Und das war’s …
Ein schönes, rundes Ende. Es ist eine ruhige Geschichte, die erst gegen Ende mit größeren Emotionen aufwartet. Sehr schön fand ich noch mal den Rückblick auf Taigas Leben, da musste ich schon ein Tränchen verdrücken. Ich glaube, ich hatte es bei @bettys_chaos gelesen, aber ich stimme zu, dass ich gerne erfahren hätte, wie Haruji am Ende zu der Sache steht. Das hat mir gefehlt, nachdem er die komplette Geschichte über so viel Raum eingenommen hat. Andererseits ist es ja eigentlich gar nicht Mios Geschichte, sondern die von Tomota. Seine Entwicklung ist der antreibende Faktor für alles und der Fokus der Story, weshalb es wohl nur Sinn macht, dass das berichtet wird, was sich um ihn dreht, und alles andere eher in den Hintergrund tritt. Es war gut, dass es nicht in eine verkappte Romanze hinauslief, da hatte ich ja Angst vor, denn es hätte den Fokus der Geschichte total verschoben. Es gibt keine magische Lösung für Trauer, kein Fingerschnippen und dann ist alles super. Es braucht Zeit und Selbstmitgefühl, damit diese Wunden nicht mehr so tief sind. Wir alle kommen mit einem uns unbekannten Haltbarkeitsdatum. Wir können nicht versprechen, dass wir morgen auch noch hier sein werden. Umso wichtiger ist es, jeden Moment zu genießen, den wir hier genießen können. Und vielleicht ist das die Botschaft der Geschichte.









