Nachdem mir der erste Teil schon gut gefallen hat, konnte mich der Zweite richtig begeistern. Ich mag die Charaktere und fand Opa Marvin richtig klasse. Die Geschichte fand ich wieder sehr gut und auch das Ende konnte mich überzeugen. Ich bin gespannt auf Teil 3.
Auch der zweite Teil hat mich nicht enttäuscht. Der Sprecher macht nen tollen Job.
Mein Lieblingscharakter war definitiv Opa Marvin...der hätte gerne noch mehr Auftritte haben können.
Es gibt noch einen weiteren Teil, indem dann wohl der Täter, der die Profilerin und ihre Schwester bedroht, aufgeklärt wird. In diesem Teil läuft diese Geschichte nebenbei im Hintergrund.
Für mich ist aber nun hier erstmal Schluss und ich wechsel mal das Genre zur Abwechslung.
Wie auch das Buch zuvor ist es für mich etwas zu lang. Das mag auch daran liegen, dass man zwei verschiedene Mörder hat. Glover aus dem letzten Band und nun den Bestatter.
Zoe ist irgendwie noch immer unnahbar und nicht meine Art Charakter. Klar, schlecht ist sie nicht, aber irgendwie ist es nicht meins.
Was mich sehr stört ist leider das Klischee bei Thrillern schlechthin. Die Frauen sind die Opfer. Mal wieder. Und mal wieder verhalten sie sich auch oftmals nicht so schlau. Jetzt wird leider ein wenig gespoilert:
In einer Szene hat das Opfer das Gefühl, verfolgt zu werden. Es schafft es bis zur Tür, macht das Licht an, macht die Tür auf, winkt ihren Freunden und dreht sich dann von der Tür weg. Und macht die dann noch mit dem Fuß zu (wo dann der Mörder reinschlüpft).
Das wirkt schon unrealistisch. Also am Ende kenne ich keine Frau, die sich schön herumdreht und dann erst die Tür schließen.. Gerade, wenn sie das Gefühl haben, verfolgt zu werden.
Und natürlich entwickeln die beiden Ermittler Gefühle füreinander. Man man, Zoe und Tatum, muss das?
Die Motive des Mörders konnte ich auch nicht so wirklich verstehen. Also es wirkte halt vorgeschoben, um sich die Taten schön zu reden, dass er damit tiefgründige Dinge geplant hat. Hat er nicht -.-