
Es zog sich und dann Bäm
Ein schwedisches Buch, mal ganz anders. "Home before Dark" von Eva Björg Aegisdöttir Um was gehts: November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte. Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß. Meine Meinung: Puh anfangs sehr gewöhnungsbedürftig mit den schwedischen Namen. Ich kam da immer durcheinander, wer wer war. Die Kapitel waren aus der Sicht der beiden Schwestern Kristin und Marsibil. Früher und Heute. Es las sich gut und die Kapitel waren kurz. Das Buch kann man gut durchlesen. Von der Story bin ich etwas zwiegespalten. Es zog sich irgendwie ewig hin und her und ich fragte mich, ob da noch was kommt. Und bäm ja, es fügte sich zum Schluss alles zusammen. Ich war ab Seite 380 sehr geschockt, wie die Story ihre Wendung nahm. Puh der Schluss war gut und zeigt den Familienzusammenhalt sehr gut. Ich mag übrigens den Namen Marsibil total. So ein schöner Name. Das Buch kann man lesen.
































































