7. Juli
Rating:5

Düster, verräterisch, suchend nach dem Sinn für das eigene Handeln

Der Night Lords Omnibus ist mein zweiter Handlungsstrang im Warhammer 40k Universum. Bisher habe ich drei Teile der Horus Heresy gelesen - somit war der Omnibus mein erstes Buch im „echten“ 40. Jahrtausend. Und was ist das für ein Stimmungswechsel! Kurzum: in dem Jahrtausend zu leben heißt leiden… Als normalsterblicher zum Sklavendasein verdammt, wenn man nicht gerade als Lobotomisierter Servitor endet, kann hier sogar noch als „Glücksfall“ bezeichnet werden. Im Night Lords Omnibus folgen wir nicht nur den übermächtigen, Halbgott Ähnliches Legiones Astartes (hier der achten Legion, den Night Lords - einer der verräterischen Legionen) sondern auch zwei Sklaven der Legion, Septimus und Oktavia. Der Omnibus umfasst drei Bücher der Night Lords Reihe aus der Feder von Aaron Dembski- Bowden. Das Buch ist geprägt vom krampfhaften Einhalten kameradschaftlicher Ideale, wie sie in Kampfverbänden vorkommt, vergiftet in einer vom Bösen verzerrten Legion, wo sich jeder Kämpfer selbst der nächste ist. Talos, der selbsternannte Hauptmann und ehemaliger Apotheker der sogenannten „First Claw“ versucht den ewigen Raubzügen seiner gerade noch so überlebenden 10. Kompanie der achten Legion etwas mehr abzugewinnen als nur den Kampf ums pure Überleben. Er will das menschliche Imperium, das in seinen Augen kein Recht auf Existenz hat, die einzige Lektion Anteil werden lassen, die er lehren kann: Gehorsam durch Angst vor Bestrafung. Ein super Einstieg ins „echte“ Warhammer 40k Universum - von mir gibt’s eine Top Bewertung und definitive Leseempfehlung!

Night Lords
Night Lordsby Aaron Dembski-BowdenGames Workshop Ltd