
Abgedrehte Geschichte und labernder Inspektor
Inspektor Frank Grasby wird Mitte Dezember 1952, kurz nach dem 2. Weltkrieg, in das vermeintlich verschlafene Dorf Elderby in Nord York versetzt, um dort eine Reihe von Diebstählen auf umliegenden Farmen aufzuklären. Nur wenige Stunden nach seiner Ankunft, wird eine Leiche im Kamin von Holly House entdeckt, der Residenz von Lord und Lady Damnish. Während Inspektor Grasby ermittelt, wird schnell klar, dass in Elderby nichts ist wie es scheint und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Einen ziemlich abgedrehten Lauf, wie ich finde, aber ich möchte hier auch nicht alles verraten, falls noch jemand das Buch lesen möchte. Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Es wird aus der Sicht von Inspektor Frank Grasby erzählt, dessen "dummes" Polizeiinspektor-Junggesellen Geschwätz mir leider schnell auf die Nerven gegangen ist. Zudem hat es fast ein Drittel des Buches gebraucht bis die Geschichte endlich in Gang gekommen ist. Das Ende war mir dann wiederum viel zu überdreht. Abgesehen von ein paar Lachern, hat mich Denzil Meyricks (1965-2025) Erzähl- und Schreibweise deswegen nicht wirklich mitgenommen.


