
Lisa arbeitet im Bordell Zum schwarzen Mond, das sich auf vampirische Kundschaft spezialisiert hat. Sie fühlt sich zunächst sicher in ihrem Gewerbe, bis ein außergewöhnlicher Freier und später ein alter Vampirgraf ihr Leben in eine neue Richtung lenken. Lisa hat innere Zweifel. Sie wirkt nach ausen hin sehr tough aber innerlich ist sie sehr verletzlich und trotz ihrem Job hat sie auch gute gründe ihre Kunden mit vorsicht zu behandeln. Sie ist sich der gefahr immer bewusst. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und auch mit ihr mitfühlen. Die Verbindung von Wiener Unterwelt, Vampirlegenden und erotischer Spannung sorgt am Anfang dafür, das man weoter lesen möchte. Die ersten Seiten sind wirklich stark und trotz dem hohen spice Anteil extrem spannend zu lesen. Leider wird es in der Mitte schwächer und einige längen behindern den Lesefluss doch sehr. Es ist nichts neues was an Vampirbüchern exestiert und das stört mich auch gar nicht, aber es wiederholt sich des öfteren in dem Buch. Dies führt dazu das ich mich stellenweise sehr gelangweilt habe. Der Schluss wird dann wieder spannend und auch für mich sehr emotional. Ich sage nur Zeus. Das hätte nicht sein müssen, liebe Autorin. Fazit Wenn du Lust auf eine düstere, sinnliche Vampir-Fantasy mit einem etwas freieren Umgang mit spice hast und ein Setting, in einem Bordell für Vampire, das ungewöhnlich ist, dann ist „Zum schwarzen Mond“ eine spannende Wahl. Wer eher auf klassische Vampire ohne oder wenig spice lust hat, sollte sich vorher den Klappentext genau anschauen. Ich bin eher zwiegespalten was das Buch angeht und würde es jetzt nicht direkt weiterempfehlen.











