Intensiv, atmosphärisch, lässt einen spätestens ab der Hälfte nicht los
Charlotte McConaghy hat mich mit Die Rettung und Zugvögel schon begeistert – aber Wo die Wölfe sind war für mich das stärkste, emotional tiefste ihrer Bücher.
Wir begleiten Inti Flynn, Biologin, Wolfsexpertin und Naturschützerin, die mit ihrem Team Wölfe in den Highlands wieder ansiedeln will. McConaghy gelingt es wie immer, die Natur so lebendig zu zeichnen, dass man den Wind und die Kälte spürt, das Heulen der Wölfe hört.
Doch hinter der Landschaft liegt eine zweite, dunklere Ebene: eine dramatische Lebensgeschichte, durchzogen von Gewalt, Verletzlichkeit und einer Zwillingsbeziehung, die unter die Haut geht. Besonders intensiv wird Intis Perspektive durch ihre Mirror‑Touch‑Synästhesie (gibt es wirklich), durch die sie die Empfindungen anderer Wesen körperlich miterlebt. Das macht ihre Wahrnehmung radikal, verletzlich und einzigartig.
Ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte von Inti und Aggi hat mich nicht losgelassen, und wie so oft bei McConaghy bleibt man bis zum letzten Plottwist im Ungewissen, wohin sich alles entwickelt.
Für alle, die Natur, Umweltschutz, psychologische Tiefe und eine thrillerartige Spannungskurve lieben, ist dieses Buch eine große Empfehlung. Für mich: ein intensives Highlight.
Ich bin nicht sicher, ob es auch an der Übersetzung liegt, aber mir hat der Schreibstil nicht gefallen. Die Bezeichnung „Little One“ wenn über das Baby geschrieben wird z.B. stört den Lesefluss und teilweise fühlten sich die Dialoge auf deutsch sehr unnatürlich an.
Die Story ist auch zu konstruiert für meinen Geschmack und vorallem die Beziehung zur Mutter oder dem Ehemann Gus sind überzeichnet und unglaubwürdig.
Mich beschäftigt weniger das Sichtbare als das, was darunter pulsiert.
Dieses archaische Geflecht aus Instinkt, Rohheit, Empathie, Verzweiflung, Schmerz, Renaturierung, Schutz und jener kaum greifbaren Verbundenheit, in der nichts isoliert existiert.
Natur als Wissen.
Als Erinnerung.
Als atmendes Gleichgewicht.
Und darin der Mensch — nicht außerhalb, sondern mitten darin.
Fähig zu Zerstörung.
Fähig zu Schutz.
Fähig, sich zu verlieren.
Und vielleicht auch, sich über Schmerz, Werte, Ideale und Handeln wiederzufinden.
Die Geschichte plätschert so dahin .. und um die Wölfe geht es so ganz nebensächlich … stellenweiseist es echt schön und atmosphärisch geschrieben was ich bei allen Bücher mochte .. wollte mich schon irgendwie durch das Buch zwingen aber ich glaube lieber probiere ich es mal ein ander mal ..
(Spoiler incoming)
Interessante Idee mit dem mirror touch syndrom, davon hatte ich noch nie gehört. Auch interessanter Mix aus Roman und Krimi, aber irgendwann wurde es mir alles etwas zu dramatisch – plötzlich hatte jeder mal irgendwen umgebracht. Generell hat das Buch für mich ab der zweiten Hälfte etwas nachgelassen, auch die Geburtsszene hab ich gar nicht gefühlt, weil es so unrealistisch war.
Wölfe, Klimaschutz, Häusliche Gewalt anprangern 👍
Lowkey copaganda 👎
A literary thriller set in Scotland, surrounded by wolves 🐺
The story follows Inti setting up a wolf re-wildering project in Scotland. Wolves have been extinct in the Highlands and despite everyones prejudices they are rather crucial to the local wildlife and the ecosystem. As a local opponent of the wolf project turns up dead it soon turns into a rather gruesom thriller.
As we learn more and more about Inti and her twin-sister Aggie - their childhood spent in the wild forests of Canada hunting with their father and living in tune with nature as well as their teenage years in Australia with their mother, who lives for her job as a detective - we get the feeling that this hasn't been the first murder in Inti's life.
It makes you question who the real predators are and what humans are capable of in the end.
I always enjoy the environmental themes of Charlotte McConaghys novels but this one has a rather heavy sub-plot with trauma, animal violence, toxic relationships and domestic violence that I didn't see coming.
Wunderbar atmosphärisch geschrieben, Sogwirkung von der ersten Seite an, aber leichte, minimale Abzüge für die letzten ca. 60 Seiten. Ausführliche Rezi folgt
"Veränderung macht vielen auch Angst. Und wenn man sein Herz dafür öffnet, die Natur wieder wilder werden zu lassen, öffnet man sein Herz natürlich auch dafür, selbst wilder zu werden." [S. 316]
Die Biologin Inti Flynn kommt mit ihrem Team nach Schottland, um dort Wölfe wiederanzusiedeln.
Sie stößt auf Gegenwehr der Farmer, für deren Tiere die Wölfe zu einer Bedrohung und Gefahr werden.
Dieses Thema war das, wegen dem ich das Buch lesen wollte.
Die wissenschaftlichen/biologischen Aspekte für eine Neuansiedlung der Wölfe, sowie die Umsetzung fand ich spannend und interessant, ebenso wie das gesamte Nature Writing über Schottlands Highlands und die Wildtierpopulation.
Leider fand ich das Buch insgesamt sehr überfrachtet mit anderen Themen, wie häusliche Gewalt, posttraumatische Belastungsstörung, MirrorTouchSyndrom, ungewollte Schwangerschaft, vertuschter Mord und einer für mich unnötigen Beziehungsgeschichte.
Auch die Schwesternbeziehung, zwischen den Zwillingen Inti und Aggie konnte mich bis zuletzt nicht restlos überzeugen.
Beim Lesen war ich also immer zwischen Augen verdrehen und Neugierde, doch die Handlung entwickelt trotz der Themenüberflutung definitiv eine absolute Sogwirkung
und am Ende haben mich die Wölfe doch ausgezeichnet unterhalten und zu Tränen gerührt.
Definitiv ein feiner Schmöker, der für mich an die “Zugvögel”„ aber nicht heranragt .
Wieder ein wunderbares Buch, in dem die Autorin es schafft, dass man quasi eins mit der Natur wird.
Die Geschichte rund um Inti, die nach Schottland kommt, um dort wieder Wölfe anzusiedeln, ist lehrreich, berührend, aber auch traurig. Denn es wird schnell klar, dass nicht die Wölfe das schlimmste Raubtier in der rauen Natur vor Ort sind.
Parallel erfahren wir mehr über das Aufwachsen von Inti und ihrer Zwillingsschwester und welche Werte sie von ihrem Vater mitgegeben bekommen haben. Ein sehr wichtiger Teil der Geschichte.
Sehr leise und trotzdem sehr gewaltig. Und wieder ein Buch, aus dem man sich unglaublich viel mitnimmt.
Wo die Wölfe sind - Charlotte McConaghy
(enthält ggf. Spoiler)
Wo die Wölfe sind ist ein Roman, der sich nicht leise lesen lässt. Schon die äußere Aufmachung des Buches hat mich angesprochen, doch vor allem der Schreibstil hat mich unmittelbar in den Text gezogen. Er ist ungewöhnlich, fast schon rastlos; es gibt keinen klassisch aufgebauten Spannungsbogen, sondern eine permanente Grundspannung. Man weiß zu keinem Zeitpunkt, was als Nächstes geschieht und genau das macht das Lesen so intensiv und stellenweise auch fordernd.
Besonders beeindruckt hat mich, wie eindringlich der Roman auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam macht. Er zeigt, wie dringend ein bewussterer Umgang mit der Umwelt notwendig ist, ohne dabei belehrend zu wirken. Das Thema der Wölfe steht dabei nicht nur symbolisch im Raum, sondern ist zentraler Bestandteil der Handlung. Mich hat das so sehr beschäftigt, dass ich mich im Anschluss selbst mit der Wiederansiedlung von Wölfen auseinandergesetzt habe, insbesondere mit dem Beispiel des Yellowstone-Nationalparks, wodurch ökologische Gleichgewichte wiederhergestellt wurden.
Auch wenn die Geschichte in Schottland spielt und dort bislang keine Wölfe ausgewildert wurden, funktioniert die Fiktion erstaunlich gut. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Wolf auch in Deutschland, etwa im Harz, wieder präsent ist und immer wieder Diskussionen mit Landwirt:innen auslöst, wirkt der Roman hochaktuell. Die Romankulisse ist atmosphärisch dicht, die Landschaften sind eindrucksvoll beschrieben und die kompromisslose Hingabe der Protagonistin an den Schutz dieser Tiere ist emotional sehr mitreißend.
So stark mich der Roman in diesen Punkten überzeugt hat, so kritisch sehe ich den Umgang mit Trauma und (sexualisierter) Gewalt. In der Geschichte spielen sich zahlreiche traumatische Erfahrungen ab, auf unterschiedlichen Ebenen und in mehreren Generationen. Besonders problematisch empfand ich, dass der Roman stellenweise den Eindruck erweckt, als ließen sich schwere Traumata, bis hin zu (komplexen) posttraumatischen Belastungsstörungen, allein durch Nähe, familiäres Zusammenleben oder gegenseitiges Aushalten bewältigen.
Dabei wird meiner Wahrnehmung nach normalisiert, dass die Protagonistin und ihre Schwester sich keine professionelle Hilfe suchen, obwohl das Ausmaß der erlebten Gewalt und familiären Zerrüttung dies dringend nahelegen würde. Das ist keine Verherrlichung, aber eine gefährliche Vereinfachung. (Komplexe) Traumata hinterlassen Spuren in der Persönlichkeit und Heilung ist eine individuelle Verantwortung, die nicht auf andere Menschen, so wichtig Bindung auch ist, abgewälzt werden kann. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Protagonistin Mutter wird, wird auch die Frage nach transgenerationaler Weitergabe von Trauma im Roman nicht reflektiert.
Ich hätte mir an dieser Stelle einen bewussteren, sensibleren Umgang mit diesen Themen gewünscht. Ebenso halte ich Triggerwarnungen für unbedingt notwendig, da (sexualisierte) Gewalt, familiäre Zerrüttung und psychische Erkrankungen sehr explizit und emotional dargestellt werden. Dieses Buch ist intensiv, düster und dramatisch; es passieren viele schlimme Dinge und nicht jede:r Leser:in wird das leicht verarbeiten können.
Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Ambivalenz ist „Wo die Wölfe sind“ ein Roman, der nachwirkt. Er ist mitreißend, literarisch stark und thematisch hochrelevant. Gleichzeitig verlangt er emotionale Stabilität und Reflexionsfähigkeit von seinen Leser:innen. Für mich bleibt ein eindrucksvolles, aber auch aufwühlendes Leseerlebnis zurück, das ich nicht leichtfertig empfehlen würde, sondern bewusst.
Wo die Wölfe sind ist ein eindringlicher Roman, der Natur, Tiere und Umweltschutz auf bewegende Weise miteinander verbindet. Charlotte McConaghy zeigt, wie zerstörerisch der Mensch sein kann und dass er letztlich das gefährlichste Wesen auf dieser Welt ist. Die Wölfe stehen dabei sinnbildlich für eine bedrohte Natur, die missverstanden und rücksichtslos verdrängt wird.
Ich habe die Autorin letztes Jahr richtig für mich entdeckt, weil ich ihren Schreibstil sehr mag und ich finde es total toll, dass jedes ihrer Bücher die Themen Tier - und Umweltschutz behandeln! Daher ist sie auch zu einer meiner LieblingsautorInnen geworden.
Das Buch wirkt auf jeden Fall noch lange nach 🐺
Ein tolles Buch!!! Einfach alles dabei und super geschrieben. Ein Rudel Wölfe wird in den Highlands ausgesetzt, um die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber auch die Menschen selbst sind aus dem Gleichgewicht geraten. Wer ist eigentlich grausam?
„Wo die Wölfe sind“ von Charlotte McConaghy hat mir noch besser gefallen als „die Rettung“ - einfach weil die Thematik Wölfe mich viel mehr fasziniert hat und auch meine Sichtweise über die Re-Naturierung der Wölfe komplett verändert hat.
Charlottes Beschreibungen der Natur sind so wunderschön, dass man regelrecht darin abtaucht und auch die ganze spannende, ergreifende, manchmal auch extrem erschütternde Geschichte rund um Inti, Aggie, Duncan und alle anderen hat mich richtig in den Bann gezogen.
Ich bin mittlerweile richtig Fan von Charlotte McConaghys Schreibweise und ihrer so prall gefüllten Geschichten. Für mich geht’s direkt weiter mit „die Zugvögel“… bin ultra gespannt!
Übrigens ist „Wo die Wölfe sind“ auch als Hörbuch extrem empfehlenswert - super schön eingelesen von Eva Meckbach!
Leider hat mir die Leserin nicht gefallen. Durch die Stimme der Leserin wirke das Buch sehr depressiv und düster, teils einschlafend…
Die Geschichte war ganz ok, hat mich aber leider nicht abgeholt. Da fand ich „die Rettung“ um einiges besser.
Die Protagonistin aus „wo die Wölfe sind“ ist super beschrieben und macht im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung durch.
Auch die Sprache mit der Beschreibung der Natur und dem Verhältnis zu Umweltschutz und einer nachhaltigen Erde haben mich zum nachdenken gebracht, auch wenn ich gar nicht groß in dem Thema drinnen bin.
Vielleicht war das alles, gepaart mit einem Mordfall und den zwischenmenschlichen Beziehungen ein bisschen viel für die Story, daher einen Stern Abzug.
Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Eine ganz tolle Geschichte, nicht nur über die Wölfe, sondern auch um sehr viel Empathie.
Es war spannend, wie ein Krimi. Aber auch herzzerreißend.
Ich habe mich komplett in diesem Buch verloren,in diese Sprachgewalt.
Dieses Buch wird mein Regal niemals verlassen.
Die erste Hälfte empfand ich als etwas zäh, es wird auch alles sehr bildhaft beschrieben. Die zweite Hälfte ist dann aber mega spannend! Die Aurorin schafft es einfach einen immer wieder zu überraschen und es gibt nicht nur schwarz und weiss. Die zugvögel haben mir schon gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Roman 😊
Die wahre Bestie ist der Mensch
Zunächst mal finde ich das Cover wunderschön und es passt auch gut zum Buch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und war angenehm zu lesen.
Die Geschichte fand ich sehr fesselnd und berührend. Die ein oder andere unerwartete Wendung sorgt für einen Überaschungseffekt, sodass nicht alles so kommt wie man zunächst erwartet und es immer spannend bleibt.
Es geht dabei nicht nur um die Wölfe, die Inti mit ihrem Team in Schottland wieder ansiedeln will, damit sie für die dringend nötige Renaturierung sorgen, wogegen sich die dortige Bevölkerung zu großen Teilen zur Wehr setzt, sondern auch um häusliche Gewalt und die Spuren die sie bei den Opfern hinterlässt. Das zu lesen ist teilweise schwer zu ertragen und hat mich emotional sehr mitgenommen. Umso schöner ist es die Geschichte der Wölfe zu verfolgen, wie sie die schottischen Highlands als ihr Revier zurückerobern. Die Beschreibung der Natur hat mir sehr gut gefallen. Ein sehr schönes Buch, aber nicht unbedingt für Zartbesaitete.
Nachdem ich „Die Rettung“ von der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr Bücher von ihr lesen.
Dieses Buch war unerwartet so harter Tobak. Wenn man denkt, in diesem Buch geht es nur um Wölfe, der liegt so was von falsch!
Zu Beginn war ich mir, genau wie bei „Die Rettung“, noch nicht sicher, wohin die Reise geht.
Aber dann!
Inti, eine junge Frau mit einer besonderen Gabe, dem Mirror-Touch-Syndrom (wenn sie sieht wie Menschen und Tieren Schmerzen zugefügt werden, spürt sie diese körperlich), kommt nach Schottland um dort die Wölfe wieder anzusiedeln.
Natürlich stößt dieses Vorhaben nicht nur auf Zustimmung, sondern viele gerade die Halter von Nutztieren fürchten um ihre Tiere.
Und so herrscht von Beginn an eine unausgesprochene Spannung in diesem Buch.
Man wartet nur darauf dass etwas passiert.
Wieder spielt die Natur in diesem Buch eine große Rolle. Welche Vorteile bringt die Wiederansiedlung von Wölfen der Natur.
Die Verbindung zwischen Natur und Mensch findet in den Büchern von Charlotte McConaghy einen großen Platz. Welche Rolle welches Tier, welche Pflanze, für die Erde, für die Natur spielen.
Erzählt auf zwei Zeitebenen erfahren wir unheimlich viel über Inti und ihre Schwester. Der Vater war ein extrem naturverbundener Mensch und hat diese Werte an seine Töchter weiter gegeben. In der Wildnis von Kanada bringt er den Mädchen viel über die Flora und Fauna bei.
In der Echtzeit, befinden wir uns in Schottland.
Der Erzählstil in diesem Buch wirkt schon fast etwas distanziert, was aber unheimlich gut zu der Geschichte und vor allem Inti passt, die nämlich den Glauben an die Menschheit verloren hat.
Sie ist abgeklärt und auf ihre Ziele fokussiert. Das machte auch die Annäherung von mir als Leser schwerer, aber auch das gewollt.
In diesem Buch geht es um Zusammenhalt, um den Mut etwas zu riskieren. Auch wenn alle gegen einen sind, seine Ziele zum Wohle anderer weiterverfolgen.
Es geht auch darum, wie wir Menschen mit der Natur umgehen.
Und die Wölfe sind nur ein kleiner Aspekt von dem, was wir der Natur antun. Wie wir Menschen alles an uns reißen. Blind dafür, was wir da eigentlich tun. Welche Konsequenzen unsere Taten haben.
Das Buch war stellenweise doch sehr schwer zu ertragen. Es gibt wieder Themen im Buch, die ich nicht habe kommen sehen. Ich war so zornig, denn was hier Fiktion ist, ist auch Realität.
Die Autorin konnte mich wieder so sehr überraschen und absolut für die Geschichte einnehmen.
Ich konnte mich so gut mit Inti identifizieren. Diese Müdigkeit über die Menschheit.
Doch da ist auch Hoffnung.
Und damit entlasse ich Euch. Ich kann auch für dieses Buch nur eine große Leseempfehlung aussprechen.
Wer etwas über die Natur, Wölfe und schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen erfahren will, ist hier richtig. Zum Schluss ein unerwarteter Twist. Es sind eigentlich nie die Wölfe schuld....
Spannend und gut recherchiert.
Dieses Buch unterhält nicht nur, sondern bildet und sensibilisiert.
Wir brauchen die Natur und die Wölfe
Man muss sich damit auseinandersetzen, um zu verstehen.
Eine sehr bewegende Geschichte über Wölfe und Menschen, über Liebe und Gewalt, Vertrauen und Vergebung.
Mich hat der Roman sehr berührt, stellenweise tief erschüttert und über uns Menschen, unsere Beziehung zueinander und zur Natur nachdenken lassen.
Nach „Die Rettung“ von der Autorin musste ich einfach bei ihr bleiben.
Erneut ein starker Plott, inspiriert durch eine wahre Begebenheit. Starke Figuren und Naturdarstellungen , sodass ich nur so durchgeflogen bin. Dazu die Themen Wiederansiedlung von Wölfen und dessen Problematik.
Triggerwarnung Häusliche Gewalt!
Ich habe das Buch sehr genossen, es hatte einfach alles!
Wir begleiten Inti beim Versuch Wölfe in Schottland anzusiedeln und den vielen Hürden, die es dabei gibt.
Der Schreibstil ist super angenehm und toll zu lesen. Die Geschichte ist sehr spannend, da es nicht nur die Konflikte um die Ansiedlung der Wölfe gibt, das Buch beschreibt auch zwischenmenschliche und emotionale Konflikte. Es wird in zwei Zeitsträngen beschrieben. Einmal die Vergangenheit um Inti und ihre Familie und warum und wie sie und ihre Schwester zu dem geworden sind und die Gegenwart.
Die Charaktere sind super authentisch, emotional und mit so viel Tiefgang. Super gut geschrieben und beschrieben.
Mir kamen an manchen Ecken die Wölfe doch ein bisschen zu kurz, aber die Geschichte war so unglaublich tiefgründig und herzzerreißend, dass es nur einen halben Stern gekostet hat.
Eine klare Empfehlung für alle Tier- und Naturliebhaber!
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Es war ein tolles Buch!
Vorab wäre eine Triggerwarnung angebracht gewesen.
Die Geschichte von Inti & Aggie verlief anders als erwartet. Erst ziemlich zum Schluss erfährt man vom Grund Aggies Traumata. Und auch Inti ist nicht ganz ohne sie.
Es zeigt, wie ein Mensch sich durch schlechte Erfahrungen ändern kann.
Und die Wölfe? -Die waren einfach nur Wölfe. Keine Verharmlosungen, keine Schönigungen, keine Vermenschlichungen ... einfach nur traumhaft wilde Tiere.
Das Buch hat mich richtig gepackt. Eine ganz intensive und teilweise sehr schmerzhafte Geschichte, die trotzdem so menschlich und irgendwie auch mitmachend ist. Mich hat vor allem die Erzählsweise berührt, weil die Autorin Nähe herstellt ohne zu explizit zu werden. Thema ist da wirklich, dass wir nicht immer Worte brauchen um etwas zu erleben und dabei holt sie einen mit der Darstellung von Sitution durch das Erleben hab. Absolute Empfehlung
Die Wölfe machen gerade mal einen Bruchteil der Handlung aus. Naturbeschreibungen sind mäßig gut. Gerade mal so viel dass man es gerade noch so als „nature writing“ verkaufen kann. Die Romanze samt Schwangerschaft wirk deplatziert und ist komplett überflüssig. Muss man heutzutage wohl irgendwie einbauen, damit „Frau“ das Buch kauft.
Ein überflüssiges Buch. Es gibt bessere Bücher über Wölfe, ergreifendere Bücher häusliche Gewalt und um Längen bessere Naturbeschreibungen. „Wo die Wölfe sind“ braucht kein Mensch
Die Protagonistin Inti Flynn ist mit tiefer Überzeugung Biologin. Schon früh hat sie durch ihren Vater ihre Verbundenheit zu der Natur und die Liebe zu den Wölfen entdeckt. Untrennbar mir ihr Verbunden ist ihre Zwillingsschwester Aggie, sie war schon immer die resolutere und hat Inti in ihrer Kindheit beschützt. Nach einem traumatisierenden Ereignis ist Aggie nun auf die Hilfe ihrer Schwester angewiesen und kommuniziert nur noch über Zeichensprache. Zusammen wohnen sie nun in der schottischen Highlands, da Inti hier ein Projekt zur Wiederansiedlung der Wölfe und zur Wiederherstellung des Ökosystems leitet. Die Koexistenz der Wölfe mit den Einwohnern der Highlands, die überwiegend Bauern sind, führt unweigerlich zu Problemen und so kämpft sie für ihre Wölfe und gerät in einen Strudel voller Wut, Ohnmacht und Ignoranz.
Und so erzählt das Buch nicht nur die Geschichte der Wölfe sondern auch die der Menschen und die tiefen Abgründe der wirklichen Bestien.
Die Protagonistin Inti Flynn ist mit tiefer Überzeugung Biologin. Schon früh hat sie durch ihren Vater ihre Verbundenheit zu der Natur und die Liebe zu den Wölfen entdeckt. Untrennbar mir ihr Verbunden ist ihre Zwillingsschwester Aggie, sie war schon immer die resolutere und hat Inti in ihrer Kindheit beschützt. Nach einem traumatisierenden Ereignis ist Aggie nun auf die Hilfe ihrer Schwester angewiesen und kommuniziert nur noch über Zeichensprache. Zusammen wohnen sie nun in der schottischen Highlands, da Inti hier ein Projekt zur Wiederansiedlung der Wölfe und zur Wiederherstellung des Ökosystems leitet. Die Koexistenz der Wölfe mit den Einwohnern der Highlands, die überwiegend Bauern sind, führt unweigerlich zu Problemen und so kämpft sie für ihre Wölfe und gerät in einen Strudel voller Wut, Ohnmacht und Ignoranz.
Und so erzählt das Buch nicht nur die Geschichte der Wölfe sondern auch die der Menschen und die tiefen Abgründe der wirklichen Bestien.
Fesselnd. So unfassbar gut geschrieben, ich kann die Protagonistin so gut nachvollziehen und liebe die Art und Weise wie Naturschutz in diesem Thriller-artigen Roman ganz weit vorn ist.
FANTASTISCH! Eines der bewegensten, ergreifendsten Bücher, das ich je gelesen habe!
Spannung pur, auf jeder Seite.
Die Geschichte geht unter die Haut, so emotional... die Charaktere stark, einzigartig und vielseitig.
Absolute Empfehlung!
Ein großartiges, herzzerreißendes Buch, das einen zugleich in die Tiefen der Schottischen Highlands als auch in die Tiefen der menschlichen Abgründe zieht. Das einen die Wunder und die Schönheit der Natur genauso wie den fruchtbaren Wald aus Liebe, Hoffnung und Sanftheit der Menschen spüren lässt. Charlotte McConaghy widmet sich in diesem Buch auf präzise Weise den aktuellen Krisen sowohl auf Ebene des Naturschutzes und der Restaurierung von Landschaften mithilfe von Wolfsansiedelung und spannt gleichzeitig eine Brücke zu den Wunden, die wir uns als Gesellschaft und Individuen gegenseitig zufügen. Verlieren kann man sich in ihrer Sprache, ihrer Poesie und fühlen all den Schmerz, den sie mit ihren Worten in unsere Herzen zeichnet. Eine Flutwelle, die mich so unvermittelt getroffen und mitgerissen hat, in einen Abgrund, aus dem ich Stunden später nur unter Tränen wieder auftauchen konnte.
First things first: sometimes I wish books came with a trigger warning, as this book goes into great detail, when it comes to all sorts of abuse. You have to be able to stomach a few pages of animal abuse/death, sexual abuse and domestic violence.
The author is great at portraying how gruesome people can be and almost brought me to tears by the end of the book. It also had a plot twist I personally didn’t see coming.
Overall I quite enjoyed the book
"Wo die Wölfe sind" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Der Roman erzählt die Geschichte einer Biologin, die in den schottischen Highlands Wölfe ansiedeln möchte. Wie man sich denken kann, sind die Bewohner jedoch sehr skeptisch gegenüber der Wiederansiedelung der Raubtiere.
Soweit der Plott, den ich ganz interessant finde, da er doch ein aktuelles Thema behandelt.
Was mich massiv an der Geschichte gestört hat, war die Naivität und offensichtliche Dummheit der Protagonistin.
Ich wünschte, ich könnte eine positive Rezension schreiben, aber mir hat das Buch einfach nicht gefallen.
Zur Protagonistin, deren Name mir entfallen ist.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei ihr um eine Biologin. Als eine Podiumsdiskussion stattfindet, um den Bewohnern die Idee der Auswilderung näher zu bringen, findet die Protagonistin als einziges Argument:"Der Mensch ist die eigentliche Bestie. Er führt Kriege und ermordet Kinder, nicht der Wolf".
Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Meinung alleine stehe, aber ich finde es furchtbar, wenn Autoren meinen mit erhobenen Zeigefinger, den Leser "erziehen" zu müssen. Dass die Autorin mit dem Buch vor allem auf den Klimawandel und Artensterben aufmerksam machen möchte, ist von Anfang an klar.
Was mir nicht klar ist, ist, warum sie ihre Protagonistin so primitiv argumentieren lässt.
Als besagte Figur dann auch noch ein Pferd mit einer Sehnenverletzung kauft, obwohl sie sich weder das Tier selbst noch die Behandlung leisten kann, habe ich das Buch abgebrochen.
Die Protagonistin verhielt sich in so vielen Fällen, wie ein fünfjähriges Kind. Als würde das noch nicht reichen, wurden viele Situationen mit einem Kitsch überzogen, sodass ich dem Buch gar nichts mehr abgewinnen konnte.
Wenn beispielsweise die Protagonistin ein verängstigtes Pferd von einem zugefroren See rettet, in dem sie sich ohne Sattel, Zaumzeug, etc. Auf den blanken Pferderücken schwingt und vom See reitet, möchte sich sogar Wendy vor vielem Kitsch übergeben.
Ich wollte das Buch eigentlich nicht so verreissen, aber ich hatte mir so viel mehr erhofft...
Wow! Ich wurde positiv überrascht ☺️
Ein spannender und emotionaler Roman mit unvorhersehbaren Wendungen und dazu einfach ein soo toller Schreibstil! Hab es verschlungen!
Dabei ist es das zweite Buch (keine Zusammenhänge der Bänder!) der Autorin und somit wandert das erste Buch auch direkt auf mein TBR. Große große Empfehlung!
Ein sehr besonders Buch von einer sehr besonderen Autorin.
Charlotte McConaghy's Bücher machen mich sprachlos. Schon bei "Zugvögel" ist mir im Nachgang nichts eingefallen, was meinen Gefühlen beim Lesen gerecht geworden wäre, weil ich so unglaublich viel gefühlt habe. Deshalb steht da bis heute nur das Wort "Jahreshighlight" und mehr nicht.
Und auch bei "Wo die Wölfe sind" fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Man muss die Bücher wohl einfach selbst lesen und selbst erleben um zu verstehen wie besonders sie sind. In jedem Fall ist Charlotte McConaghy eine grandiose Schriftstellerin die keine Angst davor hat, sich in tiefe Abgründe zu graben und mehrschichtige, gehaltvolle Charaktere zu erschaffen. Sie kombiniert verschiedene Themen auf informative, beeindruckende, beispiellose Art und Weise, macht dabei auf Gemeinsamkeiten aufmerksam, die wir verlernt haben zu sehen und zeigt damit auf, dass alles Eins ist - im Guten wie im Schlechten.
Ich hoffe so sehr, dass ihre Bücher weiterhin übersetzt werden, andernfalls würde uns etwas sehr Wertvolles entgehen.
Ein unglaubliches Buch, welches mich geheilt und gleichzeitig gebrochen hat. 🫶🏻
Die Biologin Inti Flynn zieht gemeinsam mit ihrem Forscherteam und ihrer verstummten Zwillingsschwester nach Schottland, um Wölfe anzusiedeln. Nach und nach erfährt man durch diverse Rückblicke, warum Inti ist, wie sie ist, warum Aggie, ihre Schwester, verstummte und warum im Dorf oft dicke Luft zwischen den Bewohnern herrscht.
Alles umrahmt von Natur- und Gefühlsbeschreibungen, wie ich es (durch die Zugvögel) von Charlotte McConaghy gewohnt bin. Dieses Buch ist eine absolute Wucht, eine Triggerwarnung (häusliche Gewalt) ist aber durchaus angebracht.
Das Buch hat sich schnell weglesen lassen, die letzten 100 Seiten, habe ich mit offenem
Mund inhaliert und habe mich gefragt, wie im so kurzer Zeit dann doch so viel passieren kann. Das Ende hat mich mit Tränen in den Augen zurückgelassen. 🥲
Ich will bitte für den Rest meines Lebens McConaghy-Bücher lesen. 🐺