Eine richtig starke Fortsetzung, die vor allem durch das erste Aufeinandertreffen mit Holmes nochmal an Spannung gewinnt
Ich hatte direkt wieder das gleiche Gefühl wie beim ersten Band, man ist sofort drin und erkennt die Reihe einfach wieder 📖 Das Cover fügt sich nahtlos ein, setzt aber diesmal mit dem jungen Sherlock Holmes einen neuen Schwerpunkt, der direkt neugierig macht 👀 Der Zeichenstil gefällt mir nach wie vor total. Er ist klar, nicht überladen und bringt die Emotionen und vor allem die cleveren Gedankengänge der Figuren richtig gut rüber ✨ Das passt einfach perfekt zu dieser ganzen strategischen, fast schon kühlen Art, wie die Story erzählt wird. Am Anfang bekommt man diesmal auch mehr von Albert Moriarty zu sehen, was ich echt interessant fand. Generell geht die Geschichte etwas mehr in die Tiefe, zum Beispiel beim Thema Drogen bzw. Opiumhandel, das ja schon vorher angedeutet wurde.Dadurch wirkt die Welt nochmal ein Stück realistischer und düsterer. Natürlich gibt’s auch wieder diese typischen Adligen, die ihre Macht komplett ausnutzen und genau da setzt William wieder an. Seine Pläne sind wie immer durchdacht und irgendwie auch faszinierend zu verfolgen.Gleichzeitig merkt man aber, dass sich etwas verändert, vor allem durch die Begegnung mit Holmes. Da entsteht direkt eine ganz eigene Dynamik, bei der man merkt: Das wird noch richtig interessant. Nebenbei bekommt man auch wieder ein gutes Gefühl für das damalige England und die gesellschaftlichen Unterschiede. Und auch die Beziehung zwischen den Brüdern spielt eine wichtige Rolle, was der Story nochmal mehr Tiefe gibt. Langweilig wird es eigentlich nie, die Mischung aus Story, Strategie und Atmosphäre funktioniert einfach. Und der Zeichenstil unterstützt das Ganze wirklich super.




























