
„Drehbuch für ein Happy End“ ist Band zwei der California Kisses Reihe von Kate Fisher. Und ich möchte jetzt schon bemerken, dass ich wirklich hoffe, dass es noch weitere Bände der Reihe geben wird. Denn ich habe mich absolut und restlos in dieses wunderschöne kleine Dorf verliebt, in dem zwar jeder jeden kennt, aber die Hilfsbereitschaft auch einfach keine Grenzen kennt. Man muss Band 1 jedoch nicht zwingend gelesen haben und Band 2 zu verstehen, es führt aber dazu, dass man gespoilert wird bezüglich dem Paar, um welches es in Band 1 geht. Wieder hat mich der Schreibstil der Autorin in ihren Bann gezogen und nur sehr schwer aus der Geschichte wieder auftauchen lassen. Tatsächlich fesselte mich das Buch noch stärker an sich als Band eins seinerzeit, und der war schon ziemlich gut (meine Rezension dazu könnt ihr einem früheren Beitrag entnehmen). Die Protagonisten sind authentisch. Ihr Handeln ist nachvollziehbar und zieht sich mit einem roten Faden durch das Buch, so dass zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen aufgekommen ist. Auch die Entwicklung und der Aufbau hat mir sehr gut gefallen, es ging nicht zu zügig aber auch absolut nicht überstürzt. Lucy hatte somit recht schnell mein Herz erobert, nachdem ich sie im Vorgängerbuch erstmal eher distanziert und zu kühl fand. Im Gesamtpaket betrachtet, ist ihre anfängliche Art dennoch durchaus nachvollziehbar und macht sie gerade so liebenswert. Alec hingegen war für mich direkt der „Traummann“ schlecht hin und natürlich ist es in gewisser Weise vorhersehbar, was am Ende mit den beiden sein wird dennoch ist der Weg dahin einfach toll beschrieben. Das Cover ist wie auch schon bei Band 1 absolut toll und einfach so schön farbenfroh und fällt durch seinen Wiedererkennungswert auch direkt auf. Fazit: Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen der gerne sanfte Lovestorys mit einem Hauch Spannung in einem tollen Kleinstadt-Flair liest.
