Dieses Buch gefällt mir sehr viel besser als das neueste von Reinhold Messner. Es ist gut zu lesen, die Kapitel sind sehr übersichtlich und er kommt immer auf den Punkt.
Lange hatte ich mir überlegt ob ich diese Buch kaufen soll, da ich dachte, dass man gut über Verzicht schreiben kann, wenn man schon alles hat. Aber Verzicht meint Reinhold Messner zum größten Teil in Bezug auf Ausrüstung, Proviant eine Reduzierung auf das nötigste, auch auf Verzicht von Sauerstoff...Obwohl er ja seine vielen Expedition in verschiedene Ländern per Flugzeug ✈️ usw gemacht hat und viele Berge bestiegen hat, regt er zum Nachdenken über den Massentourismus an, er sagt:" ein unbestiegener Berg ist geheimnisvoller als ein bestiegener. Je weniger Menschen hinaufsteigen, desto eher bleibt das Geheimnis bewahrt. Das Wichtigste dabei ist, dass man dem Berg seine natürliche Dimension lässt-dazu gehört die Gefahr" ...dann sei Massentourismus nicht möglich.... Warum mich dieses recht kurze Buch sehr beeindruckt hat ist, wie er in Kürze, aber sehr Prägnant über seine Einstellung über Selbstwert, seine Schicksale, über Aufgeben und Neubeginn, Klettern und in der Mitte des Buches über Sinn finden schreibt: " Sinn braucht nicht gesucht zu werden werden, denn er ist nicht zu finden. Er kommt auch nicht von allein. Er wird gegeben, gestiftet. Von uns. Dabei ist sinnvoll nicht gleichzusetzen mit nützlich " ... Er sieht sein Tun als Grenzgänger als nicht nützlich, nur für ihn selbst als sinnvoll. ..."Es hängt immer von meiner Stimmung ab, ....vor allem mit dem Einssein mit meinem Tun, wie stark ich selbst sinngeladen bin.... Mein Fazit jetzt ist, dass es sich gelohnt hat dieses Buch zu kaufen und zu lesen
„Die Angst vor dem Tod, hat mich in die Einsamkeit der Berge getrieben. Wieder und wieder habe ich über die Ungewissheit der Todesstunde meditiert und so die Festung der unsterblichen, unendlichen Natur des Geistes erobert. Jetzt ist es mit aller Angst vor dem Tod vorbei.“ ~ Milarepa


