6. Dez.
Rating:3

Ein sehr interessantes Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt. Franziska lädt zum Essen ein. Ein sehr wichtiges wohlgemerkt. Da passt es gar nicht, dass die ehemalige Schulfreundin ihres Mannes vor der Tür steht und dann auch noch bleibt. Der Gedanke, dass ihr Bruder demnächst zu Besuch kommt, fügt ein weiteres Problem hinzu. Der Autor hat einen sehr interessanten Schreibstil. Er führt Dinge bis in kleinste Detail aus. Das bewirkt, dass man sich jede Szene gut vorstellen kann – als sehe man einen Film. Hinzu kommen die philosophischen Denkansätze, die den Leser dazu animieren, über Dinge nachzudenken, die offensichtlich erscheinen. Dieser Punkt gefiel mir. Die Charaktere hingegen sagten mir bedingt zu. Anfangs gefiel mir Franziska, doch die immer mehr auftretenden, pessimistischen Äußerungen taten ihr Übriges, dass ich diese Figur schnell nervig fand. Dennoch war der Beginn der Geschichte sehr gelungen. Der Spannungsbogen fing hoch an. Die langen Kapitel machten es mir jedoch schwer, diese Geschichte zu genießen. Leider fand ich einige Punkte langatmig. Das kann aber am besonderen Schreibstil liegen. Alles in allem konnte ich den letzten Part leider nicht vollständig zu Ende lesen, da er sich, für mich, in die Länge zog. Fazit ist: Es ist ein recht unterhaltsames Buch, das, für mich, leider schnell an Spannung verlor. Daher empfehle ich dieses Buch vor allem denjenigen, die gerne detaillierte und besondere Elemente in einem Roman suchen.

Rate, wer zum Essen bleibt
Rate, wer zum Essen bleibtby Philipp TinglerKein & Aber