Was für ein schönes Buch! Ein Protagonist, mit dem man alles durchlebt, jedes Ereignis mitfühlt, und den man immer wieder gerne leicht rütteln oder anstupsen möchte. Dazu das wunderschöne Element der Musik und der Tradition, Einblicke in das dörfliche Leben in Norwegen, Schicksalsschläge innerhalb der Familie - für mich hat alles gepasst. Eine wunderschöne, sanfte, quere Liebesgeschichte.

Mir ging als Musikliebhaber das Herz auf 🤭🎻🥹❤️
Ich habe mich absolut in den Geigenbau und die Story hinter den Geigen verliebt. Jede einzelne Seite war wie ein Musikstück, was seine einzelne Geschichte in eine wunderschöne Art und Weise beschreibt. 🥹 Was super war, das die meisten Wörter im Original bzw in Umgangssprache belassen wurden, dass hat dem ganzen mehr Charakter gegeben. Es hat außerdem sehr gut zu der Geschichte an sich gepasst, da es sehr urig und altbacken war. Aber genau das hat super dazu gepasst. Auch die Umgebung mit viel Wald, Elchen und co war einfach total passend! 🤭🫎 Aber überzeugt euch gerne selbst von Tørleif und Horimyo und ihrer wunderbaren Geschichte. ✨🎻
Eine angenehme Geschichte, die mehr die Suche und Akzeptanz des eigenen Ichs beschreibt, als Liebesgeschichte. Ruhig, flüssig zu lesen und einfühlsam. Die Liebesgeschichte war doch eher kurz und wirkte zunächst einseitig. Ein bisschen mehr Raum dafür wäre gut gewesen.
Gefühlvoller queerer Liebesroman
„Zweiklang“ ist ein emotionaler Roman der norwegischen Autorin Elin Hansson und das Cover dazu finde ich farblich seh schön. Es passt perfekt zu dieser einfühlsamen Geschichte, in der es um die erste Liebe, viel Musik und Selbstfindung geht. Nach dem Tod seiner Mutter lebt Torleif weit weg von seinem Vater und seinem Bruder, die ihre Zeit mit Elchjagt verbringen und nicht viel für Torleif und seine Leidenschaft übrig haben. Als sein Großvater eines Tages schwer krank wird reist er zurück in das Dorf, in dem er nie wertgeschätzt wurde. Nur in der Geigenbauwerkstatt des Großvaters und in der örtlichen Musikschule findet er Zuflucht, bis er auf den japanischen Austauschstudenten Horimyo trifft und all die ungesagten Dinge drohen, an die Oberfläche zu treten. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, es werden einige ernste Themen wie Homophobie, Verlust eines Elternteils, Trauer und Angst angesprochen. Torleif ist ein sympathischer und authentischer Charakter den ich schnell in mein Herz geschlossen hatte. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Horimyo hätte gerne einige Kapitel länger sein dürfen, es ging an einigen Stellen sehr schnell und ich hätte gerne noch etwas mehr erfahren. „Zweiklang“ ist ein sehr einfühlsamer und gefühlvoller queerer Liebesroman den ich euch sehr ans Herz legen kann. Ich hatte eine schöne Lesezeit 💕



