Rating:4.5★
Nichts für schwache Nerven. In diesem Buch wird Missbrauch, Folter und Mord in Detail beschrieben. Die Kapitel aus der Sicht des Täters sind wirklich nicht ohne.
In diesem Buch verfolgen wir drei Charaktere: Annie Walker, die Sonderermittlerin, welche nach einem grauenhaften Ereignis wieder in ihren Job zurückkehrt, aber anders als sie zugeben möchte, noch nicht alles verarbeiten konnte, ihr neuer Partner Nick Preston, der Walker direkt durchschaut und mit ihrer launischen Art sich zwischendrin auf seltsame Art und Weise zu helfen weiß und dem Täter der Mordfälle, hinter dem die beiden ermitteln. Wie der Titel vermuten lässt, behandelt das Werk verschiedene Trigger der Charaktere, denn alle haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und werden durch Triggerpunkte an diese erinnert. Bis zum Schluss bleiben die Ermittlungen in den Mordfällen spannend und erst am Ende ergibt alles so richtig Sinn. Ich würde allerdings, anders als andere Leser, sagen, dass man nicht so wirklich Mitleid mit dem Täter empfinden kann. Seine Vergangenheit war auf jeden Fall auch traumatisch, aber seine Morde wurden so krank und ekelhaft beschrieben, dass ich keine Worte dafür finden kann, Mitleid ist auf jeden Fall keins davon. Der Fall ist zum Ende des Buches eigentlich abgeschlossen, aber der Cliffhanger ist so extrem, wie ich schon lange keinen mehr gelesen habe. Was zum Einem super gut ist, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht, aber zum Anderen auch echt böse, wenn man eben nicht direkt weiterlesen kann.
Schattenmörderby Daniela FrostDaniela Frost