Was für eine absolute geile Idee der Grundstory. Auf sowas muss man erstmal kommen! Absolut großartig und faszinierend. Aber leider leider eine eher schwache Umsetzung. Es konnte mich oft nicht packen und ich musste mich teilweise zum weiterlesen zwingen :(
Ein gutes Buch, leider mit zwei erheblichen Schwächen. Inhaltlich geht es zunächst um die Trauer zweier Männer, anschließend um eine spannende Familiengeschichte mit tollen Elementen des Horror, und sodann wird es immer stärker zu einem Horrorroman. Das Buch hat drei Teile. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Der mittlere Teil war gut. Im mittleren Teil verliert sich der Schriftsteller aber in offen gelassenen Erzählsträngen. Im dritten Teil wird leider kein starkes Ende geliefert, sondern leider eine schwaches, welches auch mit völlig unglaubwürdigen Momenten aufwartet.
Eerie lovecraftian feeling. 5 Stars
Die abyssalen Tiefen der menschlichen Seele
Das Buch hat es geschafft mich zu fesseln. Für mich war es genau die richtige Mischung aus kosmischen Horror, Folklore, Mythen und okkulten Anspielungen die, Achtung Wortspiel, schliesslich geht es in dieser Geschichte ums Angeln, am Haken hatten. Ich will gar nicht groß auf den Inhalt eingehen, da ich denke, dass die die Gefahr der Spoiler immer gegeben ist, aber was anfangs als seichte, wenn auch traurige, Geschichte dahin plätschert wird schnell zu einem Malstrom des Horrors. Zwar ist es zwischendurch eine wirklich wilde Verquickung verschiedenster Horror Thematiken und Mythologien, jedoch schafft es der Schreibstil immer wieder einen roten Faden herzuraffen, gerade so als ob man Ruck für Ruck an Land gezogen wird, nachdem man den Köder geschluckt hat. Und das ist auch das wirklich auszeichnende Kriterium an Langan. Er schafft es auf eine eindrucksvolle Weise menschliche Emotionen, allem Kummer nach Verlusten und vordergründig Trauer eine so gute Metapher zu geben dass das Herz über weite längen sehr mit leidet. Denn wenn wir als Leser an Land gezogen sind, wird uns schnell klar, und hier vielleicht auch im Geiste von Lovecraft und Poe, dass die größten Schrecken schon unsere eigene Seele gebiert. Petri Heil.
Faszinierende Geschichte über Trauer…
… aber über einige Strecken etwas langatmig. Die gezeichnete Traumwelt ist faszinierend, aber die detailreichen Beschreibungen rund ums Angeln sind in meinen Augen des Guten Zuviel.

Düster, packend, atmosphärisch und einfach super geschrieben.
„Der Angler“ 🎣💀 Gewinner des Bram-Stoker Awards 2016! Fazit >>> Zwei Männer verlieren durch Krankheit und Unfall alles was Ihnen lieb und teuer ist. Im Angeln finden Sie Ablenkung, Trost, Gemeinsamkeiten und schließlich auch Freundschaft. Eines Tages beschließen sie an einem weitestgehend unbekannten Flussarm in den Catskills ihr Glück zu versuchen. Auf dem Weg pausieren sie in einem örtlichen Diner um sich zu stärken und danach die letzten Kilometer ihrer Fahrt anzutreten. Mit dem Koch des Diners kommen sie ins Gespräch, in dessen Verlauf sie erwähnen am Dutchman‘s Creek angeln zu wollen. Plötzlich schlägt die Stimmung um, denn der Koch kennt den Dutchman‘s Creek und auch die Geschichten um seltsame Vorkommnisse und Todesfälle, die in den letzten Jahren dort vorgekommen sind. Er erzählt Ihnen eine grauenvolle Geschichte die schon sehr lange in der Vergangenheit liegt, um die beiden Freunde von Ihrem Vorhaben abzubringen. Natürlich glauben sie die Geschehnisse seien erfunden, da sie doch sehr Hanebüchen klingen und setzen ihren Weg fort. Ein Albtraum unbeschreiblichen Ausmaßes nimmt somit seinen Lauf…… Dieser Roman um Trauer, Verlust, Schmerz und die Freundschaft zweier Männer, die ein gleiches Schicksal teilen, kommt natürlich auf Grund der Thematik mit einer gewissen Schwere daher. Allerdings wird hier nicht übertrieben damit gearbeitet. Der Autor kommt ohne künstliche Längen aus und überzeugt mit einem spannenden, intelligenten und elegantem Schreibstil. Der Aspekt Horror ist in dieser Geschichte subtil und doch gleichermaßen besitzergreifend enthalten. Das Buch lässt sich durch eleganten Schreibstil und Spannung sehr gut und flüssig lesen. Lovecraft Vibes machen die Geschichte um die beiden Freunde Abe und Dan zur absoluten Pflicht für Horror - Fans. Für mich schon jetzt ein Highlight in 2024! 5/5 ⭐️
I was initially captivated by the story of two widowed men, Dan and Abe, finding solace in fishing together. The story initially held promise, setting a scene for a haunting adventure at “Dutchman’s Creek.” However, my anticipation quickly turned to frustration. Instead of following the expected path of a chilling encounter at the creek, the narrative abruptly shifts to an overly long, historical account of German migrants. This detour spanned over 150 pages and felt disconnected from the main storyline. Moreover, the portrayal of the German language as a tool for instilling fear seemed unnecessary and puzzling, detracting from the horror aspect. This shift from a potentially gripping tale of supernatural suspense to a tedious historical narrative left me disengaged and disappointed, leading me to abandon the book halfway through.
Wenn Stephen King und H.P. Lovecraft ein Kind gezeugt hätten…
Abe und Dan haben durch Krankheit und Unfall Frau und Familie verloren. In ihrer Trauer hilft ihnen das gemeinsame Angeln. Doch die Menschen der Gegend warnen sie vor einem ganz bestimmten Flussabschnitt, der auch als "Ort der Angler" bezeichnet wird. Dort steht der Liebe zu ihren Verstorbenen etwas Uraltes nahe. Wer eine atmosphärisch dichte und elegant geschriebene Geschichte sucht, bei der sich das Grauen sehr langsam und ohne Splatter-Orgien einstellt, ist mit diesem Werk von "John Langan" bestens beraten. Der üppige Erzählstil hat mich, trotz der ein oder anderen Länge, von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Wobei ich sagen muss, dass der Horror-Faktor hier wenig mit blutigen Szenen zu tun hat, sondern eher psychologischer Natur entspringt. Für mich war "Der Angler" beinahe perfekt, lediglich ein paar Seiten der "Einleitung" hätten auch weggelassen werden können.
Spannend und intensiv, mitunter grausam und brutal. Ich fand die Atmosphäre sehr gelungen und habe das Lesen genossen.
"All of a sudden, she has one of those moments you have growing up, when you see your parents as people, as something like older versions of you and your friends. Rainer becomes a man whose heavily lined face and thinning hair are badges of too much care and worry. Lottie understands that the fear she's found in him is not a new thing, that it's been part of her father for a while now. If not originally part of his fundamental architecture, then it's infiltrated him the way termites will devour the frame of a house, leaving only the brick exterior in place. (...) that if her mother has been unable to exterminate what's wormed its way into her husband, she's at least done her best to support him where she can. A burst of sympathy, of pity compounded by love, takes hold of Lottie, and she wants to throw her arms around her parents and comfort them. She doesn't, though, because she also wants to protect them from her revelation." (S. 87)









