21. März
Rating:4

Spannender und gut recherchierter Roman Da ich für eine Lese-Challenge ein Buch über Indiensuchte,bin ich über dieses gestolpert. Eigendlich ist die Thematik nicht so meins,aber ich wollte es wenigstens versuchen. Dann wurde ich völlig überrascht,denn es liess sich locker und leicht lesen und war in einer schönen Ausdrucksweise geschrieben. Somit war es weder langweilig noch trocken,im Gegenteil. Denn es war sehr stark an die Realität angelehnt,die in keinster Weise rosig ist. Dadurch bekam es auch einen spannenden Bogen,der mich Recht schnell fesselte. Für mich war es nicht nur eine spannende Geschichte,die auch die Brutalität Frauen gegenüber zeigt, sondern gleichzeitig auch Infomaterial. Wer mehr zum Thema wissen möchte braucht nur die Links in den Kapiteln anzuklicken,was ich eine tolle Idee finde. Indien bzw. Sri Lanka wird kein Thema sein,welches mich in Zukunft weiter interessieren wird, aber wer Mal auf spannende, interessante Weise reinschnuppern möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Mir gefiel es sehr gut, was nicht nur an der Historischen Umsetzung und Schreibweise lag,sondern auch an den Protas mit denen ich sofort mitfühlen könnte . Es ist schon unglaublich ,was Frauen in anderen Ländern ertragen müssen. Trotz dieser harten Realität machte es mir Spass diese Geschichte zu lesen. Alles war sehr authentisch und ich konnte die Gefühle der Protas nachempfinden. Für mich war es eine sehr gelungene und überraschende Geschichte,die ich kaum aus der Hand legen konnte. Fazit Eine sehr authentische, informative und spannende Geschichte,die so viel Realität hat, wie es nur geht. Trotzdem wurden Gefühle sehr gut rübergebracht und man kann die Geschichte kaum aus der Hand legen. Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen,auch wenn Indien kein leichtes Thema ist.

Die Elefantenhüterin
Die Elefantenhüterinby Julia DrostenJulia Drosten und Horst Drosten
29. Feb.
Rating:4

Spannender und gut recherchierter Roman Da ich für eine Lese-Challenge ein Buch über Indiensuchte,bin ich über dieses gestolpert. Eigendlich ist die Thematik nicht so meins,aber ich wollte es wenigstens versuchen. Dann wurde ich völlig überrascht,denn es liess sich locker und leicht lesen und war in einer schönen Ausdrucksweise geschrieben. Somit war es weder langweilig noch trocken,im Gegenteil. Denn es war sehr stark an die Realität angelehnt,die in keinster Weise rosig ist. Dadurch bekam es auch einen spannenden Bogen,der mich Recht schnell fesselte. Für mich war es nicht nur eine spannende Geschichte,die auch die Brutalität Frauen gegenüber zeigt, sondern gleichzeitig auch Infomaterial. Wer mehr zum Thema wissen möchte braucht nur die Links in den Kapiteln anzuklicken,was ich eine tolle Idee finde. Indien bzw. Sri Lanka wird kein Thema sein,welches mich in Zukunft weiter interessieren wird, aber wer Mal auf spannende, interessante Weise reinschnuppern möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Mir gefiel es sehr gut, was nicht nur an der Historischen Umsetzung und Schreibweise lag,sondern auch an den Protas mit denen ich sofort mitfühlen könnte . Es ist schon unglaublich ,was Frauen in anderen Ländern ertragen müssen. Trotz dieser harten Realität machte es mir Spass diese Geschichte zu lesen. Alles war sehr authentisch und ich konnte die Gefühle der Protas nachempfinden. Für mich war es eine sehr gelungene und überraschende Geschichte,die ich kaum aus der Hand legen konnte. Fazit Eine sehr authentische, informative und spannende Geschichte,die so viel Realität hat, wie es nur geht. Trotzdem wurden Gefühle sehr gut rübergebracht und man kann die Geschichte kaum aus der Hand legen. Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen,auch wenn Indien kein leichtes Thema ist.

Die Elefantenhüterin
Die Elefantenhüterinby Julia DrostenJulia Drosten und Horst Drosten
6. Jan.
Rating:4

farbenprächtiger Historienschmöker, gut recherchiert, voller Emotionen

Stell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bist...  Das Buch "Die Elefantenhüterin" vom Autorenduo Julia Drosten wurde anhand historischer Tatsachen geschrieben und ist wirklich ergreifend. Man merkt, dass die Autoren eine Recherchen-Reise unternommen haben, um alle wichtigen Informationen zusammenzutragen und glaubwürdig in die Geschichte mit einfließen zu lassen. Am Anfang jeden Kapitels gibt es zudem eine Internet Verlinkung, wo man weitere geschichtliche Informationen sammeln kann, das hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist äußerst flüssig und verständlich gehalten, sodass ein guter Lesefluss entstehen kann. Die Handlung spielt um 1800 vor dem historischen Hintergrund Ceylons, dem heutigen Sri Lanka, einem Inselstaat im Indischen Ozean. Die Umgebung von Sri Lanka, den dort lebenden Menschen und deren Kultur ist äußerst gut gelungen. Ich wurde relativ schnell in diese exotische Welt hineingezogen, die wirklich ein Paradies hätte sein können.  Als Leser verfolgt man die geschichtliche Entwicklung Ceylons, das Eindringen der Briten in diese fremde Welt und deren Gewaltausübung auf das gesamte Land. Ganz klar kristallisieren sich hier mitunter Macht, Profitgier, Betrug und Desinteresse für das Brauchtum der dortigen Menschen heraus. Die vielen fremdklingenden Namen, müssen für europäische Ohren seltsam klingen, ich habe mich aber keinesfalls daran gestört. Die Charaktere an sich waren markant und authentisch gehalten, die enge Bindung zwischen der Natur und den Menschen, hat mich sehr gerührt. Dazu der extreme Kontrast zu den Briten als Kolonialmacht, einer komplett anderen Weltanschauung und Religion, halten den Spannungsbogen weit oben. Bei mir wurden im Lauf der Geschichte die verschiedensten Emotionen hervorgerufen und ich fand es wirklich schön, dass mitunter auch Werte wie Mut, Glaube und Freundschaft so stark vertreten waren. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Die Liebesgeschichte ist für mich einfach zu plötzlich entstanden, hat aber zu wenig Raum eingenommen, um mich wirklich zu beeinflussen. Das Ende hingegen war für mich stimmig und  ließ mich ziemlich zufrieden zurück. Alles in allem eine sehr gut recherchierte Story, mit einigen wenigen Rechtschreibfehlern, die mich persönlich aber nicht abgehalten haben, die Geschichte zu genießen. Im Nachhinein wurde mein Horizont wieder um ein Stück erweitert und ich kann diesen farbenprächtigen Historienschmöker guten Gewissens weiterempfehlen! 

Die Elefantenhüterin
Die Elefantenhüterinby Julia DrostenJulia Drosten und Horst Drosten
28. Okt.
Rating:5

Wieder einmal hat mich das Autorenpaar in eine hinter uns liegende Zeit entführen können. Diesmal spielt die Geschichte vor dem historischen Hintergrund Ceylons, dem heutigen Sri Lanka, einem Inselstaat im Indischen Ozean. Mit Julia Drosten begeben wir uns in das einstige Königreich Kandy, das sich bis 1815 noch erfolgreich gegen seine Eroberung und Kolonialisierung behaupten konnte. Doch alles begann in 1803, als eine kleine Truppenabteilung des britischen Heeres die Hauptstadt Kandy einnahm. Hier beginnt auch der vorliegende Roman. Die Brüder Charles und Henry Odell gehören zu so einer kleinen Truppe, die von der britischen Krone nach Kandy geschickt wird. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine selbstverliebt, brutal und ehrgeizig der andere ein Mensch mit Herz und Verstand. Einer möchte das Land erobern, der andere das Herz einer Frau. Als Leser verfolgt man interessiert und gespannt dies geschichtliche Entwicklung Ceylons und ist ob der gewalttätigen Behandlung der einheimischen Bevölkerung von den Briten sehr betrübt und berührt. Mit viel Gewalt und Desinteresse für Bräuche und Lebenswandel der Menschen wird die Kolonialisierung durchgeführt. Dies ist der Rahmen, in dem wir auch Phera und ihre geliebte Elefantenkuh Siddhi begleiten. Ich fühlte mich wundervoll in die faszinierende und exotische Welt und das Leben in Ceylon eingeführt. Gespannt verfolgte ich Pheras Geburt und die Hintergründe, warum sie dem einstigen König als Junge vorgestellt wurde. Pheras Schicksal und das des Königreiches Kandy gingen mir sehr ans Herz. Phera entwickelt sich zu einer starken Frau, die dennoch weiblich bleibt und nicht kitschig verklärt wird. Vor jedem Kapitel gibt das Autorenpaar sehr interessante Informationen an den Leser weiter, die zur Recherche und nach mehr Wissen wollen verführen und anleiten. Das ist ein Erkennungszeichen von Julia Drosten. In jedem Buch des Autorenpaars kann man diese Informationen finden. Das schätze ich sehr und macht das Lesen zu einem ausergewöhnlichen Erlebnis. Hier, in "Die Elefantenhüterin", sind es geschichtliche Hintergründe zu Ceylon / Sri Lanka, zu Elefanten, zum Buddhismus unvm., das den Horizont des Lesers erweitert. Fazit: Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es mich durch die bildhafte und flüssige Sprache der Autoren sehr gut unterhalten hat. Mit großem Interesse verfolgte ich die Entwicklung des Landes sowie die Liebe von Phera und Henry. Ich habe viel dazugelernt und sehe auch Elefanten wieder mit etwas anderen Augen als vorher. Insgesamt ein tolles Buch, das zwar an einigen Stellen vorhersehbar ist, was aber dem Lesegenuß keinen Abbruch tut, da die Geschichte insgesamt eine ganz runde Sache ist. Bisher hat mich noch kein einziges Buch von Julia Drosten enttäuscht und ich warte schon sehr gespannt auf das neue aus der Feder von Julia und Horst Drosten!

Die Elefantenhüterin
Die Elefantenhüterinby Julia DrostenJulia Drosten und Horst Drosten