1. Apr.
Rating:5

Das ist das erste Buch, das ich von Anne Tyler gelesen habe. Anfangs fiel es mir schwer, mich darauf einzulassen. Doch ab Seite 33 war es um mich geschehen. Sie schreibt so warmherzig, liebevoll und witzig darüber, wie fremd und gleichzeitig vertraut sich die einzelnen Mitglieder einer Familie sein können. Mercy fand ich sehr beeindruckend. Wie wichtig ihr war, sich nicht mehr "kümmern zu müssen" im selbstbestimmten Teil ihres Lebens. Auch David und Greta haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ach, eigentlich alle Figuren. Ein bisschen Programmkino zum Lesen. Ich glaube, ich lese das Buch in ein paar Wochen nochmal.

Eine gemeinsame Sache
Eine gemeinsame Sacheby Anne TylerKein & Aber
5. Dez.
Rating:3.5

Nettes Familienporträt, aber kein Highlight

Die erste Szene des Buches hat mich total irritiert, weil sie in den 2010er Jahren spielen sollte, die Dialoge der Protagonisten aber wie aus der Zeit gefallen erschienen. Total komisch. Dann kam aber direkt der Zeitsprung in die 1950er Jahre und die etwas altmodische Erzählweise der Autorin passte wieder. Letztlich mochte ich den Erzählstil und die häufigen Wechsel der Szenerie. Man lernt wirklich fast die gesamte Familie Garrett kennen: von der Oma bis zu den Enkelkindern. Der Roman hat etwas Feministisches, aber sehr subtil. Fazit: kein schlechtes Buch, aber auch keins, an das ich mich lange erinnern werde.

Eine gemeinsame Sache
Eine gemeinsame Sacheby Anne TylerKein & Aber
18. Apr.
Rating:5

Anne Tyler erzählt uns die Geschichte der Familie Garrett über viele Jahrzehnte hinweg, aus den unterschiedlichen Perspektiven der 3 Kinder und der Eltern. Sie macht das mit einer Tiefe und einem wie immer bei ihr tollen Gespür für Einzelheiten, ich hatte am Ende das Gefühl, die ganze Familie zu kennen. Ich habe mich keine Minute gelangweilt und empfehle dieses kluge und dabei trotzdem leichte (aber keinesfalls seichte!) Buch gerne.

Eine gemeinsame Sache
Eine gemeinsame Sacheby Anne TylerKein & Aber