Märchenhaft, poetisch und etwas für‘s Herz - wieder einmal eine große Leseempfehlung
Dieses Buch hat mich ein bisschen von meinem Trauma, welches ich beim Ende von „Wo die Nacht verweilt“ erlitten habe, geheilt. 🖤
Wir steigen direkt wieder mit einem märchenhaften Erzählstil in die Geschichte. Die Autorin versteht es, poetisch und wunderschön zu schreiben. Ich wollte eigentlich gar nicht aufhören zu lesen, obwohl es nicht die spannendste Geschichte war - doch der Schreibstil hat mich sehr gepackt.
Odile ist so eine tolle Protagonistin gewesen - sie ist witzig, selbstbewusst aber hat auch mit ihren Zweifeln zu kämpfen. Sie kämpft für ihre Sache, für ihr Ziel und vor allem für Marie.
Marie ist ein Goldstück… so süß, emphatisch und einfach immer da. Die Dynamik zwischen den beiden war so schön und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat, hat mich sehr berührt und zufriedengestellt.
Das Ende… ich war kurz davor, das Buch zuzuklappen und erneut gegen eine Wand zu werfen. Ich hatte Tränen in den Augen und habe mir gedacht: „Das kann doch jetzt nicht wahr sein.“
Doch dann… dann hat es die Autorin doch noch geschafft und ich war wieder glücklich.
Das Buch hat mich total enttäuscht. Erstmal zum Hardcover, was auf den ersten Blick wunderschön aussieht, aber die goldene Farbe löst sich nach ein paar Mal berühren sofort auf, weshalb ich das Buch die ganze Zeit wie ein rohes Ei behandeln musste. Zum Inhalt: ich habe das Buch tatsächlich wegen dem Schwanensee Retelling gekauft, ich war offen für eine neue Geschichte, aber leider hat mich diese überhaupt nicht überzeugt. Die Geschichte plätschert ohne große Spannungsbögen vor sich hin, ich fand die ganze Welt nicht wirklich gut durchdacht oder die Magie gut erklärt. Die Protagonistin fand ich furchtbar naiv und unsympathisch, alle anderen Charaktere blieben auch sehr blass, außer Marie, die wenigstens ein bisschen clever erschien. Die Liebesgeschichte war für mich auch nicht nachvollziehbar, am Ende zu kitschig.
A. B. Poranek hat es in ihrem zweiten Buch Verrat der Schwäne geschafft, ihren besonderen Erzählstil beizubehalten. Nachdem ihr Debüt im Stil eines polnischen Volksmärchens erzählt wurde, befinden wir uns in dieser Geschichte im Frankreich des 17. Jahrhunderts, wo wir eine Mischung aus dem Märchen Schwanensee gepaart mit ein wenig Magie des Musicals Phantom Der Oper und den Stil eines Theaterstücks vorfinden. Die Protagonistin Odile ist eher eine Antiheldin, die immer wieder zwischen der hellen und dunklen Seite hin und her pendelt und sich nicht entscheiden kann, wem sie eher vertrauen kann. Da sie im Leben immer eine Außenseiterin war aufgrund ihres goldenen Blutes, das sie als Zauberin kennzeichnet, ist sie ihrem Ziehvater Regnault stets ergeben und misstraut ihm nur selten. Doch die Verbindung zu Marie lässt ihre blinde Gefolgschaft ins Wanken geraten und sie versucht auf eigene Faust herauszufinden, was die Wahrheit über die Magie und die Krone des Königs ist.
Die Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen, jedoch ist mir schnell aufgefallen, dass alle Personen in der Geschichte schlecht von ihren Eltern behandelt werden und sich das einfach gefallen lassen. Das steht der Darstellung einer mutigen, furchtlosen und freiheitsliebenden Persönlichkeit schon sehr entgegen. Vor allem bei Odile hat es mich sehr geärgert, da sich ihre Naivität bezogen auf ihren Stiefvater bis zum Ende durchgezogen hat und mich frustriert hat. Das Ende war sehr passend aber durch den Epilog auch sehr komprimiert, ich hätte gerne noch etwas mehr über diese Zeit erfahren.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich erst bei ca. 25 % des Buches halbwegs zurecht gefunden habe und es etwas spannend wurde. Davor war ich einfach nur verwirrt und ich fand es leider etwas langweilig 🫣
Leider konnte mich die Geschichte aber am Ende auch nicht vollständig überzeugen.
Die Grundidee fand ich super spannend. Es gibt Magie, Intrigen und jede Menge Geheimnisse. Meines Wissens ist es auch eine düstere Adaption von Schwanensee und ja den Vibe habe ich auch gespürt, aber leider erst ungefähr bei der Hälfte des Buches.
Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich Odile. Sie lässt sich irgendwie zu leicht beeinflussen und denkt nicht wirklich selbstständig nach. Man muss aber an dieser Stelle auch anmerken, dass sie doch sehr jung ist und damit noch etwas naiv.
Irgendwie ist die Geschichte etwas vor sich hin geplätschert und es kamen keine richtigen Gefühle beim Lesen auf. Auch die Beziehung zwischen Marie und Odile habe ich nicht wirklich gefühlt, obwohl ich es wirklich wollte und die Lovestory auch Potential hatte.
Das Setting ist auf jeden Fall sehr düster und spielt nur an drei großen Schauplätzen. Dadurch war die Welt leider nicht ganz so greifbar, aber ich glaube das ist für dieses Buch auch nicht zwingend nötig.
Gegen Ende dachte ich, dass es bestimmt einen zweiten Teil gibt, aber im Epilog wurde das Thema, für mich persönlich etwas zu schnell, abgehandelt.
Deshalb ist es "nur" ein Einzelband.
Fazit:
Ein Buch, von dem ich einfach etwas anderes/mehr erwartet habe. Ab der Mitte fand ich es okay, aber leider auch nicht mehr.
3/5 ⭐
Wunderschöner Schreibstil. Märchenhaft und Düster. Aber leider teilweise unrund, für mich.
Teilweise wirkte es für mich etwas undurchdacht. Wo die Nacht verweilt hat mir da um Längen besser gefallen. Es gab hier dann auch einige Längen und die Charaktere fand ich irgendwann nicht mehr sooo interessant. Im Buch sind auch einige Fehler, wie z.B. fehlende Wörter.
Düsteres Schwanensee. Klasse Atmosphäre mit queeren Charakteren. Mochte es sehr gerne!
Der Schreibstil war schön atmosphärisch und hat eine düstere Grundstimmung eingeleitet. Ich konnte mich dadurch super in der Geschichte verlieren und fand es fast durchweg spannend. Am Anfang brauchte ich ein kleines bisschen, um mit allen Charakteren warm zu werden.
Odile war mit ihren Handlungen nachvollziehbar und hatte auch ein paar Ecken und Kanten. Ich war schon etwas überrascht, wie Tief manche Dinge gingen, obwohl es nur ein Einzelband ist. Odiles Magie und Maries Schwanendasein kamen mir ein wenig zu kurz vor!
Es gab viele Intrigen, wovon ich allerdings ein paar direkt durchschaut habe! Hier konnte man mich nicht an der Nase herumführen. Trotzdem war es eine spannende und interessante Story, die ich gerne gelesen habe.
Zudem gabs noch eine schöne queere Liebesgeschichte, die wirklich mein Herz hatte! Das war sooo süß!
Ich habe das Buch im Wechsel gelesen und gehört. Zum Hörbuch: Die Sprecherin hat wirklich Perfekt in das Setting gepasst und dafür gesorgt, dass ich mich noch viel mehr in der Geschichte verlieren konnte. Die Stimme war ein Perfect Match. Außerdem hat sie meiner Meinung nach alles Perfekt ausgesprochen. Ich lausche wirklich gerne der Stimme von Rebecca Veil.
Fazit
Ein Gothic Murder Mystery Retelling von der Schwanensee. Eine queere Liebesgeschichte und viele Intrigen. Sehr zu empfehlen!
Besonders das Hörbuch ist zu empfehlen, wenn man sich komplett in der Geschichte verlieren möchte.
Die Geschichte bekam 4/5 Sternen, die Sprecherin 5/5 !
Ebook / Hörbuch von Netgalley
Sie sollte noch oft erzählt werden,die Geschichte vom weißen und schwarzen Schwan, doch sie würde falsch erzählt werden.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Einerseits möchte ich das Buch total gern, weil es sich ein bisschen angefühlt hat wie eine düstere Version der Schwanenprinzessin. Andererseits fand ich es nicht so leicht, in die Geschichte einzutauchen, weil die Welt, in der sie spielt, (für mich) nicht so leicht zu greifen war. Einerseits mochte ich diese etwas andere romantische Beziehung zwischen den beiden weiblichen Hauptfiguren, andererseits fehlte es mir auch irgendwie an Intensität. Und trotzdem wollte ich das Buch nur ungern aus der Hand legen; liegt doch ein gewisser Reiz in dem Glauben daran, dass man irgendwann einen Zugang selbst zu denen findet, die emotional unerreichbar scheinen - sei es in der fiktiven oder der realen Welt.
Für mich steht fest: Egal, was A. B. Poranek schreibt, ich werde es lesen 💫📚
Ihre Art, Geschichten zu erzählen, hat etwas ganz Eigenes, etwas Sanftes und gleichzeitig Tiefgehendes. Dieses Buch ist dafür ein weiteres, eindrucksvolles Beispiel ❤️
Dieses düstere Retelling von Schwanensee hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen 🖤🦢. Die Welt von Auréal wirkt wie ein Ort, der einst voller Magie war und nun von ihrem Verlust gezeichnet ist, geheimnisvoll, melancholisch und gleichzeitig voller leiser Hoffnung ✨.
Im Mittelpunkt steht Odile, eine Protagonistin, die mich sofort fasziniert hat. Sie trägt eine schwere Last auf ihren Schultern: aufgezogen von dem Zauberer Regnault, verfolgt sie eine Mission, die größer ist als sie selbst. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird ihr innerer Konflikt und genau das macht sie so greifbar und menschlich 💔. Ihre Zerrissenheit, ihr Zweifel und ihre leise Rebellion haben mich tief berührt.
Der Einstieg in die Geschichte ist unglaublich packend ⚡. Ohne Umwege wird man in die Handlung hineingezogen, und ehe man sich versieht, ist man vollkommen in dieser märchenhaften, aber zugleich düsteren Atmosphäre verloren. A. B. Poranek erschafft mit ihrem Schreibstil eine Welt, die sich fast wie ein Traum anfühlt, poetisch, ruhig und doch durchzogen von unterschwelliger Spannung 🌙📖.
Besonders beeindruckt hat mich, wie mühelos sich die Geschichte entfaltet. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, ohne jemals überladen zu wirken, und die einzelnen Entwicklungen fügen sich Stück für Stück zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen 🧩. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man einfach weiterlesen möchte, weil man sich so gerne darin verliert.
Die Figuren sind vielschichtig und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe. Regnault ist eine Figur, die sofort Misstrauen weckt, seine Motive wirken undurchsichtig, und man spürt, dass hinter seinen Absichten mehr steckt, als er preisgibt. Auch die Dynamik zwischen Odile und den anderen Charakteren ist spannend zu beobachten, vor allem, weil vieles unausgesprochen bleibt und zwischen den Zeilen mitschwingt.
Die Beziehung zwischen Odile und Prinz Aimé entwickelt sich leise und vorsichtig 🤍. Statt großer Gesten sind es kleine Momente, die ihre Verbindung greifbar machen. Diese ruhige Annäherung passt perfekt zur gesamten Stimmung des Buches und unterstreicht die emotionale Tiefe der Geschichte.
Ein Aspekt, bei dem ich mir etwas mehr gewünscht hätte, ist die Ausarbeitung von Marie. Obwohl ihre Bedeutung für die Handlung spürbar ist, bleibt sie stellenweise etwas im Hintergrund. Gerade weil zwischen ihr und Odile eine besondere Verbindung angedeutet wird, hätte ich gerne noch intensiver an ihrer Perspektive teilgehabt
Mit fortschreitender Handlung setzen sich die einzelnen Puzzleteile immer klarer zusammen, und auch wenn sich manche Entwicklungen erahnen lassen, verliert die Geschichte nichts von ihrer Wirkung ✨. Im Gegenteil, es entsteht dieses besondere Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein und dennoch überrascht zu werden.
Am Ende bleibt eine Geschichte, die gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft ist 🖤. Sie erzählt von Vertrauen und Verrat, von Macht und Zweifel und vor allem von der Suche nach dem eigenen Weg.
✨️Sie sollte noch oft erzählt werden, die Geschichte vom weißen und schwarzen Schwan, doch sie würde falsch erzählt werden.✨️
Mit diesen Worten beginnt A. B. Poranek ihr Schwanensee-Retelling und versucht anschließend die Geschichte "richtigzustellen", indem sie sie nicht aus Sicht des weißen, sondern des schwarzen Schwans erzählt:
Odile ist eine Zauberin ohne Magie, eine Schauspielerin, eine Schurkin.🎭 Als Ziehtochter des manipulativen Theaterdirektors Regnault wurde sie dazu erzogen, skrupellos alle Wünsche und Aufträge zu erfüllen, die ihr Vater an sie richtet. Und ihr neuester und wichtigster Auftrag lautet, die königliche Krone aus dem Schloss zu stehlen, damit Regnault, der selbst ein Zauberer ist, die verloren gegangene Magie ins Königreich Auréal zurückbringen kann.👑 Doch dazu muss sich Odile als die adlige Marie d'Odette ausgeben und den Prinzen heiraten ... und die echte Marie muss aus dem Weg geräumt werden. Alles könnte so einfach sein, wären da nicht Odiles widerstreitende Gefühle für die rätselhafte Schwanenprinzessin und ein unverhoffter Todesfall in der königlichen Familie.💍🦢
Also zuallererst: Egal was A. B. Poranek schreibt, ich werde es lesen.📚 Seit ihrem Debütroman ("Wo die Nacht verweilt") bin ich ein riesengroßer Fan. Ich liebe ihren Stil. Ich liebe diese ruhige, düstere, märchenhafte Atmosphäre, die sie in ihren Geschichten entstehen lässt.💞 Und ich nehme es sogar hin, dass sie immer wieder Namen und Begriffe einfließen lässt, deren Aussprache ich erstmal googeln muss, um mir nicht die Zunge zu verknoten.
Kann "Verrat der Schwäne" nun "Wo die Nacht verweilt" toppen? Nein.🦌🦊 Für mich nicht. Hatte ich das erwartet? Nein! Und mit dieser Erwartungshaltung sollte man auch nicht an das Buch herangehen. Die Autorin selbst beschreibt es in ihrer Danksagung nicht als Diamanten, sondern als "Rubin - opulent und romantisch und zutiefst Gothic".🥀♥️ Und ich finde, das trifft es ziemlich gut. "Verrat der Schwäne" ist für mich kein neues Lieblingsbuch geworden. Aber es ist definitiv ein gutes Buch und ich würde es jedem empfehlen, der nach Geschichten mit schaurigschönem Gothic-Charme sucht.🏰🗝
Die Figurenentwicklung und die Handlung sind logisch und durchdacht, gewürzt mit einer Prise Mystery, sodass man gespannt neue Hinweise erwartet und selbst miträtselt, wer für die Morde verantwortlich ist. (Ich lag letztendlich richtig, bin aber auch erst kurz vor der offiziellen Auflösung darauf gekommen.)
Außerdem finde ich es toll, wie bestimmte Details mit einem Augenzwinkern eingeflochten werden, seien es Anspielungen auf andere Schwanensee-Adaptionen wie "Barbie in: Schwanensee" (das lila Einhorn🦄) und "Die Schwanenprinzessin" (das riesige Tier🐗) oder aber die Gliederung des Buchs in Szenen passend zur Theater-Kulisse.🎭 🩰
Was hat mir dagegen nicht so gefallen? Schwer zu sagen ... irgendwie hat mir das Gefühl gefehlt. Oder vielleicht habe ich nicht das richtige Gefühl für die Figuren bekommen?🤍🖤🤍
Ich kann Odiles Taten und Gedanken nachvollziehen. Ich verstehe, dass sie von Regnault geliebt werden will, sich seine Anerkennung wünscht und so lange an ihm festhält (auch wenn man als Leser den Braten natürlich sofort riecht). Ich verstehe auch, wieso sie alle anderen von sich wegstößt. Trotzdem fällt es mir schwer, sie zu mögen. Und obwohl die Geschichte sogar aus Odiles Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt sie auch zu mir als Leserin irgendwie ... auf Distanz?🔐
Mit Marie ist es ein anderes Problem. Ich als Leserin lerne sie eigentlich gar nicht richtig kennen. Ich erfahre von Odiles und Maries Vorgeschichte (wenn ich noch einmal das Wort Diamantenkette hören muss, dann ...!) und ich merke natürlich gleich, dass da zwischen den beiden Gefühle vorhanden sind, auch wenn sie versteckt sind oder verleugnet werden ... aber diese Gefühle sind halt einfach da. Ich kann nicht miterleben, wie sie entstehen, und deshalb kann ich sie auch nicht so richtig nachempfinden. Insgesamt verbringe ich als Leserin nicht sehr viel Zeit mit Marie.💎🦢
Der Fokus liegt lange eher auf der zaghaft und widerwillig entstehenden Freundschaft zwischen Odile und Prinz Aimé. Obwohl von vornherein feststeht, dass Aimé nicht zum Love Interest werden kann, habe ich den Eindruck, ihn deutlich besser kennengelernt zu haben als Marie. Aimé war ein kleines Highlight für mich und ich hätte gern erfahren, wie es für ihn und Damien weitergeht.👑🌟
Die kleine Tragödie rundum Odile und Marie hat mich leider recht kalt gelassen. Und das war die größte Überraschung für mich! Am Ende von "Wo die Nacht verweilt" verwandele ich mich jedesmal in einen hysterischen Springbrunnen.😭🤧 Dieses Buch hat mich emotional zerstört und trotzdem habe ich es im Anschluss gleich noch ein zweites Mal gelesen, weil die Geschichte einfach nicht enden durfte.💘💔
Hier dagegen ... kein einziges Tränchen ...😳
Aber dabei fällt mir gerade noch eine ganz bestimmte Textstelle ein. Odile erwähnt in einem Nebensatz zwei Gäste, die anlässlich der Krönung im Schloss eintreffen: "Einer von ihnen - ein junger Mann, dem ganz offenbar ein Geweih aus dem Kopf sprießt - murmelt gereizt etwas auf Orlikanisch." (S. 238)
Ich weiß genau, wer dieser junge Mann ist!🦋🦌 Aber wer ist der andere Gast? Ist es Liska?🦊🦋 Oder nicht? Spielen die Ereignisse hier vor "Wo die Nacht verweilt" oder danach? Will mich die Autorin einfach nur ärgern? Oder will sie sagen, dass doch noch alles gut geworden ist und ich mich nicht mehr in einen Springbrunnen verwandeln muss?❤️🩹
Wieder ein tolles Buch von A. B. Poranek!
Der märchenhafte Schreibstil lässt einen richtig durch die Seiten fliegen.
In dieser Geschichte hat mir das Magiesystem gut gefallen, es hätte aber ruhig ein bisschen detaillierter sein können.
Ansonsten geht es viel um die Intrigen am Hof.
,,Du hast das Potential, wirklich etwas zu verändern. DIe Welt besser zu machen."
Auch wenn ich anfangs meine Probleme hatte reinzukommen, hat sich das ziemlich schnell gelegt. DIe Geschichte Schwanensee mit dem Theater neu zu verbinden ist eine so wunderbare Idee die hier auch einfach nur toll umgesetzt wurde. Das Theater und die französische Sprache, die immer wieder mit eingebaut wurde, geben dem ganzen noch einen persönlichen Twist. Ich wollte das Buch fast gar nicht mehr freiwillig aus der Hand legen, zu sehr hat mich die Welt fasziniert. "Verrat der Schwäne" ist definitiv nicht die klassisch romantische Schwanensee-Neuerzählung, dafür findet man hier deutlich mehr Fantasy und Gothic Mystery (und natürlich auch ein kleines bisschen romance)
Ich bin lange um die Geschichte rumgetanzt aber ich muss sagen, das Cover hatte es mir von Beginn an angetan. Und die Geschichte letztendlich auch. Das Hörbuch, gelesen von Rebecca Veil hat mich von Beginn an durch die Sprecherin und die tolle Story gepackt. Musste es tatsächlich durchsuchten und habe abwechselnd gelesen, sowie gehört. Da ich unvoreingenommen an das Buch ran bin wurde ich sehr positiv überrascht. Die Entwicklung des Hauptcharakters Odile war sehr angenehm mit anzusehen. Absolute Empfehlung
Das Buch ist ein Retelling von Schwanensee und greift viele der bekannten Motive und Symbole auf (Eule, Schwan, See oder Krone etc.). Gleichzeitig erzählt das Buch aber seine ganz eigene Version der Geschichte und entwickelt daraus etwas Eigenständiges.
Man kann das Buch problemlos genießen, ohne das Original zu kennen. Wer Schwanensee jedoch kennt, wird vermutlich besonders viel Freude daran haben. Immer wieder hatte ich das Gefühl zu wissen, wie es weitergeht oder wohin sich die Handlung entwickelt, nur um dann doch überrascht zu werden.
Die Sprache des Romans ist stellenweise etwas verschnörkelt. Das ist normalerweise nicht ganz mein Geschmack. Hier hat es für mich jedoch überraschend gut funktioniert, weil es wunderbar zur Atmosphäre der Geschichte passt und ihr eine fast märchenhafte, Theater-eske Stimmung verleiht.
Das Worldbuilding ist hier rudimentär und dient als (Theater-)Kulisse.
Tatsächlich erinnerte mich die Struktur des Buches stellenweise an ein Theaterstück: Zu Beginn werden die Personen aufgelistet und zu Anfang der Kapitel wird der Ort genannt, wodurch jede Szene sehr klar gesetzt ist.
Vor allem die Stimmung hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war dicht und insgesamt hat mir das Lesen wirklich viel Spaß gemacht.
Verrat der Schwäne von A. B. Poranek ist ein spannendes Jugendbuch rund um Magie, Theater, Macht und Verrat.
Das Hardcover ist wunderschön und aufwendig gestaltet und mit passendem Farbschnitt zur Handlung.
Für mich war es mal was anderes, da es nicht häufig Bücher mit Theatersetting gibt, daher war ich direkt vom Klappentext angetan. Es lässt sich auch gut und flüssig lesen und man fühlt sich mit der Schreibweise auch in ein anderes Jahrhundert versetzt. Es wird sehr bildlich geschrieben, sodass man sich auch jede Szene gut vorstellen konnte.
Was mir etwas gefehlt hat war die Tiefe bei den einzelnen Charakteren. Vor allem mit der Protagonistin Odile bin ich nicht richtig warm geworden und konnte ihre Blauäugigkeit nicht nachvollziehen, andererseits kann ich mir vorstellen, dass es für den Leser neutral betrachtet leichter fällt die Manipulation zu erkennen, als Odile, gerade wenn es um Familie geht.
Auch die anderen Charakter kommen stellenweise zu kurz und wirken etwas blass.
Von der Handlung her fand ich die Grundidee gut und spannend, allerdings hat es etwas an Tempo und Spannung an gewissen Stellen gefehlt. Ich fand es zum Ende hin auch ab und an vorhersehbar.
Für mich insgesamt 3,5 Sterne. Ich schätze ich war da allerdings auch nicht die richtige Zielgruppe für und kann mir vorstellen, dass es jüngeren Leser:innen besser gefallen könnte.
Schauspielerei, Taschenspielertricks und Diebstähle – all das gehört zu Odiles Ausbildung bei ihrem Ziehvater, dem Zauberer Regnault. Für ihren größten Coup soll sie sich als Prinzessin Marie d’Odette ausgeben, den Prinzen verführen und eine magische Krone stehlen. Mit ihrer Hilfe soll die Magie ins Königreich Aurelie zurückkehren – und Odile ihrem größten Traum, eine mächtige Zauberin zu werden, ein Stück näherkommen.
Was könnte dabei schon schiefgehen?
Nun, zum Beispiel, dass der amtierende König ermordet wird und ausgerechnet Odiles Bruder unter Verdacht gerät. Oder dass ihre Erzfeindin Odette plötzlich mehr in ihr auslöst, als ihr lieb ist – denn in ihrer Gegenwart schlägt Odiles verräterisches Herz schneller, als es sollte.
Schon die Namen und das wunderschön gestaltete Cover lassen erkennen, dass es sich um ein Retelling von „Schwanensee“ handelt. Da ich die Originalgeschichte jedoch nur grob kenne, fehlt mir hier der direkte Vergleich.
Atmosphärisch gelingt es der Autorin erneut, eine märchenhafte und zugleich düstere Welt zu erschaffen. Die Handlung entfaltet sich eher gemächlich und steuert auf ein dramatisches Finale zu. Die Figuren sind – passend zur Theater-Thematik – bewusst überspitzt gezeichnet, was zwar zum Stil passt, mich aber stellenweise etwas ermüdet hat. Vor allem einige Verhaltensweisen des Prinzen und von Odile wurden mit der Zeit etwas anstrengend.
Am Ende hat sich aber vieles sehr stimmig gefügt.
Was auch immer wir waren, sie war immer, immer das Licht und ich das, was im Dunkeln lauerte. 🖤✨
Poetisch, düster und märchenhaft: Eine verzauberte Prinzessin, eine geheimnisvolle Magierin und eine Geschichte voller Vergangenheit, Gefühle und leiser Magie.
⚠️Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar von NetGalley
Ich wusste ehrlich gesagt nicht ganz, was mich hier erwartet… aber am Ende war ich irgendwie verzaubert. 🦢✨
„Verrat der Schwäne“ ist kein Buch, das man einfach so wegliest.
Der Schreibstil ist unglaublich poetisch und bildlich – teilweise richtig schön, fast schon wie ein Märchen… aber genau das hat mir den Einstieg erstmal schwer gemacht. Vor allem die französischen Begriffe haben meinen Lesefluss am Anfang echt gestört.
ABER.
Wenn man einmal drin ist, entfaltet sich diese ganz eigene, magische Atmosphäre.
Marie – eine verzauberte Prinzessin als Schwan 🦢 – und Odile… geheimnisvoll, düster, irgendwie gefährlich und gleichzeitig so viel mehr.
Zwischen den beiden liegt Vergangenheit. Gefühle. Spannung.
Und genau das mochte ich richtig gern.
Die Aufmachung in „Akten“ fand ich übrigens mega gelungen – hat dem Ganzen nochmal einen besonderen Touch gegeben. 🖤
Für mich hatte die Story zwischendurch kleine Längen, da hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Aber insgesamt war es eine ruhige, besondere Geschichte, die eher über Stimmung als über Action funktioniert.
✨ Fazit:
Poetisch, düster, magisch – aber nichts für „mal eben schnell lesen“.
Eine Art des Schwanensee-Retellings in düsterem Setting🦢✨
»Morgen werde ich meine letzte Lüge erzählen. Es wird meine bedeutendste Aufführung, mein großes Finale, mein Schwanenlied. Endlich werde ich den Betrug, die Masken und die Pläne hinter mir lassen. Ich werde die Magie zurückbringen. Oder bei dem Versuch sterben.«
In Verrat der Schwäne begegnen wir Odile, die von ihrem Ziehvater und Zauberer Regnault auf eine Mission vorbereitet wurde, um sich in die Hierarchie -
getarnt als Prinzessin - einzuschleusen. Als sich dann die Ereignisse überschlagen und ihr Bruder des Mordes bezichtigt wird, muss sie sich ausgerechnet mit der Erzfeindin Marie d'Odette verbünden, um das Königreich und sich selbst zu retten.
Das Buch hat mich überrascht; erwartet man ein simples Retelling, wird man hier überwältigt. Die Geschichte ist deutlich komplexer und tragischer, verliert sich Odile immer wieder in ihren Gefühlen und Schuldbewusstsein, hinterfragt ihre Taten und zweifelt ihre Rolle im großen Spiel ihres Vaters an. Dieser präsentiert sich als kaltes Kalkül, der durchtrieben nichts als seine eigenen Vorhaben verfolgt.
Dabei ignoriert er die Emotionen und Belange seiner Tochter bewusst, wirft ihr immer nur so viel Zuneigung hin, um sie bei der Stange zu halten.
All das beschreibt die Tragik des Buches perfekt - ein junges Mädchen, das sich auf der Suche nach Macht und Anerkennung verliert. Eine Liebe, die zart flattert und sich schließlich wie ein Wirbelsturm entfaltet. Dazwischen eine schier unlösbare Aufgabe.
Ich bin wirklich im Schreibstil aufgegangen - er war bildlich und einnehmend, zog mich Seite um Seite in seinen Bann. Der Autor hat mich absolut nicht mehr losgelassen. Auch die Art, wie er die einzelnen Charaktere beschreibt und ausarbeitet, war toll - so divers und vielseitig, unterschiedlich und tiefgreifend. Jeder hatte seine Ecken und Kanten, die die Protagonisten definierten und besonders machten.
Auch die Dynamiken untereinander waren wunderbar - die Dialoge ehrlich, aufbrausend und genau richtig emotional aufgeladen. Auch der Spannungsbogen hat bis zum Ende nicht abgerissen und ich war sehr zufrieden, als ich das Buch schlussendlich zugeklappt habe.
Nun fragt man sich vielleicht, wieso es kein komplettes Highlight war - das liegt daran, dass ich mir etwas mehr Worldbuilding gewünscht hätte in dieser doch verschachtelten Welt . Auch wäre eine noch explizitere Erklärung des Magiesystems schön gewesen, aber nahm dem Buch nicht seinen Charme. 🥹🫂
Mich hat das Buch von Anfang an verzaubert. Ein bisschen wie die Schwanenprinzessin - Zauberer, Prinzessin, ein König und Konflikte.
Dafür aber mit mehr Plot und Geheimnissen.
Für mich total gelungen und mitreißend 🥰
Ich habe das ebook und das Hörbuch parallel zueinander gelesen und gehört.
Die Geschichte ist ein Wunderschön geschriebenes Retelling der Schwanensee-Geschichte und hat mir extrem gut gefallen.
Zu beginn kam ich etwas schwerer rein, weil ich nicht genau einschätzen konnte, was ich zu erwarten habe. Das hat sich aber schnell geändert und die Geschichte hat sich als Highlight entpuppt.
Sowohl der Schreibstil als auch das World- und Storybuilding fand ich sensationell!
Auch die Hörbuch-Sprecherin hat das Buch so schön vertont, wie ich es bisher selten erlebt habe.
Die Geschichte spielt zwar nicht in einer Riesigen ausgeschmückten Welt, sondern an Hauptsächlich 3-4 Orten, die dafür umso schöner sind.
Auch die Interaktionen zwischen den einzelnen Charakteren waren für mich so unglaublich glaubhaft.. Ich mochte Odile und Marie so gerne und habe geliebt wohin sich beide, auch mit den weiteren Charakteren entwickeln.
Für mich ist das Buch definitiv ein Highlight.
Und ich danke #NetGalley, für die Möglichkeit es zu lesen und zu hören!
Nach A.B.Poraneks erstem Buch - "Das dunkle Herz des Waldes" - folgte nun ihr zweites Buch "Verrat der Schwäne".
Und spätestens seit diesem Buch, bin ich mir sicher hier eine neue Lieblingssautorin gefunden zu haben!
Der Vibe war so richtig gothic und düster und ich kann mir dieses Buch auch perfekt als Herbstbuch vorstellen.
Das Setting war eine Art Frankreich des 17.Jahrhunderts und ich mochte es unglaublich gerne. Generell war ich sehr schnell in der Story drin. Wie auch im ersten Buch der Autorin hat man alles zusammen mit der Protagonistin kennengelernt, was sich sehr authentisch angefühlt hat. Was ich besonders mochte, waren die Legenden und Hintergrundgeschichte der Welt, die dem Buch beim Lesen nochmal eine Extraportion Tiefe verleihen.
Während man Dilou's Scharade/diabolischen Plan verfolgt, war ihre Entwicklung dann auch die, die mir am besten gefallen hat. Es war so interessant zu verfolgen, wie sie sich weiterentwickelt und sich dennoch treu bleiben kann. Wie sie Freunde und Familie findet und lernt zu ihren Werten und sich selbst zu stehen.
Außerdem haben wir hier queere Repräsentationen und eine unglaublich süße sapphic Lovestory.
Starker Anfang, aber die Spannung verpufft zu schnell
⭐️⭐️✨
Ich vergebe 2,5 Sterne – und hatte mir ehrlich gesagt etwas anderes erhofft. 🥀
Positiv hervorheben möchte ich direkt den Aufbau: Durch die Einführung und die Kapitelüberschriften entsteht ein bisschen das Gefühl eines Theaterstücks, was ich eine richtig schöne und kreative Idee fand. Auch gab es immer wieder Momente, in denen die Geschichte spannend wurde – leider flachte diese Spannung genauso schnell wieder ab. Es fühlte sich oft so an, als würde die Handlung gerade Fahrt aufnehmen, nur um direkt wieder ausgebremst zu werden.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Mädchen war grundsätzlich okay, wurde für meinen Geschmack aber zunehmend zu kitschig. Selbst eigentlich tragische Szenen konnten mich emotional nicht richtig erreichen und wirkten stellenweise unpassend. Dazu kommt, dass sich einige Elemente ständig wiederholen – Stichworte wie Halskette, Pferdestall und Verrat ziehen sich sehr präsent durch die Geschichte und verlieren dadurch an Wirkung. Genauso wie die Betonung der Maske und der Verkleidungen - entweder habe ich es nicht gecheckt oder es führt einfach zu nichts. 🥲
Die ersten zwei Drittel haben mir noch gut gefallen. Ich dachte wirklich, jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter – stattdessen wurde es ein eher zähes Auf und Ab. Für mich sind dabei auch einige Plotholes entstanden, wodurch die Geschichte insgesamt nicht ganz rund wirkt.
Auch im Vergleich zu „Wo die Nacht verweilt“ (auch wenn man die Bücher vielleicht gar nicht direkt vergleichen sollte) fehlt mir hier komplett die in der Danksagung erwähnte düstere, gothic Atmosphäre. Ich habe davon leider kaum etwas gespürt. Für mich ist es fast so, als wären die Bücher von unterschiedlichen Personen geschrieben worden.
Ein kleiner persönlicher Punkt: Ich merke immer mehr, dass mir Bücher mit vielen französischen Begriffen nicht so liegen. Für mich stört das den Lesefluss etwas – das ist aber sicherlich Geschmackssache.
Und noch eine Sache, die mir aktuell öfter auffällt: Warum haben Hauptfiguren plötzlich immer „ihren Song“ – und warum ist es gefühlt ständig Taylor Swift? 😂
Optisch ist das Buch allerdings ein Hingucker: Das Design ist wirklich schön und der Farbschnitt toll gemacht. Schade nur, dass sich bei meinem Exemplar die goldene Schrift am Einband bereits löst.
Insgesamt hatte die Geschichte gute Ansätze und interessante Ideen, konnte mich aber nicht durchgehend überzeugen. Für mich blieb am Ende das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde.
⭐️⭐️✨
Verrät der Schwäne, ist ein Buch das sehr gelungen ist. Es ist spannend und gleichzeitig sehr interessant gemacht. Auch von Magiesystem und was dazu gehört war es echt toll gemacht. Ich hab es sehr gerne gelesen bzw gehört. Ich kann's nur jedem empfehlen der Fantasie mag
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Können zwei junge Frauen – die eine verzaubert, die andere eine Zauberin – ihr Königreich und sich selbst retten?
Viele Jahre ist Odile von ihrem Ziehvater, dem Zauberer Regnault, auf die Mission ihres Lebens vorbereitet worden: Sie soll sich im Königreich Auréal als Prinzessin ausgeben, die verzauberte Krone stehlen und die seit Langem verbotene Magie wiederherstellen. Doch als der König brutal ermordet wird und ihr eigener Bruder Damien verdächtigt wird, muss sich Odile ausgerechnet mit ihrer Erzfeindin Marie d’Odette, der echten Kronprinzessin, zusammentun. Innerlich zerrissen zwischen den wachsenden Gefühlen für Marie und ihrer Loyalität zu Regnault, steht Odile vor einer Entscheidung, von der Auréals Schicksal abhängt ...
Ich kann nicht glauben, dass dieses Buch von der gleichen Person geschrieben wurde wie eins meiner absoluten Lieblingsbücher (Wo die Nacht verweilt). Dieses hier hat mich so null gepackt, die erste Hälfte war so langweilig, die Liebesgeschichte hab ich so gar nicht gefühlt. So eine Enttäuschung 😭
Das zweite Buch von A. B. Poranek verzaubert erneut nicht nur mit einem wunderschönen Buchcover & Farbschnitt, sondern auch mit einer düster-magischen Adaption von Schwanensee.
Die ProtagonistInnen sind nicht unbedingt auf Anhieb sympathisch und auch nicht alle sehr tiefgründig, aber ihre Motive sind gut nachvollziehbar dargestellt. Die Charakterentwicklung ist schön mitzuerleben, insbesondere die Zerrissenheit und starke Sehnsucht danach, endlich gesehen, geliebt und wirklich zugehörig zu sein.
Mir gefällt besonders, dass es sich erneut um einen Einzelband - ohne spice - handelt und dass die Liebesgeschichte zwar eine wichtige Bedeutung hat, jedoch trotzdem nicht übermäßig oder kitschig dauerhaft allen Raum einnimmt. Auch, dass das Abenteuer nicht an zig verschiedenen Orten stattfindet und dementsprechend nicht allzu rasant zugeht, fand ich sehr angenehm. Obwohl ich nicht den Drang verspürt habe, sofort weiterzulesen, habe ich mich auch zu keinem Zeitpunkt gelangweilt oder wollte das Buch einfach weglegen.
Es hätte gern noch mehr Magie sein dürfen und nicht alle Wendungen waren völlig überraschend. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mich in eine düster-märchenhafte kleine Welt abtauchen lassen. Daher freue ich mich auf weitere Werke der Autorin und kann das Buch weiterempfehlen.
4/5 ⭐️ für ein unterhaltsames düster-magisches Märchen mit leichter Romantik und ohne Spice.
*Rezensionsexemplar* bei Vorablesen gewonnen.
Das Buch ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern die Geschichte war einfach wunderschön.
Es war märchenhaft, magisch, traurig, herzerwärmend aber auch düster.
Mir haben die Charaktere gut gefallen, alle, keiner war nervig, so das man ihn leid war. Ich konnte kaum aufhören zu lesen weil es blieb durchweg spannend.
Vorallem mochte ich Odile und Marie sehr. Ich hätte sehr sehr gerne noch mehr von der Geschichte gelesen.
Ich mochte die ganze Geschichte mit der Krone, Morgane und auch die über Odiles Vater total.
Es war wirklich zauberhaft.
Und ihr Schreibstil ist auch super flüssig und man kommt einfach gut in die Geschichte. Hier sogar besser als in ihrem anderen Buch.
Ich hatte wie gesagt schon "Wo die Nacht verweilt" von der Autorin gelesen, welches mir auch sehr gefallen hat. Was aber etwas düsterer als das, und mir hat "Verrat der Schwäne" noch besser gefallen. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher der Autorin.
Da ich schon sehr viel Positives über die Autorin gehört habe, ist mir die Leseprobe direkt aufgefallen. Als Retelling von der Schwanenprinzessin hat es mich direkt in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt mehr lesen.
Darum geht es..
Odile wurde von ihrem Ziehvater Regnault, dem Zauberer, aufgezogen. Dieser hat sie häufig auf Missionen geschickt hat. Um seine Gunst und Anerkennung zu gewinnen, führt Odile diese auch aus. So führt es sie erneut zu Marie d'Odette und die Geschichte nahm ihren Lauf.
Das Setting hat mir sehr gut gefallen und zieht sich stimmig durch das ganze Buch. Die Handlung ist gespickt mit Intrigen, innerer Zerrissenheit und Loyalität.
Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und flüssig. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mir die Welt sehr gut vorstellen konnte, was die Welt besonders lebendig wirken lässt.
Ich habe das Buch als spannend und stellenweise sehr mitreißend empfunden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aus der Sicht von Odile zu lesen. Gerne hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Zaubereiversuche von Odile gewünscht.
Das Cover selbst ist ein echter Blickfang und passt hervorragend zur Stimmung des Buches. Die goldene Folierung wirkt sehr edel und wertet alles noch einmal auf. Allerding ist sie auch empfindlich und löst sich bei dem Lesen.
Wer gerne ein Düsteres Setting liest und ein Fan von "Die Schwanenprinzessin" ist, ich hier genau richtig.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch und nuss leider sagen, die Story ist schwach. Die Story plätschert nur und kommt nicht richtig in fahrt, auch wenn viele gute Ansätze da waren. Sejr schade, deswegen nur 3 Sterne.
Und wieder einmal ging mir die Geschichte nicht aus dem Kopf. Trotz nicht all zu detaillierter Beschreibungen ist eine intensive Umgebung entstanden und wer mit der Schwanenprinzessin aufgewachsen ist, wird das Buch lieben.
Zum Ende hin hat es sich für mich etwas gezogen und ich hatte ehrlich etwas Panik vor einer Fortsetzung, aber dank Epilog wurden alle Bedenken über Bord geworfen.
Einziger Abzug wegen glitzernden Fingern, sobald man das Buch zu lange in der Hand hält. Nun steht auf dem Buchrücken nur noch "der Schwäne" (s. Bild)😅
„Sie sollte noch oft erzählt werden, die Geschichte vom weißen und schwarzen Schwan, doch sie würde falsch erzählt werden“ (Szene I).
🦉🧙♀️🦢👸
Als die E-Mail für „Verrat der Schwäne“ einging, zögerte ich keine Sekunde. Kindheitserinnerungen an „Die Schwanenprinzessin“ erwachten (stolze Besitzerin der DVD mit allen drei Teilen 😎), die Melodien von Tschaikowskys „Schwanensee“ erklangen in meinem Ohr und ich begann zum lesen.
Schon der erste Satz, den ich euch nicht vorenthalte, hinterließ ein Prickeln der Vorfreude. Doch zunächst musste ich unterbrechen.
Aufgrund meiner mangelhaften französischen Aussprache, belegte ich zunächst einen telefonischen Aussprachekurs bei mit meiner Mutter. Sehr zu ihrem Amüsements, da nicht nur mein sprachliches Talent, sondern auch meine Lesehilfen für große Lacher sorgten. Exemplarische Auszüge: „Do-det Do-vin-ji“ und „Mal-les-jö“ 😆. Ich kann diese Liste aber nur empfehlen. Alternativ würde ich eine Hörempfehlung aussprechen. Schon die Hörprobe zeigte, dass Rebecca Veil die französischen Namen ganz wunderbar ausspricht und Odile toll vertont. Mit dem Hörbuch scheint man auch nichts falsch zu machen.
Die Autorin beschreibt ihr Werk als „opulent und romantisch“. Neben dem Setting ist die vor allem die Sprache opulent gehalten und strömt ihre ganze eigene Magie aus. Für mich ist der Sprachstil ein besonderes Highlight: bildgewaltig und wunderschön aber auch humorvoll und sarkastisch. A. B. Portnak lässt ihren Schwanensee im Frankreich des 17. Jahrhunderts durch die wunderschönen Ausschmückungen und sprachlichen Verbildlichungen der Szenerie aufleben. So flanierte ich während des Lesesns gedanklich durch die Flure von Versailles, das für mich die Visualisierung des Château Front-du-Lac darstellt 🏰⛲️🪷.
Die Romantik ist aus meiner Sicht moderat gehalten und entfaltet sich langsam, ohne aufdringlich zu sein. Auch wenn ich die Figuren sehr mochte, waren wir nicht in Gänze verbunden. Das ist bedauerlich, weil sie viel anbieten und Portnak durchaus versucht, eine Vielschichtigkeit zu kreieren. Mir fehlte es dennoch manchmal an Tiefe und Facettenreichtum. Einen klareren Pluspunkt bilden die Verbindung der Figuren untereinander und der quasi nicht vorhandene Spice! Ich unterstütze alles daran 🤗.
Aber damit nicht genug, ich kam auch in den Genuss einiger Plotttwists, die für mich mal mehr und mal weniger vorhersehbar waren. Das war nicht schlimm, da ich mit Odile, Marie und Co. die Spinnenfäden gemeinsam entwirren konnte. Die Autorin sorgt damit für die nötige Mystery-Prise, die Spannung und manch erleuchtende Momente beschert.
„Verrat der Schwäne“ war für mich insgesamt ein magisches Leseerlebnis, das mit einer fantastischen Sprache die Romantik im Rahmen hielt und mein Mysteryherz in einer tolle Kulisse berührte. Dabei unterscheidet es sich in meiner Wahrnehmung doch in einigen Punkten von anderen Werken dieses Genres, sodass ich das Gefühl hatte, Neues lesen zu dürfen.
Abschließend möchte ich mich beim Artis Verlag und NetGalleyDe bedanken, die mir das E-Book als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten.
Und weil das Hardcover super schön gestaltet ist und jedes Bücherregal optisch bereichert, lassen wir uns mal überraschen, ob ich stark genug bin, ihm in der Buchhandlung zu widerstehen.
Ich bin begeistert. Ich liebe Neuerzählungen/-interpretationen und "Schwanensee" ist endlich mal eine neue Vorlage und nicht wieder eine der gleichen paar Mythen/Märchen, die immer wieder neu erzählt werden.
Ich freue mich auch unfassbar, dass es ein neues gutes queeres Fantasybuch gibt, da ist die Auswahl aktuell leider etwas schwach.
Es ist super spannend und gut geschrieben. Am Anfang war ich mit den ganzen Charakteren und dem World Building kurz überfordert, das hat sich jedoch sehr schnell geklärt.
P.S.: Liebe die kleine Barbie Anspielung am Ende.
Der Verrat der Schwäne von A. B. Poranek
Dieses Buch ist bereits der zweite Roman von A. B. Poranek und auch diesmal hat mich ihr Schreibstil wieder sehr begeistert. Ihre Art zu erzählen ist unglaublich atmosphärisch und poetisch. Man taucht sofort in die Geschichte ein. Persönlich hat mir Wo die Nacht verweilt noch einen kleinen Tick besser gefallen, trotzdem war auch dieses Buch eine wunderschöne, märchenhafte Leseerfahrung.
In diesem düsteren Märchen Retelling wird die bekannte Geschichte von Schwanensee neu interpretiert. Seit vielen Jahren ist die Magie aus dem Königreich Auréal verschwunden und jene, die noch über Zauberkräfte verfügen, müssen sich verstecken.
Odile wurde von ihrem Ziehvater Regnault, einem mächtigen Zauberer und Theaterdirektor, seit ihrer Kindheit auf eine besondere Aufgabe vorbereitet. Sie soll die Gestalt von Marie d’Odette annehmen, der Auserwählten des Kronprinzen und sich am Hof einschleichen, um die verzauberte Krone zu stehlen. Mit ihrer Hilfe möchte Regnault die verbotene Magie in das Reich zurückbringen.
Doch kaum ist Odile im Schloss angekommen, geschieht etwas Unerwartetes. Der König wird brutal ermordet und ausgerechnet Odiles Bruder gerät unter Verdacht. Um seine Unschuld zu beweisen, muss Odile mit der Person zusammenarbeiten, die eigentlich ihre Feindin sein sollte. Der echten Marie, die durch einen Fluch in einen Schwan verwandelt wurde und die Tat beobachtet hat. Während Odile versucht, den wahren Täter zu finden, verstrickt sie sich immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Verrat und gefährlicher Magie.
Ich mochte Odile als Hauptfigur wirklich sehr. Sie ist keine typische Heldin. Eher unsympathisch, aber sie macht eine tolle Charakterentwicklung durch. Und Marie ist eine sehr intelligente und wirklich gute Freundin, die trotz allem Odile beistejt.
Die Atmosphäre des Buches hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Die Geschichte wirkt stellenweise düster, fast melancholisch, gleichzeitig aber auch märchenhaft und magisch. Die zarte Liebesgeschichte war wunderschön.
Die Kapitel sind wie Szenen eines Theaterstücks aufgebaut, was perfekt zum Setting rund um das Théâtre du Roi passt und der Handlung eine ganz besondere Stimmung verleiht.
Die Handlung selbst war spannend aufgebaut, weil viele Figuren schwer zu durchschauen sind. Dadurch blieb die Spannung bis zum Ende konstant. Der Epilog hat mich schließlich zufrieden zurückgelassen, auch wenn ich mir fast gewünscht hätte, dass das Ende noch ein paar Seiten länger gewesen wäre.
Wer Märchenadaptionen liebt und Geschichten mit einer etwas dunkleren Stimmung mag, sollte dieses Buch definitiv auf dem Schirm haben.
Das Cover ist wieder wunderschön.
Der Schreibstil war einfach und super zu lesen.
Die Charaktere, waren alle sympathisch. Naja fast alle.
Ich habe mich gut in diese hineinversetzen können und
mitfühlen. Tränen sind auch geflossen.
Worum es geht:Viele Jahre ist Odile von ihrem Ziehvater, dem Zauberer Regnault, auf die Mission ihres Lebens vorbereitet worden: Sie soll sich im Königreich Auréal als Prinzessin ausgeben, die verzauberte Krone stehlen und die seit Langem verbotene Magie wiederherstellen. Doch als der König brutal ermordet wird und ihr eigener Bruder Damien verdächtigt wird, muss sich Odile ausgerechnet mit ihrer Erzfeindin Marie d’Odette, der echten Kronprinzessin, zusammentun. Innerlich zerrissen zwischen den wachsenden Gefühlen für Marie und ihrer Loyalität zu Regnault, steht Odile vor einer Entscheidung, von der Auréals Schicksal abhängt ...
Das Setting hat mir richtig gut gefallen,es war teils düster und teils prunkvoll.
Wir haben, liebe, Familie gefunden,mord,tot,trauer, Verzweiflung,Magie,Lügen und Gier.
Ich habe geschmunzelt,mit gefiebert,viele Emotionen und es war mega spannend. Auch wenn ich es schon auf den ersten Seiten erahnen konnte in welche Richtung es ging.
Die Liebesgeschichte war einfach schön und greifbar.
Auch dieses Buch von A.B. Poranek kann euch nur empfehlen.
Verrat der Schwäne von A. B. Poranek ist eine spannende Fantasygeschichte über Magie, Intrigen und schwierige Entscheidungen.✨
Im Mittelpunkt steht Odile, die von dem Zauberer Regnault großgezogen wurde und eine klare Mission hat: Sie soll sich als Prinzessin ausgeben und eine verzauberte Krone stehlen, um die verbotene Magie zurückzubringen. Dabei merkt man aber schnell, dass sie innerlich total zerrissen ist, weil sie anfängt, an ihrer Aufgabe und an Regnault zu zweifeln.😕
Besonders interessant ist ihre Beziehung zu Marie d’Odette, der echten Kronprinzessin. Am Anfang sind die beiden eher Feindinnen, aber im Laufe der Geschichte entwickelt sich zwischen ihnen eine interessantee Verbindung. Marie wirkt zuerst etwas distanziert, zeigt aber schnell, dass sie mutig und sehr loyal zu ihrem Königreich ist.🥰
Insgesamt lebt das Buch vor allem von den Charakteren und ihren Konflikten. Die Mischung aus Fantasy, politischen Intrigen und Gefühlen hat mir echt gut gefallen.🫶🏻📚