21. Dez.
Rating:4

Ich mag Zombies, ich mag Star Wars und ich mag Chewbacca. In „Der Todeskreuzer“ gibt es das alles auf ein Mal! Perfekte Kombination also. Jedoch möchte ich gerne darauf hinweisen, dass man eine solche Verbindung auch mögen muss. Wer es eh nicht so mit Zombies hat, soll es gar nicht mit dem Todeskreuzer versuchen. Da das Buch so oder so nicht zum Kanon gehört (wer hätte das gedacht!), kann man es in diesem Fall also getrost ignorieren. Da der Hexenmeister jedoch weiss, was mir gefällt, hat er mir irgendwann dieses Buch in die Hand gedrückt und der Horrorctober bot sich passenderweise an, das Buch zu lesen. Ich freute mich bereits darauf, seit ich das Cover gesehen und den Rückentext gelesen habe. Star Wars und Zombies - ganz mein Geschmack! Joe Schreibers Stil ist angenehm flüssig, wie man es für einen solchen Titel auch erwarten darf. Ich zumindest erwarte keine hochliterarische Satzkonstellation wenn es darum geht, Zombies abzuwehren. Aber Schreiber hat einen guten Schwung in seinem Text, sodass sich die Geschichte süffig und packend lesen lässt. Die grosse Schrift trägt ihr weiteres dazu bei, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Geschichte selbst beginnt langsam und baut sich dann immer mehr auf. Am Schluss wartet ein schönes Zombie-Spektakel auf uns. Und ehrlich - wenn Darth Vader sich daran macht, Zombies herzustellen, dann haben die um einiges mehr drauf als die, die wir sonst geboten bekommen. Ausserdem auch mit von der Partie: Zombie-Wookies. "Der Todeskreuzer" bietet rasante Horror-Unterhaltung mit einer guten Portion Blut. Die Figuren mögen etwas blass gezeichnet sein, aber das könnte auch an der Umgebung liegen. Mir hat das Buch sehr viel Spass bereitet und mehr habe ich nicht davon erwartet. Für mich hat die Kombination aus Star Wars und Zombies gut funktioniert und ich habe die Lektüre in vollen Zügen genossen.

Star Wars: Death Troopers
Star Wars: Death Troopersby Joe SchreiberCornerstone
29. Okt.
Rating:4.5

Leichte Lektüre för Horror und Star Wars Fans

Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist leichte Lektüre und läßt sich sehr gut lesen. Wenn man mal den Kopf abschalten will und keiner komplizierten Story folgen will. Eine Zwei Überraschungen hält es auch bereit. Ich hätte es gerne als Hörbuch mal angehört.

Star Wars: Death Troopers
Star Wars: Death Troopersby Joe SchreiberCornerstone
20. Okt.
Die Geheimwaffe
Rating:4

Die Geheimwaffe

🌟🌟 "Eine erstaunliche Sache. Sie sind wahre Wunder. Unglaublich.[...]Sie sind erwacht!" - Batzen 🌟🌟 🌟INHALT🌟 In Joe Schreibers "Der Todeskreuzer" sehen die Häftlinge und Wachen des imperialen Gefängnisschiffes "Sühne" ihrem Untergang entgegen, als sie in ihrer Notlage einen verlassenen Sternenzerstörer betreten und eine unsichtbare Gefahr verbreiten. Nur wenige bleiben übrig, um in der 288 Seiten langen Geschichte um ihr Überleben zu kämpfen. Darunter der Wachmann Satoris, die Häftlinge Trig und Kale Longo, die Ärztin Dr. Cody und zwei mysteriöse Einzelhäftlinge, die sich bald einem tödlichen Grauen gegenübersehen... 🌟BEWERTUNG🌟 Mit "Der Todeskreuzer" beantwortet Joe Schreiber eine eigentlich bereits bekannte Frage: Wie gut passen Star Wars und Horror zusammen? Die Antwort: sehr gut, wenn man weiß, wie man es anstellt. Der Autor bedient sich in seiner Erzählung eigentlich eines klassischen, um nicht zu sagen zur Genüge behandelten Themas: des Zombie-Ausbruchs. Doch wer das vorliegenden Buch alleine deswegen schon aufgeben will, der sollte sich das noch ein zweites Mal überlegen. Schreiber fügt dem ganzen mehrere interessante Wendungen hinzu, die immer wieder überzeugen können und den Leser bei Laune halten. Der scheinbar klare Virus-Befall wird über die Zeit mysteriöser, bevor sich erst im letzten Abschnitt des Werkes nach und nach die Schleier lüften. Die Mischung macht es dabei. Einige Szenen bleiben eher ruhig und sorgen mit impliziertem Terror für Angst, während sie wichtige Punkte des Geschehens erklären. Andere Sequenzen sind actionlastig und sorgen mit Gore und Brutalität für den Schreckfaktor. Auf zahlreiche unappetitliche Erscheinungen muss man also vorbereitet sein. Zur selben Zeit baut Schreiber seine Figuren immer weiter aus, die zwar definitiv funktionieren, aber fast alle auch zum jeweiligen Ende hin noch etwas platt wirken. Als Beispiel dafür sei der Wachmann Satoris genannt, der zu Beginn ein mehr als unangenehmer Zeitgenosse ist, nur um sich (hyperbolisch gesprochen) im Bruchteil einer Sekunde zu wandeln. Das wirkt synthetisch und zwanghaft. Da lobt man sich doch die Entwicklung von Trig Longo, der von einem kleinen Jungen zu einem mutigen jungen Erwachsenen evolviert und im Verlaufe der Handlung immer wieder mit seinen Ängsten konfrontiert wird. Neben ihm ist es wohl die Ärztin Dr. Cody, mit der der Leser am meisten mitfühlt. Schließlich hat sie unter ihrer eigenen Aufsicht hunderte Leben verloren. Eine tragische Wendung, die ihr dennoch den Antrieb gab, alle noch unter den Lebenden Weilenden zu Hilfe zu eilen. Bei diesen neuen Figuren wirken die mysteriösen (doch bekannten) Einzelhäftlinge fehl am Platz und wie ein reiner Fanservice. Das wäre definitiv nicht nötig gewesen. Manche der besagten Stellen wirken sogar sehr übertrieben und wirr (wer selbst die Einführung unserer beiden "Abenteurer" liest, wird erkennen, was ich meine). Sicherlich kann man selbiges auch über die Horror-Elemente und die verwendete Schreibweise an sich sagen. Einen Sekret-Fetisch ist diagnostizierbar, doch fernab davon fühlte ich mich gegruselt und dadurch spitzenmäßig unterhalten. Wie zuvor gesagt: Die Mischung machts! 🌟FAZIT🌟 Star Wars meets Horror und rockt das Zombie-Genre. Gesamt: 4/5

Star Wars: Death Troopers
Star Wars: Death Troopersby Joe SchreiberCornerstone