Insta-love, Leidenschaft
Da ich Chelseas Hockey-Reihe einfach liebe, war ich natürlich gespannt auf Camera Chemistry. Doch leider konnte mich diese Novelle nicht ganz so sehr überzeugen. Zugegeben: Ich bin generell kein Fan von Novellen – und genau das typische Problem zeigt sich hier auch. Die Beziehung entwickelt sich mir viel zu schnell, das Ganze geht sehr stark in Richtung Insta-Love. Wer diesen Trope mag, kommt sicher auf seine Kosten, aber mir persönlich fehlte hier einfach die Tiefe. Die Grundidee der Geschichte fand ich durchaus interessant, allerdings haperte es für meinen Geschmack an der Kommunikation zwischen den Protagonist*innen. Sie hätten definitiv mehr Zeit gebraucht, um sich und ihre Gefühle glaubhaft zu entfalten. Trotzdem: Ich freue mich auf die kommenden Bände und bin gespannt, was Chelsea Curto noch für uns bereithält!

