Interessantes Thema zur albanischen Kultur
Es gibt eine alte Tradition in den Bergdörfern von Albanien, die es einer Frau erlaubt als Mann zu leben und von der Gesellschaft als Mann anerkannt zu werden. Weil Hana (später Mark) nicht verheiratet werden möchte, macht sie von dieser Tradition Gebrauch. Sie kleidet sich wie ein Mann und übernimmt die dort vorherrschende soziale Männerrolle. Jahre später wandert Mark/ Hana nach Amerika aus zu ihrer Cousine. Von dort startet auch die Story, wie es Hana gelingt wieder „als Frau“ zu leben. In Rückblenden wird erzählt wie die Zeit in Albanien als Frau an der Universität und später als Mann im Bergdorf für sie war. An sich ein super interessantes Thema, das auch wenig bekannt ist. Ich fand es sehr schön von den verschiedenen Bräuchen und Traditionen anderer Kulturen zu lernen. Jedoch fehlte mir komplett die emotionale Tiefe im Buch und die Details zu der Zeit „als Mann“ werden sehr sehr knapp gehalten. Wie sah der Alltag aus? Wie war es für sie im Vergleich zum Leben einer Frau? Auch die Dialoge zwischen den Figuren sind gewöhnungsbedürftig. Dennoch 3,5 Sterne aufgrund des Themas!
