30. Nov.
Rating:3

Eine Geschichte über die ungezähmte Liebe eines jungen Mädchens zur Natur

Wenn man dieses Buch liest, sollte man im Kopf haben, dass es von einer 12 Jährigen geschrieben wurde. Dafür ist es wirklich beeindruckend und unglaublich bildhaft erzählt. Da es keinen Spannungsbogen gibt, hat es sich teilweise etwas gezogen.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
1. Juni
Rating:4

Diese Ausgabe ist wunderschön gestaltet. Schutzumschlag und Vorsatzpapier sind ein Traum. Auch die Illustrationen im Buch haben mir sehr gefallen. Sie fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Das Vorwort war sehr interessant und auch hilfreich beim Lesen des Buches. Es sind wunderbare Naturbeschreibungen enthalten. Den Schreibstil finde ich auch sehr gut und frage mich, ob er in der Originalfassung kindlicher ist oder ob sie wirklich schon als Kind so gut formulieren konnte. Das macht mancher Erwachsene nicht besser. Die Geschichte ist märchenhaft erzählt. Als Erwachsener mag man so manche Logiklücke finden, das hat mich aber nicht gestört. Das Buch ist voller Fantasie. Ich habe es sehr gerne gelesen.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
27. Feb.
Rating:5

In diesem Buch lernt man die Natur in ihrer natürlichsten Form kennen. Man erlebt sie durch Eepersip, und man lernt sie noch mehr zu lieben und zu schätzen. Ein unglaublich besonderes Buch ist die Welt ohne Fenster. Geschrieben von einem 12-jährigen Mädchen, das mit 25 spurlos verschwand und dessen Verschwinden bis heute noch immer ein Rätsel bleibt. Das klingt fast selbst wie die Geschichte, die dieses Buch erzählt und letztlich könnte man sagen, dass die Autorin zur Figur in ihrem eigenen Buch geworden ist.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
1. Dez.
Rating:5

Das Buch ist grob aufgeteilt in drei Episoden, in denen unterschiedliche Wohnort Eepersips beschrieben werden. Der Wald, das Meer und die Berge. Auf vielen unterschiedlichen Ebenen finde ich das Buch faszinierend. Zum Einen wurde es von der 12-jährigen, geboren 1914, Barbara Follet geschrieben. Eine großartige Leistung für ein Kind, was mich sehr erstaunt. Zum Anderen ist das Buch wunderschön geschrieben und mit so einer Leichtigkeit verfasst, dass man sich darin verliert. Ohne Zweifel ist es ein Buch, welches immer mehr notwendig wird. Eine Hommage an die Natur und die Freiheit. Sich selbst fallen lassen, die Natur kennen und lieben zu lernen. Man braucht nicht tausend Dinge, um glücklich zu sein. Eepersip spiegelt eine unendliche Ruhe wider und man verliert sich selbst auf der Reise mit ihr, die viel zu kurz andauert. Eepersip ist ein toller Charakter, der zeigt, wie leicht das Leben sein kann. Jedoch, auch wenn der Grundgedanke schön ist, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren, finde ich es erschreckend wie egal Eepersip ihre eigenen Eltern sind. Sie macht sich davon und kommt nicht mehr zurück. Die Eltern leiden sehr, machen sich auf dem Weg die Tochter zu suchen und finden sie auch. Alle Versuche, Eepersip wieder mit nachhause zu bekommen, scheitern und so geben sie schließlich auf nachdem ihre Tochter ganz von der Bildfläche verschwinden. Was Eepersip nicht weiß: Die Mutter ist schwanger mit ihrer Schwester. Nachdem sie das erfahren hat, kehrt sie nach Jahren zurück und versucht die Schwester ebenso mit in die Natur zu nehmen.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
1. Dez.
Rating:3

Mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Wenn man die Geschichte mit etwas kindlicher Naivität liest und sich immer wieder vor Augen führt, dass dieses Buch von einer 12-jährigen geschrieben wurde, dann ist es eigentlich eine schöne Geschichte. Und es ist schon beeindruckend, wie sie in diesem Alter schon so mit Worten umgehen konnte. In der Tat ist die Geschichte eine "Liebeserklärung an die Natur", wie es so schön im Klappentext heißt. Dennoch fand ich die Geschichte inhaltlich recht merkwürdig und befremdlich. Und trotz der geringen Seitenanzahl hatte das Buch auch seine Längen, in denen ewig das Gleiche beschrieben wurde. Es war daher für mich leider kein Lesevergnügen. Die Botschaft dahinter mag ich trotzdem. Es ist eine schöne Hommage an das Alleinsein und die Wunder der Natur.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
29. Nov.
Rating:3

Für mich ist das Vorwort von Jackie Morris und was wir dadurch über die junge Autorin Barbara Newhall Follett erfahren haben das Spannenste und leider auch Notwendige um die Geschichte anzunehmen. Die Erzählung um die Protagonistin Epersip selbst bleibt eine Geschichte, wie man sie einem anderen Kind erzählen würde. Weit weg von Realität (ohne Übernatürlichkeit) und erwachsenen Perspektiven geht es um ein Mädchen, das es stetig in die Natur hinauszieht und für die das Leben hinter verschlossenen Türen unvorstellbar ist. Sie hat kaum ein Bedürfnis nach der Gesellschaft von anderen Menschen, schon gar nicht von Erwachsenen, egal ob sie sie beschützen oder lieben wollen. Allein die Gegenwart von Tieren und der Natur selbst sind für sie genug. So tanzt sie den ganzen Tag zusammen mit Schmetterlingen über Wiesen, spielt mit den Wellen des Meeres oder erklettert barfüßig die Berge. Für eine 12-jährige Autorin und mit damaligem Zugang zu Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt bleibt es beeindruckend geschrieben. Auch der Wortschatz dem sie sich bedient und in meist kurze und doch einfache Sätze verpackt ist beeindrucken. Und dennoch passiert tatsächlich nicht viel an Handlung. Viel mehr geht es um den inneren Freiheitsdran des Mädchens und ausschweifende (sich zum Teil wiederholende) Beschreibungen der Umgebung. "Stundenlanges" Fangenspielen und Verteufeln der Eltern, das problemlose Überleben bei Wind und Wetter und allein durch leckere Beeren und Wurzeln waren mir einfach zu naiv. Und das stand in einem großen Widerspruch zum Schreibstil, der mich einfach nicht hat ankommen lassen. Leider konnte ich keine Sympathie zur Protagonistin aufbauen. Das unrealistische und fast schon pupertäre/sture Verhalten musste ich mir gedanklich selbst immer rechtfertigen, bei dem Gedanken daran, von wem es wann geschrieben wurde. Leider musste ich mich letztlich doch durch quälen. Ich dachte ich würde mich auf die Naturbeschreibungen gut und gern einlassen können, empfand es aber leider meist nur langweilig. Trotzdem bleibt die Optik dieser Ausgabe ein großes Plus und gibt der ganzen Geschichte einen gewaltigen Mehrwert. Nicht nur der Einband und der Schutzumschlag sind eine Augenweide, auch die Aquarell- oder Tuschezeichnungen im Inneren sind sehr gut eingewebt. Ich denke bei diesem Buch kommt es auch ganz stark auf den Leser selbst an wie es empfunden wird. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
28. Nov.
Rating:5

Rezensionsexemplar Ein unglaublich fantasievolles und märchenhaftes Buch. Geschrieben von einem amerikanischen Wunderkind im Alter von 12 Jahren. Mit 25 Jahren verlässt sie ihr Haus und ihren Mann und ward von da an, nie wieder gesehen. Bis heute ist ihr verschwinden ungelüftet und bleibt ein Rätsel. Der Roman erschien ursprünglich 1927 und wurde 2019 neu aufgelegt. Eepersip hasste Menschen und Häuser und war sehr naturverbunden, also entschied sie eines Tages von Zuhause wegzulaufen und in der Natur zu leben. Sie fand eine wunderschöne Wiese für sich und lebte dort in Frieden mit der Natur und den Tieren, mit denen sie schnell Freundschaft schloss. Sie singt und tanzt den lieben langen Tag und ist unheimlich glücklich. Doch versucht sie sich immer von Menschen und Häusern fern zu halten. Sie trinkt das Wasser aus Bächen und Quellen und lebt von Beeren und Wurzeln. Natürlich suchten die Eltern ihre Tochter Eepersip verzweifelt, doch dieses Unterfangen sollte misslingen. Nach einiger Zeit zog es Eepersip ans Meer, sie verlebte dort auch viele glückliche Tage und erlebte kleine Abenteuer, bis es sie in die Berge zog. Wir haben wunderschöne und zauberhafte Beschreibungen der Natur und Eepersips liebe zu ihr. Eine magische Geschichte über Freiheit und darüber seinen eigenen Weg zu gehen, koste es was es wolle. Eine Welt ohne Fenster. Ein neues Lieblingsbuch!

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing
19. Sept.
Rating:5

>>Die Blumen sind verblüht, die Schmetterlingsflügel sind müde, und in der Ferne erklingt der Gesang des ewigen Meeres.<< „Die Welt ohne Fenster“ von Barbara Newhall Follett, mit einem Vorwort und Illustrationen von Jackie Morris - ...ein Buch, das mich wirklich staunen lies. Ein Buch, das mich berührt hat und ein Mädchen, vor dem ich meinen Hut ziehe! Barbara Newhall Follett war gerade einmal 12 Jahre jung, als sie diese unglaublich bezaubernde Geschichte schrieb. In so jungen Jahren hat sie eine Naturverbundenheit, gepaart mit Poesie, dem grenzenlosen Freiheitsgefühl und einem tiefen nachdenklich stimmenden Kern miteinander verwoben, das ist wirklich unglaublich! Und einfach unglaublich bezaubernd, wie ich finde. Man spürt die jugendliche Frische, den Drang den gesellschaftlichen Konvention zu trotzen und sieht zudem unheimlich fein, sanft und fast schon magisch gezeichneten Bilder beim Lesen, zumindest erging es mir so. Dazu kommt aber eben auch der wichtige Kern der Geschichte, der von einer 12-jährigen einfach richtig eindringlich und ausdrucksstark herausgearbeitet wurde. Für mich ist dieses Buch absolut ein großes Lesehighlight, einer kleinen Persönlichkeit, die wie ich finde starke Größe bewiesen hat und mit dieser Geschichten vollends mein Leserherz getroffen und verzaubert hat.

The House Without Windows
The House Without Windowsby Barbara Newhall FollettSoul Care Publishing