
Rezension zu „Die Gemäldespringerin“ von Sarah Maria Kopf ⭐️⭐️⭐️✨ (3,5–4/5 Sterne)
„Die Gemäldespringerin“ konnte mich vor allem mit seinem leichten Schreibstil überzeugen. Die Geschichte entführt einen in eine ganz andere Welt und bringt eine Idee mit, die ich so tatsächlich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen habe – allein dafür gibt es schon einen großen Pluspunkt. Besonders die Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihre Hintergrundgeschichte hat mich direkt berührt: Nachdem sie ihre Eltern und ihren Bruder verloren hat, wächst sie bei ihrer Tante auf, bis sie plötzlich ihren totgeglaubten Bruder in einem Bild entdeckt. Spätestens ab diesem Moment war ich komplett in der Geschichte drin. Da ich selbst sehr gerne male und zeichne, hat mich das Thema rund um die Kunst und Gemälde natürlich nochmal auf einer ganz anderen Ebene abgeholt. Dadurch hatte die Geschichte für mich einen ganz besonderen Charme. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und bietet auch einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Insgesamt ist es eine wirklich schöne und kreative Geschichte, die sich angenehm von vielen anderen Fantasy-/Jugendromanen abhebt und einen in ihre ganz eigene Welt entführt. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich finde, man hätte an manchen Stellen noch etwas mehr herausholen und die Geschichte stellenweise noch besser ausschmücken können, so dass für den Leser die Geschichte plastischer wird . Dennoch ist es ein solider Roman für zwischendurch mit rund 400 Seiten, der sich sehr angenehm lesen lässt. Alles in allem eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf eine originelle Geschichte mit besonderem Setting haben. 📚🖌️










































