben, als ich es jetzt tue!"
Im Zentrum von "Weiße Nächte" stehen ein träumerischer Ich-Erzähler, vier Sommernächte in Petersburg und eine zarte Liebesgeschichte. Was wie eine kleine romantische Episode beginnt, entfaltet sich als stilles Psychogramm eines Menschen, der mehr imaginiert als lebt. Der Erzähler liebt nicht nur Nastenka. Er liebt die Idee der Liebe. Er ist berauscht davon, endlich nicht mehr allein zu sein, endlich sprechen zu dürfen, endlich gehört zu werden. Doch seine Hoffnung ist größer als die Wirklichkeit. "Weiße Nächte" ist weniger der monumentale Dostojewski als mehr der intime. Diese Zurückgenommenheit macht den Text so berührend, dessen Melancholie über allem liegt . Eine Melancholie, die versteht, dass manche Begegnungen nur für einen Moment bestimmt sind.
Ein leicht zu lesender Klassiker mit einem sehr zugänglichen, nachdenklichen und stark gefühlsbetonten Schreibstil. Die Sprache wirkt ruhig und reflektiert, fast schon introspektiv, was dem Buch eine besondere Atmosphäre verleiht. Die große erzählerische Fesselung ist für mich jedoch ausgeblieben. Emotional hat mich die Geschichte nicht so mitgerissen, wie ich es erwartet hätte – gerade weil genau das oft als besondere Stärke dieses Werkes hervorgehoben wird. Zudem sollte man wissen, dass stellenweise sexistische Denk- und Darstellungsmuster auftauchen, die den zeitlichen Kontext widerspiegeln, heute aber durchaus irritieren können. Insgesamt also ein stilistisch überzeugender Klassiker, der mich emotional jedoch weniger erreicht hat als erhofft.
Wunderschön nicht ohne Grund so populär
Weiße Nächte eine bewegende, melancholische Liebesgeschichte, die zeigt, wie tief menschliches Fühlen und Träumen gehen kann — und wie schmerzvoll der Bruch zwischen Traum und Wirklichkeit sein kann. Besonders der erste Satz hat es mir angetan und für mich der schönste Beginn eines Buches.
der roman spricht so viele wichtige themen an. einsamkeit, soziale isolation, emotionale abhängigkeit etc. darum habe ich mich in gewissen themen etwas gesehen gefühlt. trotzdem hat mich das ende etwas verwirrt, aber zugleich auch beeindruckt, da es unglaublich viel sinn ergeben hat. generell bin ich sehr motiviert mich mehr mit dem buch zu beschäftigen, da ich nicht immer die Bedeutung des Inhalts so gut verstanden habe.
„Weiße Nächte“ ist eines der besten Werke der Schule des „sentimentalen Naturalismus“.
Es ist das lyrische Bekenntnis eines träumerischen Helden, eines einsamen und schüchternen Menschen, in dessen Leben für eine gewisse Zeit ein Mädchen auftaucht und mit ihr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sentimental, romantisch, liebevoll…
Die Sanfte>Weiße Nächte 5 Sterne 2 Sterne

O Nastenka, Nastenka...
Mein erstes Buch von Dostojewski. Ich möchte auch gern noch "Der Spieler" von ihm lesen. Diese Geschichte hat mich leider nicht so überzeugt... darf man sowas überhaupt über einen Klassiker sagen? 😅 Sprachlich fand ich es sehr schön, auch leicht zugänglich. Die Geschichte an sich ist auch gut, aber ich mochte die Charakterdarstellung einfach nicht. Natürlich kann man nicht erwarten, dass damals das gleiche Denken wie jetzt geherrscht hat. Aber es waren ein Mann, der unglaublich von sich selbst überzeugt ist und deshalb ewig lange Monologe führt & eine naive Frau. Und es wird fast nur geweint. Vielleicht gefällt mir das nächste Buch von Dostojewski ja besser; ich mache hoffentlich ganz schnell mit einem seiner Klassiker weiter.

Sehr Schön aber nicht immer!
‼️SPOILERWARNUNG‼️ Meine Rezension: Weiße Nächte Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ Dieses Buch hat mich tief bewegt und emotional wirklich geprägt. Es ist eine wunderschöne, poetische Geschichte, die mich aber gleichzeitig mit einer großen Traurigkeit zurückgelassen hat. Besonders schmerzhaft war das Ende: Dass der Erzähler, nachdem er zum ersten Mal echte Nähe und Hoffnung gespürt hat, am Ende doch nicht mit Nastenka zusammenkommt, war schwer zu ertragen. Dass sie zu ihrem früheren Geliebten zurückkehrt, ihn heiratet und den Erzähler in seiner Einsamkeit zurücklässt, bricht einem beim Lesen das Herz. Doch genau diese Melancholie macht das Buch so besonders. Es zeigt, wie wertvoll ein einziger Moment des Glücks sein kann, auch wenn er nicht für immer hält. Ein kurzes, aber unglaublich intensives Meisterwerk!
„Your hand is cold, mine burns like fire, how blind you are, Nastenka“
Dieses Buch war so verdammt traurig. Es ist das erste Buch, das ich von Dostojewski gelesen habe, und ich fand das Ende wirklich wunderschön geschrieben. Anfangs fiel es mir schwer, mich in die Geschichte hineinzuversetzen, aber schon nach ein paar Seiten ließ sie sich sehr gut lesen. Ich hatte zwar schon gehört, dass Weiße Nächte ein trauriges Ende hat, aber trotzdem hat es mich hart getroffen.

138 mal nannte er ihren Namen.
119 Seiten-138 mal nannte er ihren Namen, doch sie fragte kein einziges mal nach seinem. Diese Novelle zeigt nahezu genau auf wie Menschen sich "Ersatz" suchen nachdem sie die "erste Wahl" sitzen lassen hat. Und wie Menschen mit einem großen Herz sich aufopfern um das verletzte Herz wieder Heil zu machen. Ich habe es sehr genossen diese Novelle langsam zu lesen, weil auf jeder Seite fande man was, worüber man nachdenken konnte. Der Schreibstil ist sehr alt und eher poetisch und man muss erstmal reinfinden. Aber wenn man sich darauf einlässt kann man es sehr gut lesen. Ich werde mich gern an die Zeilen zurück erinnern.
herzzerreißend
Bleibt im Gedächtnis! (Positiv)
Die wunderschöne, poetische Schreibweise brauche ich glaube ich gar nicht weiter ausschmücken. Die Geschichte ist so herzzerreißend und zugleich schön, und das obwohl es kein 500 Seiten Buch ist, in dem man die Charaktere in vielen verschiedenen Situationen kennenlernt (leider). Man empfindet für die Figuren schon nach kürzester Zeit Empathie und denkt, fühlt und leidet mit ihnen. Für alle Träumer und Liebhaber künstlerischer Schreibstile definitiv ein Muss! Die absurde Geschwindigkeit der Beziehung und die Tatsache, dass es sich um einen 26 Jährigen und eine 17 Jährige handelt kann ich aber bei bestem Wissen nicht mit 4/5 Sternen bewerten, zeitgemäß hin oder her.

Insgesamt ⭐️⭐️⭐️,5 Sterne
Die Ausgabe besteht aus drei Kurzgeschichten von Dostojewski: Weiße Nächte ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 Ein schwaches Herz ⭐️⭐️,5 Christbaum und Hochzeit ⭐️⭐️⭐️ ✨ Meine Meinung: Weiße Nächte war mein erster Dostojewski und ich war sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist wunderschön poetisch und regt zum Nachdenken an. Ich war regelrecht gebannt von den Worten. Das Ende habe ich ehrlich gesagt nicht kommen sehen und auf eine gewisse Weise ist die Geschichte auch herzzerreißend. Ein schwaches Herz und Christbaum und Hochzeit konnten mich leider nicht ganz so begeistern, waren aber dennoch angenehm zu lesen. Wenn sie nicht in dieser Ausgabe enthalten gewesen wären, hätte ich sie vermutlich nie kennengelernt 🤭 Fazit: Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Dostojewski lesen!
Also dieses Buch ist mein erstes von Dostojewski und definitiv ein Werk, welches das Feuer für die Literatur entfacht. Natürlich ist es etwas simpel in punkto Geschichte, jedoch für diese Zeit ein zeitloses Meisterwerk und garantiert empfehlenswert. Das Ende hat mich gebrochen und ich finde das ist auch gut. Jede Person wird sicherlich in solch einer Situation gewesen sein, in der Liebe brannte und es doch nicht reichte um das Holz zu entfachen.
BANGER
MUSS jeder mal gelesen haben. Die poetische Sicht des Protagonisten ist einfach wunderschön zu lesen. Es liest sich schnell und man wird von ständigen Emotionen dabei begleitet. Eines der besten Bücher, was ich je gelesen habe. Viele Zitate, die man für sich selbst interpretieren kann und vorallem auch auf sich selbst produzieren kann.
Pick me boy meets male fantasy woman. Can't stand his monologing. Might have to reread when i'm in a better mood
















































