Wir lernen hier im 1. Band Archibald Fuchs einen Buchhändler kennen, der mit seinem Freund Herr Ferdinand Maulwurf der an der Alles Vergessen Krankheit (irgendwie ein schönes Wort für Demenz) leidet, auf die Suche nach seinen Erinnerungen und Mathilde geht.
Auf dem Weg in die Vergangenheit lernt Herr Fuchs, dass nicht alles so ist wie es scheint und Herr Maulwurf muss sich eingestehen, dass er nicht wahrhaben will was ist.
Die Geschichte erzählt von Freundschaft, Liebe und beschützen.
So eine herzerwärmende Geschichte, die wieder einmal zeigt, dass alles vergänglich ist. Auch Erinnerungen.
Es war ein tolles Buch mit dem ich ins Jahr 2026
gestartet bin.
In diesem Genre schon das 1. Jahreshighligt
und ich freu mich schon auf den 2. Band
Ein wunderbar gemütliches Buch, welches ernste Themen wie Demenz, Identitätssuche und Adoption, Verlust von geliebten Menschen und innige Freundschaft und Verbundenheit aufgreift und sowohl kindgerecht, gleichzeitig aber für jedermann begreifbar vermittelt. Das ein oder andere Tränchen hat sich meine Wangen hinabgestohlen. Zudem ist das Buch wundervoll illustriert. Zuckersüß wie Archibalds Butter-Zimt-Brote oder seine heiße Schokolade mit Mäusespeck. 🥰
Ich fand dieses Buch wirklich zauberhaft! Trotz des teilweise Recht bedrückenden Themas der Alles-Vergessen-Krankheit, war das Buch niemals schwermütig oder unangenehm zu lesen.
Wunderbar skurrile Charaktere und Handlungsorte verleiten zum weiterlesen. Leise Töne und eine wunderbare Hommage an die Freundschaft.
"In den vor euch liegenden "Erinnerungen des Waldes" findet ihr die Niederschriften der großartigen Lebensläufe winziger Tiere, die sich, beseelt von Abenteuergeist, Liebe und Kraft der Freundschaft durch ebenjenen Wald bewegt haben. Denn auch wenn es nichts Schöneres gibt, als neue Erinnerungen zu schaffen, so ist es doch befriedigender, wenn man sie aufschreiben kann, um diejenigen daran teilhaben zu lassen, die man liebt."
Zwischen den Zeilen dieses Buches bin ich mit Vorliebe hängen geblieben. Im dichten Wald von Schönrinde. Hier hat mich nicht nur eine knorrige alte Eiche voller Bücher, sondern auch ein fantastisches Abenteuer mit offenen Armen empfangen.
Ehe ich mich versah, war ich Teil einer emotionalen Reise durch den Wald und umliegende Dörfer, die ich mit einem bibliophilen Fuchs namens Archibald und einem vergesslichen Maulwurf namens Ferdinand bestritt. Sie führte uns durch ein Dickicht an Erinnerungen, aus dem wir nur langsam aber sicher herausfanden. Doch das Gewirr lichtete sich, hielt so manche Überraschungen und Begegnungen für uns bereit. Während wir eine Herzensdame hinter uns lassen mussten, konnten wir einen verloren geglaubten Sohn in die Arme schließen. Wir blicken nun einer Zukunft entgegen, die vom Erinnern aber auch vom Vergessen begleitet ist. Wo uns unser nächstes Abenteuer hinführen wird, ist ungewiss. Die Tagebücher von Archibald Fuchs werden es wissen ...
Dieser von Sanoe zauberhaft illustrierte Auftaktband der Kinderbuchreihe "Erinnerungen des Waldes" möchte ich euch heute wärmstens ans Herz legen. Denn er wartet nicht nur mit einem großartigen Abenteuer auf, sondern führt Kinder auch sehr behutsam an das Thema Alzheimer heran. Denn die Worte, die Mickaël Brun-Arnaud hier gefunden und Julia Süßbrich ins Deutsche übertragen hat, tragen junge Leser*innen sanft durch eine Geschichte, die von der "Alles-Vergessen-Krankheit" geprägt ist. Es ist die Autobiografie von Ferdinand Maulwurf, die es darin aufzustöbern gilt, um Licht ins Dunkle zu bringen.
Ich habe schon lange kein Kinderbuch mehr gelesen, dass mich so glücklich und traurig zugleich gestimmt hat wie dieses. Eine wahre Perle!
Der Maulwurf leidet an der "Alles-Vergessen-Krankeit". Auf dieser Basis entsteht die zauberhafte Geschichte von der Suche nach Mathilde. Wunderschöne Zeichnungen begleiten die Reise von Fuchs und Maulwurf und man versteht besser, wie sich die Krankheit für den Betroffenen und seine Umgebung anfühlt. Kindgerecht erzählt, aber auch hilfreich für Erwachsene, dass ein liebevoller und respektvollen Umgang es für alle besser macht.
Definitiv auch eine Empfehlung für Erwachsene und nicht nur für Kinder. Sehr emotionale Themen toll verpackt.
Die Reise von Archibald und Ferdinand ist spannend und schön und die Bilder untermalen das perfekt. Traumhaft schönes Buch.
Sehr traurig und sehr schön.
Erich Kästner schrieb in seiner Autobiographie (und ich finde der Gedanke passt auch zu diesem Text):
„Jetzt hatten ihre Augen sogar mich vergessen, ihr einziges Ziel und Glück!
Doch nur die Augen. Ihr Herz nicht."
So ein tolles Kinderbuch!
Einfühlsam und kindgerecht erzählt Arnaud von Alzheimer, Tod, Freundschaft und Familie.
Alzheimer, oder wie im Buch Die Alles-Vergessen-Krankheit, wird verständlich thematisiert und die Verwirrtheit Ferdinands dadurch realitätsgetreu dargestellt.
Es ist sicher kein Kinderbuch, das einfach so gelesen werden kann. Durch die Thematik eignet es sich, um einen solchen Fall in der Familie anzusprechen, ich empfehle aber, es mit dem Kind zusammen zu lesen (oder ganz alleine, so wie ich). Denn die Geschichte ist so herzerreissend wie herzerwärmend. Es sind alles so gute und hilfsbereite Tiere, dass man auch als erwachsene Person viel aus dem Buch mitnehmen kann.
Unterstrichen wird die Handlung durch die wunderschönen Illustrationen, die eine warme Atmosphäre schaffen und auch die etwas düstereren Passagen erhellen. So auch der Schreibstil, der an die unterschiedlichen Charaktere angepasst ist und sie so lebendig werden lässt.
Ich habe mich in Schönrinde pudelwohl gefühlt. 🥧
Archibald Fuchs ist Buchhändler mit Leib und Seele. Es gibt für ihn nichts schöneres als Bücher zu ordnen, zu lesen und über sie zu sprechen. Eines Tages bittet ihn sein langjähriger Freund und Stammkunde Ferdinand Maulwurf um Hilfe. Dieser wird zunehmend zerstreuter, leidet an der Alles-Vergessen-Krankheit und ist verzweifelt, weil seine Frau verschwunden ist. Er hofft in seiner Autobiografie Antworten zu finden, leider hat Archibald diese erst kürzlich verkauft. Doch an wen? Gemeinsam machen die beiden sich auf die Suche nach dem Buch, Ferdinands geliebter Frau Mathilde und nicht zuletzt nach seinen Erinnerungen.
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Hier wird auf einfühlsame, wunderbare und sowohl herzerwärmende wie auch herzzerreißende Art und Weise das Thema Alzheimer-Demenz aufgegriffen. Wir erhalten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten und können dadurch nachempfinden wie Betroffene und ihnen Nahestehende die Erkrankung erleben. Das ist wirklich traurig und beängstigend für beide Seiten und wurde sehr authentisch umgesetzt.
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Ich liebe diese unaufgeregte und dennoch spannende Geschichte über zwei Freunde, eine große Liebe und die Suche nach einem vergessenem Leben. Es geht um Familie, Schuld und Vergebung.
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Der Schreibstil ist poetisch und voller Wortspiele, welche an die verschiedenen Tiere angepasst sind - sehr gelungen. Auch die Illustrationen sind wunderschön und atmosphärisch. Die Geschichte und ihre Botschaft regt zum Nachdenken an, so dass man sie mit einem weinenden und lachenden Auge beendet. Insgesamt also eine ganz große Empfehlung.
Großartiges Buch über Demenz und Trauer, aber auch über Liebe und Freundschaft. Mit einem poetischen Schreibstil. Für mich ein absolutes Jahreshighlight.