
Ich glaube, Krista Steet mausert sich zu einer meiner must-read Autorinnen. Bereits in der Fae von Schnee und Eis Reihe habe ich für mich ein Highlight gefunden und der zweite Band der Fae von Wald und Wildnis Reihe konnte mich auch direkt wieder packen. Besonders nach dem Cliffhanger des ersten Bandes war ich Feuer und Flamme, hier weiterzulesen. Ich war direkt wieder in der Geschichte, die Protagonisten und die Dynamik zwischen den beiden konnte mich sofort überzeugen. Der Mix zwischen Anziehung, Vertrauen, aber auch dem Misstrauen und den großen Problemen, vor denen die beiden stehen? Genial! Dazu die Nebencharaktere, die der ganzen Story noch eine ordentliche Portion Nahbarkeit verleihen. Die Frage, ob Elowen jemals wirklich frei ein wird, oder ob sie nur einen goldenen Käfig gegen einen anderen getauscht hat, steht prominent im Raum und gibt der Geschichte einen düsteren Beigeschmack. Eben diese Gefühle und die darauf bezogenen Ängste von Elowen hat die Autorin so wunderbar treffend dargestellt, dass ich direkt mit ihr mitleiden musste. Die Erzählgeschwindigkeit ist in diesem Band nicht so schnell, wie in Band eins und erst ab der Hälfte zieht diese an. Es war zwar nicht langweilig, aber anfangs hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht. Besonders zum Ende hin wird es dann aber wieder unfassbar packend und ah, jetzt heißt es wieder warten. Ich sehe hier noch unglaublich viel Potential für den nächsten Band und bin gespannt, ob dieses ausgeschöpft wird und wie es insgesamt weitergehen wird.












