Wieder ein richtig guter Salute-Krimi! Ich habe mich von der ersten Seite an wohlgefühlt und war sofort mitten in der Geschichte. Die Beschreibungen vom Gardasee und besonders von Bardolino sind so lebendig, dass man die Orte direkt vor Augen hat. Es macht einfach Spaß, gemeinsam mit Commissario Lanza zu ermitteln und mitzurätseln, wer hinter dem Fall steckt. Dazu kommen die sympathischen Charaktere, der feine Humor und die schöne Entwicklung der Freundschaft zwischen Lanza und dem ehemaligen deutschen Kommissar, der natürlich immer gerne mitermittelt. „Einmal Polizist, immer Polizist.“ Spannend, unterhaltsam und mit viel Atmosphäre – ich freue mich schon auf den nächsten Band! ⭐⭐⭐⭐⭐

Das perfekte Foto „Manchmal waren Erinnerungen mehr wert als alles Geld der Welt.“ (S. 56) Als die Leiche des Fotografen Domenico Spina auf einem Felsvorsprung der Rocca di Garda gefunden wird, deutet alles auf Mord hin. Die Frage ist nur: Wer sollte einen 78-jährigen Fotografen töten wollen? An möglichen Verdächtigen mangelt es nicht. War es der Bürgermeister, weil Spina sich hartnäckig weigerte, sein Haus für ein lukratives Bauprojekt zu verkaufen? Ein konkurrierender Fotograf, der Workshops an sensiblen Orten veranstaltete? Oder die Fitness-Influencerin, deren Videos an eben diesen Plätzen regelmäßig Spinas Zorn hervorriefen? Bei ihren Ermittlungen stoßen Commissario Lanza und sein Team auf zahlreiche Rätsel. In Spinas Laden und Wohnhaus finden sie unzählige Aufnahmen der berühmten, inzwischen verstorbenen Opernsängerin Carmen Belotti, die sich ausschließlich von ihm fotografieren ließ. Daneben entdecken sie Bilder seiner selbst ernannten „Feinde“, die offensichtlich mit einem Teleobjektiv aufgenommen wurden. Hat Spina vielleicht mehr gesehen und dokumentiert, als anderen lieb war? Während Lanza seine Gedanken darüber im Café MONACO mit Paul Zeitler teilt, erwacht in dem ehemaligen Münchner Hauptkommissar erneut der Ermittlergeist. Schließlich kannte er Spina flüchtig und hatte ohnehin vor, seine Leidenschaft für die Fotografie wieder aufleben zu lassen. Lanza konzentriert sich schon früh auf den Bürgermeister und den Bauunternehmer, der Spinas Haus erwerben, sanieren und gewinnbringend weiterverkaufen wollte. Spinas Nichte berichtet von zahlreichen Kaufangeboten, die ihr Onkel trotz teils massiven Drucks stets ausschlug. Geld spielte für ihn keine Rolle – sonst hätte er seinen kleinen Laden längst aufgegeben. Zeitler hingegen sieht sich in Spinas näherem Umfeld um. Der Fotograf war ein Perfektionist, der täglich auf den Berg stieg, um das perfekte Bild einzufangen – und dabei nicht selten auch seine vermeintlichen Gegner durch das Teleobjektiv beobachtete. Dort vermutet Zeitler den Schlüssel zur Lösung des Falls. Auch der vierte Band der Reihe von Friedrich Kalpenstein überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und italienischem Lebensgefühl. Eigentlich hätte Zeitler mit seinem Café genug zu tun, zumal sein Mitarbeiter Emil inzwischen erfolgreich Cocktails auf die Karte gesetzt hat. Doch das Ermitteln kann er einfach nicht lassen – und so gerät er einmal mehr selbst in Lebensgefahr.

Eine spannende Zeit am Gardasee
Die Gardasee-Krimis von Friedrich Kalpenstein gehören für mich inzwischen zu den Reihen, zu denen ich immer wieder gerne zurückkehre. Mit „Salute – Das letzte Foto“ entführt uns der Autor erneut an den wunderschönen Gardasee und verbindet italienisches Flair mit einem spannenden Kriminalfall. Als der bekannte Fotograf Domenico Spina tot am Rocca di Garda aufgefunden wird, scheint schnell klar zu sein, dass sein Tod kein Unfall war. Commissario Lanza und Paul Zeitler beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf Geheimnisse, die weit in die Vergangenheit reichen. Besonders spannend fand ich die Verbindung zur Fotografie, die dem Fall eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Kalpenstein schafft es erneut, die wunderschöne Kulisse des Gardasees lebendig werden zu lassen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, durch die Gassen von Bardolino und Verona zu spazieren und die italienische Sonne auf der Haut zu spüren. Gleichzeitig sorgt der Kriminalfall für genug Spannung, um die Seiten nur so umzublättern. Besonders gefallen haben mir wieder die sympathischen Ermittler, die man im Laufe der Reihe richtig ins Herz schließt. Der Fall ist abwechslungsreich, mit einigen überraschenden Wendungen versehen und bleibt bis zum Schluss interessant. Wer atmosphärische Wohlfühlkrimis mit italienischem Flair, sympathischen Figuren und einer guten Portion Spannung mag, sollte sich diese Reihe unbedingt ansehen. Auch der vierte Band konnte mich überzeugen und hat mir einige schöne Lesestunden beschert.

Perfekter Italien-Krimi
Mit SALUTE – DAS LETZTE FOTO setzt Friedrich Kalpenstein seine Gardasee-Krimireihe fort. Es ist der vierte Fall für Lanza und Zeitler. . Darum geht’s: Der Fotograf Domenico Spina wird auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Es war kein Unfall. Commissario Lanza hat also wieder einen Mord aufzuklären. Bei den Ermittlungen ist auch Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler mit von der Partie… . Oh, was war das wieder toll. Ein SALUTE-Krimi von Friedrich Kalpenstein ist wie ein kleiner Urlaubstrip einfach so mal Zwischendurch. Egal wie grau der deutsche Alltag gerade sein mag – er ist vergessen, wenn man das Buch aufschlägt und ins italienische Dolce Vita abtaucht. Friedrich Kalpenstein schafft es mit wenigen Worten, mich in die verwinkelten Gassen des Örtchens Bardolino zu versetzen. Beim Lesen saß ich gefühlt an einem kleinen Tisch vor Paul Zeitlers Café, habe einen Cappuccino getrunken und einfach die Seele baumeln lassen. Wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut, das glitzernde Wasser des Gardasees vor Augen, das Gemurmel einiger Touristen um mich herum… Entspannung pur! Diesmal kommt noch das Setting eines alten Fotogeschäfts hinzu, das ich ebenfalls sofort bildhaft vor Augen hatte. Das Wiedersehen mit den bereits liebgewonnen Charakteren ist erneut wie ein Treffen mit Freunden. Last but not least ist auch der Kriminalfall wieder atmosphärisch, spannend und gut durchdacht. . Der vierte SALUTE-Krimi bietet kurzweilige und gute Unterhaltung. Die Länge ist perfekt für eine angenehme Auszeit, die einfach Spaß macht. Hier bekomme ich genau das, was ich erwarte und brauche. Deshalb freue ich mich auch jetzt schon auf den fünften Kurztrip nach Bardolino. Der ist mit SALUTE – DER LETZTE TANZ im Februar 2027 felsenfest gesetzt. . Wer zuverlässig gute Krimi-Unterhaltung sucht, sollte sich die Bücher von Friedrich Kalpenstein anschauen. Sowohl aus der SALUTE als auch aus der bereits länger fortgeführten PROST-Reihe hat mich noch kein Band enttäuscht. Meine Empfehlung!



