Ich habe den ersten Band von The Tale of the Wedding Rings gelesen und war positiv überrascht. Die Story beginnt direkt spannend: eine eigentlich unerwiderte Liebe, die sich in eine völlig neue, fantastische Welt verlagert. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Zeichnungen – man merkt, wie viel Liebe zum Detail hier drinsteckt. Dazu kommt ein guter Mix aus Humor und Emotionen, teilweise musste ich wirklich laut lachen, an anderen Stellen war ich von der Ernsthaftigkeit und Action mitgerissen. Das Ende war zwar vorhersehbar, aber trotzdem ein kleiner Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band macht. Empfehlenswert finde ich den Manga ab 16 Jahren, da hier auch ein paar explizitere Szenen vorkommen. Insgesamt ein sehr gelungener Auftakt, der mich neugierig auf die weitere Entwicklung macht. Von mir gibt’s 4 von 5 Sternen.
Als ich von dem Manga das erste Mal gehört hatte, war ich unsicher. Klar, er ist von dem Duo Maybe und verspricht Qualität, aber das Szenario von einem Jungen “transported in another world” habe ich im letzten Jahr so oft als Anime oder Manga gesehen, dass ich dem gegenüber anfange überdrüssig zu werden. Trotzdem gab ich mir einen Ruck, fing an den Band zu lesen und war nach den ersten Seiten von der Serie überzeugt. Auf der einen Seite haben wir hier viele bekannte Klischees: die neue Welt, zufälligerweise sehr nah am europäischen Mittelalter angelehnt; er wird zum Held dieser Welt auserkoren; bekommt eine unglaubliche Kraft; Mädchen seiner Träume und Kindheitsfreundin steht ihm zur Seite; mehr hübsche Mädchen! Das und mehr prasselt sehr schnell im ersten Band auf einen ein, aber der Manga überzeugt durch seine Charaktere und der Mischung aus Klischees, Ideen und Witz! Sato ist nicht der eine geborene Held, er hat keine eigenen Kräfte und ist sozusagen noch im “Training”, abgesehen davon ist er ernsthaft in Hime verliebt und auch ihre Gefühle ihm gegenüber werden nach ein paar Seiten schnell klar. Die beiden empfinden was füreinander, aber durch die Situation in die sie geraten, ist es nur eine sehr langsame Annäherung, dafür sehr lustig und niedlich. Ich mag es, dass es hier viel deutlicher zu spüren ist und nichts ist, auf was ich sieben Bände warten muss. Hime ist ein sehr interessanter Charakter, sie hat was neckendes an sich, Selbstbewusstsein und eine offene Persönlichkeit, aber ist auch, wie es sich für einen Teenager gehört, schüchtern. Sie hat mir auf Anhieb gefallen und gehört für mich schon nach dem ersten Band zu meinen liebsten weiblichen Manga-Charakteren. Am Anfang meiner Rezension sprach ich davon, dass ich mir eine gewissen Qualität von dem Manga Duo versprach, die fand ich auch in… • den Charakteren: sie sind richtig authentisch, haben nachvollziehbare Emotionen und eine gewisse Tiefe • Freizügigkeit in Maßen: der Manga hat durchaus Ecchi, aber er übertreibt es nicht damit, es ist mehr ein Zusatz, als dass er davon lebt • Zeichnungen: der Zeichenstil selbst ist wirklich klasse und die Figuren sehr individuell • Beziehungen: die Freundschaft von Sato und Hime, empfand ich schon nach den ersten Seiten als “echt” und ich zweifelte nicht daran, dass er ihr folgen würde! Sonst ist die Handlung eine sehr solide romantische Komödie mit viel Action und ein paar Kämpfen, die definitiv Lust auf mehr macht. Der erste Band hat nicht nur unheimlich viel Spaß gemacht, sondern auch mein Interesse geweckt, besonders zum Ende hin gibt es einen guten Cliffhanger, der vielversprechend ist. Es gab immer wieder humorvolle Szenen, die gut reingepasst haben, ohne den Fluss der Geschichte zu stören und am Ende des Mangas gibt es zwei Seiten mit den “Anulus-Lexikon”, welches euch das fremde Land etwas näher bringt. So viel kann ich noch verraten, Hime ist nicht die einzige Prinzessin, die ihm helfen muss das Land zu retten! Der neue Manga von MAYBE ist eine Wonne fürs Auge, hat eine spannende Story und amüsante Momente zum schmunzeln. Auch wenn ihr in erster Linie keine Fans von Ecchi oder Harem seid, würde ich den Manga empfehlen, da er von den Protagonisten her viel zu bieten hat und ich mir gut vorstellen kann, dass die Handlung auch in eine ernstere Richtung später gehen wird.
Der Manga war mal wieder einer der mich richtig gepackt hat. Es geht hier um Sato, der als kleiner Junge sieht wie Hime und ihr Großvater einfach aus dem Nichts erscheinen. Von da an leben die beiden als Nachbarn neben Sato und Hime und werden dicke Freunde. Wie sie in der Welt erschienen sind und woher sie kommen, scheint Sato entweder nicht zu interessieren oder er hat es verdrängt. Als Jugendlicher empfindet Sato deutlich mehr für Hime als nur Freundschaft, traut sich aber nicht ihr das zu sagen und sie verhält sich eher wie eine Schwester ihm gegenüber. Als er sich endlich überwindet und es ihr gestehen will, schockt Hime ihn damit, dass sie wegziehen wird. Er folgt ihr und gerät somit in eine Fantasywelt die dem Mittelalter ähnlich ist. Er wird zum Ringkönig (wie müsst ihr selbst lesen) und muss nun gegen das Böse kämpfen. Allerdings bedeutet das auch, dass er nun mit Hime verheiratet ist und die beiden sich wohl näher kommen werden. Doch dann gibt es noch einen weiteren großen Schock, der sowohl die Beziehung zwischen Hime und Sato stark beeinflussen wird, als auch sein Leben als Ringkönig. Ich fand die Story einfach richtig interessant und vor allem waren mir die Charaktere unglaublich sympathisch und das ist für mich immer ein wichtiger Punkt. Ich bin gespannt wie die Handlung um den Kampf gegen das Böse weitergehen wird, aber auch wie sich die Beziehung zwischen Hime und Sato entwickelt. Ich finde die beiden passen unglaublich gut zusammen und hoffe, dass man auch ein bisschen Liebesgeschichte bekommt. Der Zeichenstil hat mir auch richtig gut gefallen. Ich werde mir gleich den nächsten Band bestellen. Story 4,6/5 Emotionen 4,6/5 Charaktere 4,6/5 Unterhaltung 4,6/5 Zeichenstil 4,4/5 Lesegefühl 4,6/5 Spannung 3,6/5 Erotik 3,0/5 Gesamt 4,6/5


