Inselkrimi Bd 4
Ich mag diese leichten Ostseekrimis mit den zwischenmenschlichen Entwicklungen der Protagonisten. Diese Hörbücher haben für etwas beruhigendes, zum runter kommen vom Alltag Ich werde die Reihe sicherlich weiter hören
Inselkrimi Bd 4
Ich mag diese leichten Ostseekrimis mit den zwischenmenschlichen Entwicklungen der Protagonisten. Diese Hörbücher haben für etwas beruhigendes, zum runter kommen vom Alltag Ich werde die Reihe sicherlich weiter hören
Krimi mit Atmosphäre
Der Mann auf der Hallig ist ein Krimi, der nicht über Tempo funktioniert, sondern über Stimmung. Über Weite, Wind, Einsamkeit – und über das, was unausgesprochen zwischen Menschen liegt. Anna Johannsen erzählt ruhig, beinahe zurückhaltend. Der Fall entwickelt sich nicht explosionsartig, sondern Schritt für Schritt, getragen von der besonderen Atmosphäre der Hallig. Genau das hat für mich funktioniert: Die Landschaft ist nicht nur Kulisse, sie ist Teil der Geschichte. Das Meer, die Abgeschiedenheit, das Gefühl von Ausgeliefertsein – all das zieht sich durch jede Seite. Besonders stark fand ich die menschliche Ebene. Die Figuren wirken glaubwürdig, verletzlich und manchmal sperrig – so, wie Menschen eben sind. Der Kriminalfall steht im Vordergrund, aber er überlagert nie das Zwischenmenschliche. Statt reiner Spannung entsteht ein leiser Sog, der einen immer weiterträgt.
Die Stimmung und die Menschen auf der Hallig kamen gut rüber, hat mir gefallen.
Ein gutes Buch. Gut zum zwischendurch lesen. Sehr spannend ist es zwar nicht, aber dennoch gut geschrieben
Naja…
Für mich persönlich der bisher schlechteste Teil der Reihe. Ich bin so schwer in dieses Buch reingekommen. Was ich aber gut fand ist, dass man mehr vom Privatleben von Lena mitbekommen hat.
Spannung kam bei mir diesmal keine auf. Für mein Empfinden hat es sich unnötig gezogen und im Kreis gedreht. Sowohl der Fall, als auch das Private.
Dieses Buch hat mir absolut gar nicht gefallen, es konnte mich nicht fesseln (zu viele Protagonisten).
Es geht spannend weiter bei Lena Lorenzen. Sie bekommt einen Anruf aus der Gerichtsmedizin, es gab einen DNA-Treffer. Der tote Klaas Rieckert scheint ein vor 10 Jahren erfolglos gesuchter Serienmörder zu sein. Schnell lässt sie sich den Fall zuteilen, bevor bekannt wird, dass es den DNA Treffer gegeben hat und die Sonderkommission von damals neu aufgelegt wird und ihr den Fall abnimmt. Die Ermittlungen sind nicht einfach, damals konnte kein Motiv gefunden werden und auch heute ist es schwer herauszufinden, ob der Mord an Rieckert einem Zwist auf der Insel gefolgt ist, oder ob er etwas mit den damaligen Morden zu tun hat. Und dann kommt ihr auch noch der Ermittlungsleiter der Soko Groll in den Weg, mit dem sie eine unleidliche Erfahrung hatte. Mit Erck läuft es jetzt endlich wieder rund und die beiden haben ein Haus in Husum gefunden und können jetzt endlich gemeinsam ein Heim aufbauen. Das Buch war wirklich unglaublich spannend, die Suche nach dem Motiv bestimmt die Ermittlungsarbeit, da wird wirklich ganz viel recherchiert und gesucht. Als dann das Motiv der drei Morde vor 10 Jahren endlich klar wird, ergibt sich auch die Lösung des Falles in der Gegenwart. Ich habe mich sehr gefreut Lena wieder begleiten zu dürfen. mittlerweile macht sie auch den Eindruck, dass sie in ihrem Leben endlich ankommt. Die Beziehung zu Erck tut ihr wirklich gut und ich freue mich, dass sie mit ihm gemeinsam Ruhe finden kann. Ihre persönliche Entwicklung ist etwas, was mir wirklich Freude macht. Auch die Nebenfiguren gefallen mir gut, die sind immer gut ausgearbeitet und vielschichtig, eben nicht nur Stichwortgeber. Ich freue mich sehr, dass die Reihe weitergeführt wird, ich begleite Lena wirklich gerne bei ihren Fällen. Von mir eine Leseempfehlung!