
✧ 𝐅𝐢𝐫𝐬𝐭 𝐋𝐢𝐧𝐞: „Daddy brüllt. Er heult. Und während er nach dem Jungen sucht, macht er alles im Haus kaputt.“ ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: When the Wolf Comes Home erzählt eine Geschichte, die auf den ersten Blick wie ein klassischer Horrorroman wirkt, allerdings wird schnell klar, dass es hier um viel mehr als das geht. Im Zentrum stehen Jess und ein verstörter Junge, den sie aufnimmt. Auf ihrer gemeinsamen Flucht vor der Bedrohung müssen die beiden sich ihren Ängsten stellen, und nach und nach geraten die Dinge immer mehr außer Kontrolle. Der Leser bekommt eine Mischung aus psychologischem Horror, familiären Abgründen und übernatürlichen Elementen. Die Geschichte ist teilweise verstörend, wobei ich die menschlichen Abgründe generell schlimmer finde, als jeden übernatürlichen Horror. Jess versucht einfach bestmöglich in einer Situation klarzukommen und der Junge bleibt ein Rätsel, was den mysteriösen Charakter der Geschichte erhält. Die Atmosphäre ist richtig stark. Viel Dunkelheit, viel Unsicherheit, vor allem viel „Was stimmt hier eigentlich nicht“. Ich muss ehrlich sagen, dass ich im ersten Drittel richtig Probleme hatte, überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Eigentlich wäre das der Moment sich einzugestehen, dass es nicht mein Buch ist und sich etwas anderem zu widmen, aber ich hatte aufgrund der vielen positiven Stimmen sehr hohe Erwartungen und wollte natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht. Rückblickend war es für mich OK, aber nicht das erhoffte Highlight. Vielleicht hätte ich auf mein Bauchgefühl hören sollen, denn nicht jedes Buch ist für jeden, und das ist auch in Ordnung. Auch wenn ich mit der Geschichte nicht wirklich warm geworden bin, finde ich die Message dahinter richtig stark!! Erzählt mir gern, wie euch das Buch gefallen hat. Und passt auf euch auf - denn „Der Wolf kommt immer nach Hause.“ 🐺











































