Verstörend- wollte das Buch mehrmals abbrechen. Von Gewalt und sexuellen Handlungen an Minderjährigen bis Rassismus und Fatphobia war alles dabei.

Tolle Leseempfehlung!
👍👍👍👍 Robert Seethaler erzählt in seinem Debüt aus dem Jahr 2006 knapp, lakonisch und nüchtern die Geschichte des dauerbesoffenen und kettenrauchenden abgehalfterten Schlagersänger-Rock’n’Rollers Kurt und der aus dem katholischen Mädcheninternat ausgebüxten 16-jährigen Biene, die sich zufällig treffen und zusammen den Roadtrip ihres Lebens begehen. Was die beiden erleben, ist skurril, komisch und phasenweise absurd. Und was die beiden verbindet, ist die Einsamkeit und die Suche nach Nähe und menschlicher Verbindung. Ach. Dem Autor gelingt es, die melancholische Grundstimmung mit feinem Humor und grosser Leichtigkeit zu brechen: meisterhaft. Einziger Wermutstropfen: Wenn Eckhart Schmidt auf dem Taschenbuch-Cover meint, der Text habe die Kraft und Poesie von Fellinis La Strada, dann ist das etwas übertrieben. Solche Blurbs erzeugen bei mir nur unnötig hohe Erwartungen. Trotzdem: Eine berührende, leise, oft komische Geschichte über zwei ungewöhnliche Figuren, die einem lange im Gedächtnis bleiben.
Ist sein Debütroman, erinnert vom Schreibstil an Wolf Haas. Es geht um ein 16-jähriges Mädchen, das aus einem Mädchenheim flieht, auf einen alternden Rock'n'Roller trifft und mit ihm in seinem Wohnmobil durch die Gegend zieht. - Ist mein 4. Buch von ihm, in den nachfolgenden hat er einen besseren Schreibstil entwickelt (bin nicht so der Wolf Haas-Fan).
Ganz nett
Die Biene und der Kurt. Die Geschichte vom Schlagerstar und dem Mädchen aus dem katholischen Mädchenheim ist eigentlich ganz nett. Biene haut nämlich ab und trifft dann auf Heartbreakin‘ Kurt. Gemeinsam touren sie durch die Gegend, streiten sich, vertragen sich und haben Spaß. Das Ende ist traurig und schön zu gleich. Was mich wirklich krass gestört hat ist, dass vor jedem, wirklich vor JEDEM Namen ein Artikel war. Die ganze Zeit „Die Biene“, „der Kurt“, „der Leo“, „die Hilfsschwester“, das hat mich am Anfang wirklich mega genervt.
Die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung als erwartet. Manche Passagen fand ich verstörend. Unangemessene, illegale sexuelle Handlungen wurde zu deutlich beschrieben.
Herrlich schräges Rock-n-roll Roadmovie. Für Leser mit Humor
Leider bin ich irgendwie gar nicht richtig in das Buch eingestiegen. Den Sprachstil fand ich merkwürdig, die Charaktere haben mich nicht erreicht…
Grundsätzlich ist es kein schlechtes Buch. Man kann es schnell lesen, weil die Sätze so kurz und abrupt sind. Mir persönlich hat aber genau das keinen Spaß gemacht. Man hat ein bisschen mit der Geschichte mitgefiebert aber es war auch schon sehr übertrieben...







