Hab das Bucg auf Französisch gelesen da es die Original Sprache ist. Hab den Film davor schon gesehen gehabt und hab die Geschichte so geliebt. Das Buch is so gut geschrieben! Man bekommt viel mehr hintergrund Gedanken da es von der Sicht von Zucchini geschrieben ist und der ja erst 9 ist und er versteht ja nicht immer alles. Das Buch bringt richtig zum Nachdenken und es war gleichzeitig mega sĂŒss. Es fĂ€ngt tragisch an aber endet ganz schönnn!!
»Mein Name ist Zucchini«,  so stellt sich der kleine Ikare aus Frankreich vor. Seine Mutter arbeitslos, Alkoholikerin und fernsehsĂŒchtig, kĂŒmmert sich seit ihrem Unfall kaum noch um den Jungen. Aufmerksamkeit bekommt der Kleine nur, wenn er etwas Dummes angestellt hat. Und das eigentlich tĂ€glich. Zucchini versteckt sich dann am liebsten auf dem Dachboden, da kommt die Mutter, mit ihrem kaputten Bein nicht hin. Eines Tages findet er in einer Kommode einen Revolver und will damit den Himmel erschieĂen, weil der, wie die Mutter immer sagt,  »Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groĂ, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.« (Seite 7) Am Ende erschieĂt der Kleine ausversehen seine eigene Mama und landet als Waise im Kinderheim. Dort findet er ein liebevolles  »Zuhause« und  »Geschwister«.  Die Kinder sind nicht immer lieb zueinander, aber sie bilden eine Einheit. Die meisten Kinder haben eine hĂ€ssliche Vergangenheit, die aus der Sicht der Kinder manchmal etwas lustig wirken kann.
Das Kinderbuch wird aus der Sicht des kleinen Zucchini erzĂ€hlt. (Warum eigentlich Zucchini. Der Originaltitel heiĂt :Autobiographie einer Pflaume. Das idiomatische Pendant zur französischen courgette ist im deutschen die Pflaume oder Gurke. Da der gleichnamige Film sich fĂŒr Zucchini entschieden hat, wurde die Neuauflage des Romans,  dem Film angeglichen.) Der Roman liest sich, wie ein NeunjĂ€hriger sprechen wĂŒrde, der nicht der intelligenteste ist. Zucchini hinterfragt viel und geht damit seiner Umwelt manchmal gehörig auf die Nerven. Es gibt so manchen Erwachsenen in der Geschichte, der auch ein gutes Bild macht. Die Erzieher in dem Heim sind oftmals wie eine Insel der Geborgenheit. Die Geschichten der Kinder werden, wie es Kinder sehen erzĂ€hlt. Ohne groĂe Details und so einfach wie möglich.
Mich hat das Buch sehr berĂŒhrt. Nicht das ich TrĂ€nen in den Augen gehabt hĂ€tte. Durch die ErzĂ€hlweise, sieht man die Grausamkeiten mit dem Kinderblick und kommt einfach damit klar.
Erst vor kurzem ist der Film zum Buch in den Kinos angelaufen. Die Verfilmung wird sehr gelobt, es wĂ€re tragisch, traumatisch und berĂŒhrend. Als Puppenfilm, sind die Figuren neutraler, was es fĂŒr kleine Kinder zu einem einfachen Puppentrickfilm macht. Das Buch wĂŒrde ich etwas Ă€lteren Kindern empfehlen. Es ist aber genauso gut fĂŒr Erwachsene zu lesen.
Zum Inhalt laut Amazon: Nicht jeder hat das GlĂŒck, ein Waisenkind zu sein! Der neunjĂ€hrige Icare, Spitzname Pflaume, lebt allein mit seiner Mutter, seit sich sein Vater mit einer anderen davon gemacht hat. Da seine Mutter nur Bier trinkt und mit dem Fernseher spricht, muss Icare den Ăpfeln auf dem Speicher seinen Kummer erzĂ€hlen. Eines Tages entdeckt er beim Spielen einen Revolver. Ein Schuss löst sich â und Pflaume ist ein Waisenkind. Doch das Kinderheim erweist sich als ĂŒberraschendes GlĂŒck. Begeistert entdeckt er eine Welt jenseits von Fernsehen und Langeweile. Zum ersten Mal hat Pflaume Freunde, auch wenn der coole Simon, der weinerliche Ahmed, die Ă€ngstliche Alice oder der immer hungrige Jujube von den Dramen ihrer Kindheit gezeichnet sind. Sie alle bilden eine verschworene Gemeinschaft, die ihre Erwachsenen beim Wort nimmt und sie, wenn nötig, mit Indianerlist der Unwissenheit ĂŒberfĂŒhrt. Und Pflaumes GlĂŒck scheint vollkommen, als die grĂŒnĂ€ugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die GlĂŒcksfee hĂ€lt noch ein letztes Geschenk bereit âŠ
Dieses Buch hatte ich seit einigen Monaten auf meinem SuB liegen â der Autor kommt aus Frankreich und das Buch spielt auch in Frankreich â also bot es sich an, mit diesem Buch zu beginnen und meine Reise in unserem Nachbarland zu starten.
Der Beginn ist vielversprechend: Aus Sicht des neunjÀhrigen Icare, der von allen nur Pflaume genannt wird, wird seine Sicht der Dinge erzÀhlt. Wie es zum Unfall mit dem darauf folgenden Tod seiner Mutter kommt, wie Icare ins Waisenhaus kommt, dort Freunde findet und was er dort so alles erlebt. Allerdings geht mir schon nach einigen Seiten der Sprachstil gehörig auf die Nerven.
âUnd wir waren superbrav und haben kleine Tiere auf das unechte Gras geklebt, nur Boris nicht, der am Leim geschnĂŒffelt hat und dann ganz komisch geworden ist, und Monsieur Paul musste ihn auf die Krankenstation bringen und Ahmed mitnehmen, der seine Hand nicht mehr loslassen wollte.â
Der Autor schreibt konsequent aus Sicht des neunjĂ€hrigen Jungen. Und das klingt zunehmend nicht nur naiv, sondern eher dĂŒmmlich und ich frage mich, wie wenig ein Junge in diesem Alter wissen kann. Und das fand ich weder anrĂŒhrend oder ansprechend, sondern â wie gesagt â nervend und auf die Dauer auch langweilig.
Ich habe mich tapfer durch das Buch gequĂ€lt, wollte ich meine Reise doch nicht direkt beim ersten Buch schon unterbrechen oder abkĂŒrzen. Allerdings habe ich ab der HĂ€lfte des Buches die Seiten nur noch quer gelesen und war froh, als ich am SchluĂ vom Happy End lesen konnte.
Zucchini gelangt durch einen tragischen Unfall ins Waisenhaus. Dort lernt er zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Vor allem die hĂŒbsche Camille hat es ihm angetan. Er berichtet aus seiner Perspektive ĂŒber sein Leben vor und wĂ€hrend seines Aufenthaltes im Heim.
Das Buch besticht vor allem durch den authentischen und ĂŒberzeugenden Schreibstil, der eindeutig einem neunjĂ€hrigen Jungen zuzuordnen ist. Es zeigt die Sicht eines Kindes auf die Welt und auf seine Mitmenschen. Kinder begreifen Dinge oft ganz anders als Erwachsene und halten diese deshalb hĂ€ufig fĂŒr merkwĂŒrdig. FĂŒr mich wirkten Zucchini und seine Gedanken dadurch zuckersĂŒĂ und lieĂen mich hĂ€ufig schmunzeln.
Leider ist es aber auch eine Art zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist das Buch sehr schön, weil Zucchini so viel Freundschaft und Liebe erfĂ€hrt. Allerdings haben alle Kinder des Waisenhauses schlimme Dinge erlebt. Nach und nach werden die Geschichten der Kinder aufgedeckt und man erfĂ€hrt, was ihnen widerfahren ist, wo ihre Eltern sind oder was mit ihnen passiert ist. Dies ist einerseits sehr spannend, andererseits leider oft sehr haarstrĂ€ubend und schrecklich. NatĂŒrlich wird auch hier alles aus der Sicht von Zucchini geschildert und er empfindet einiges als gar nicht so furchtbar, weil er sie einfach nicht richtig versteht. FĂŒr den Leser ist aber schon die Andeutung und das daraus folgende Gedankenkino erschreckend.
Auch die Beziehung, welche zwischen Zucchini und Camille entsteht, wurde sehr sĂŒĂ dargestellt. Diese erste Liebe gibt ihm einiges zu denken und seine Gedanken kreisen eigentlich permanent um sie.
âMein Leben als Zucchiniâ ist ein traurig-schönes Buch ĂŒber Freundschaft, Liebe, ZugehörigkeitsgefĂŒhl, welches durch seine Charaktere und vor allem seinen Schreibstil ĂŒberzeugt.
Ich habe den Film noch nicht gesehen aber das möchte ich mir definitiv nicht entgehen lassen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Sie ist sehr Humorvoll geschrieben worden. Man hat das GefĂŒhl als hĂ€tte diese Geschichte ein Kind geschrieben. Denn man erlebt alles aus der Sicht von Zucchini. Was eine wirklich tolle Erfahrung ist, die Welt noch einmal durch Kinder Augen zu betrachten.
An manchen Stellen war die Geschichte an sich fĂŒr mich etwas voraussehbar. Aber ich schĂ€tze das liegt wohl daran das es fĂŒr das jĂŒngere Publikum geschrieben worden ist.
Man sollte Zucchini und seinen Freunden auf jeden Fall die Chance geben sie kennen zu lernen. Mir persönlich war es eine Freude eine Weile den jungen Zucchini zu begleiten und allerhand Abenteuer mit ihm zu erleben.