Große, existenzielle Themen, verpackt in eine leise, unaufgeregte Erzählweise. Unterschwellig dennoch sehr spannend. Stilistisch: kunstvoll gearbeitet, aber ohne prätentiös zu wirken.
Lesenswert - aber nichts für zwischendurch als seichte Unterhaltung.
Ein berührendes und sehr intensives Leserlebnis.
Das Leben dieser ungewöhnlichen Familie ist aus dem Takt geraten. Warum erschließt sich erst ganz langsam und nach und nach beim lesen. Jeder hat seinen Schmerz ganz für sich allein und versucht irgendwie damit umzugehen. Die Familienmitglieder sind „gefangen in ihrer Unfähigkeit zu kommunizieren“ und leiden still. Es wirkte teilweise aussichtslos und unheimlich traurig. Jeder hat kleine Strategien oder Überlegungen den Schmerz zu betäuben aber es reicht kaum aus. Kann es Heilung geben und wenn ja wie?
Die Sprache in diesem Buch ist wunderbar poetisch, die Beschreibung der Natur und der Zerrissenheit der Familie ist absolut großartig. Für mich ein unheimlich berührender Roman, der noch sehr lange in meinen Gedanken bleibt und einen Platz in meinem ❤️ bekommt.
Trost ist etwas was jeder alleine findet um zusammen zukommen.
-Rezensionsexemplar-
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Genre: Ein Roman, eine Geschichte, dramatisch, tragisch & doch unglaublich tröstlich. So berührend, mitnehmend & aufwühlend.
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Setting: Tess, ihr Mann Richard und ihre Zwillinge Sonny und Max leben auf dem britischen Land. Klingt idyllisch, aber so ganz stimmt es nicht. Distanz, Naturgewalt und ein Suchen nach Zuhause. Mehr mag ich gar nicht verraten.
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Das Buch hinterlässt Spuren, zumindest bei mir.
Daher schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitnehmen.