Einer der besten Romane die ich in diesem Jahr gelesen habe
Sehr feinfühlig und leicht und doch sehr nachdenklich stimmend und letzten Endes auch traurig, erzählt der Autor über das Leben eines Trafikanten und besonders seines Lehrlings im Wien 1938 während des Nationalsozialismus. Der junge Trafikant lernt Siegmund Freud kennen, der sich zu einem echten Freund entwickelt und ihn in vielen Fragen des Lebens zur Seite steht: ..."Freud seufzte. >Immerhin kommen mir die meisten Wege schon irgendwie bekannt vor. Aber eigentlich ist es ja gar nicht unsere Bestimmung, die Wege zu kennen.Es ist gerade unsere Bestimmung, sie nicht zu kennen. Wir kommen nicht auf die Welt, um Antworten zu finden, sondern um Fragen zu stellen. Man tapst sozusagen in einer immerwährenden Dunkelheit herum, und nur mit viel Glück sieht man manchmal ein Lichtlein aufflammen. Und nur mit viel Mut oder Beharrlichkeit oder Dummheit oder am besten mit allem zusammen kann man hie und da selber ein Zeichen setzen". "In den entscheidenden Dingen sind wir von Anfang an auf uns sebst gestellt. Wir müssen uns immer wieder fragen, was wir möchten und wohin wir wollen. Anders gesagt: Du musst deinen eigenen Kopf bemühen. Und wenn dir der, keine Antworten gibt, frag dein Herz! " und genauso hat der junge Trafikant gehandelt... Gerade in der jetzigen Zeit eine echte Empfehlung























































