Der Duft der schwarzen Erde (Fremde Heimat) von Sibel Daniel Band 1 von 3 "Aber die Sowjets hatten euch doch was ganz anderes versprochen!" "Nun, die Erfahrung, die wir über die Jahrzehnte gemacht hatten, wurde leider wieder bestätigt: Der sowjetischen Führung war nicht zu trauen." Seite 343 Leider ist das heute wieder so....😟
Sibel Daniel hat mit dieser historischen, auf Wahrheit beruhenden, eigenen Familiensaga ein Thema aufgegriffen, das mir bisher tatsächlich unbekannt war. Es geht um die Vertreibung der Deutschstämmigen aus Bessarabien (damals zugehörig zu Rumänien) während des 2. Weltkrieges. Diese Menschen hatten 1940 die Wahl zwischen Pest und Cholera - alles aufgeben, den Besitz und die Existenz verlieren und die Umsiedlung von der Heimat Bessarabien ins Deutsche Reich oder bleiben und unter sowjetischer Führung (1940 hat Stalin Bessarabien wieder zurück erobert) auf das beste hoffen. Die meisten haben sich für eine Umsiedlung ins Deutsche Reich entschlossen, denn die Angst von den Russen in einen sibirischen Gulag gesteckt zu werden, war übermächtig. Alma wächst in Bessarabien mit ihren Brüdern, ihrem Vater und mit ihrer Stiefmutter auf einem Weingut auf. Das Zwillingspärchen Gregor und Emma sind ihre besten Freunde und später ist Gregor der Mann, den sie heiraten will. Almas größter Traum ist es, Winzerin zu werden. Alles scheint sich zu verwirklichen, doch dann zwingt der Krieg die Familien ihre Heimat zu verlassen....


