Mit "The Land of the Living and the Dead” kommt der erste Zyklus der Gael-Song-Reihe zum Abschluss. Und was soll ich sagen - das Ende hat mir Tränen in die Augen getrieben.
Der dritte Band spielt ein paar Jahre nach dem Ende des zweiten Bandes. Brian Boru ist Hochkönig von Irland und muss diese Rolle verteidigen. Fódla und Broccan verlassen ihren Unterschlupf wieder und Gormflaith plant ihren Machtausbau. Mit der Schlacht von Clontarf kommt die irische Geschichte hier zum Ende und wird neu ausgerichtet und man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Der Weg zum Abschluss der Trilogie ist unfassbar spannend und baut sich zum Ende hin immer mehr auf. Die Absichten der einzelnen Personen werden nach und nach klarer und halten viele Überraschungen bereit. Es werden Bündnisse geschlossen, die unmöglich schienen und man entdeckt das wahre Ich Einzelner, das man nicht für möglich gehalten hätte.
Das Ende hat mich sehr gepackt, denn obwohl ich das eine oder andere geahnt hatte, hat es mich kalt erwischt. Das Tor zur Anderswelt fand ich wunderbar dargestellt und was da geschah, hat mich emotional gepackt.
Klare Leseempfehlung!!!
Mit "The Land of the Living and the Dead" endet Shauna Lawless' Gael Song-Trilogie. Und wie sie endet! Selten zerreißt ein Buch mich am Ende so wie dieses oder lässt mich fassungslos zurück. Einen Trost gibt es aber: Die Trilogie ist zwar zuende, aber die Geschichte geht mit "Daughter of the Otherworld" in die nächste Runde.
"The old gods' weapons were like the old gods themselves. Full of magic. Full of wonder. Full of terror. And I supposed there was a desire in men's blood, or else in their hearts, to emulate the gods."
"The Land of the Living and the Dead" nimmt uns mit ins Irland des Jahres 1011 AD und spielt damit 10 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Buches "The Words of Kings and Prophets". Gormflaith, eine der letzten mächtigen Fomorians und Frau des Hochkönigs Brian Boru, strebt nach nichts anderem als Macht und dass ihr Sohn diesen Thron einnimmt. Sie ist eine Strippenzieherin und Intrigantin, die skrupellos alle um sich herum manipuliert und ausnutzt, um ihre Ziele zu erreichen. Ihr gegenüber steht Fódla, eine Heilerin der Tuatha Dé Danann, die sich und ihre Wünsche hinten anstellt, um anderen zu helfen und vor allem auch ihr Volk zu retten.
"If speaking the truth was easy, everyone would do it."
Lawless verknüpft hier erneut Historisches mit Legenden und Mythen, dass es mir wieder eine große Freude war in diese überaus spannende Geschichte einzutauchen. Und wieder einmal lässt die Autorin die unterschiedlichsten Gefühle in mir hervorbrechen: Meine Liebe und Anteilnahme, mein Verständnis und meine Missbilligung, meine Abneigung und meinen tiefsten Hass. All diese Gefühle werden vor allem durch die unglaublich scharf gezeichneten Charaktere hervorgerufen, die so authentisch, liebens- und hassenswert sind, wie man sie selten in Büchern findet. Selbst die Antagonistin Gormflaith konnte ich - trotz meines Hasses - zum Teil durchaus verstehen. Und gerade zu Beginn der Reihe hatte sie auch manchmal mein Mitleid - und ja, vielleicht ist sie eine verlorene Seele, doch in diesem dritten Band kann ich nicht anders als dieses manipulative Miststück zu hassen.
Kurz vor Ende des Buches traf ein Schock auf den anderen, und auch Tage später beschäftigt mich dieses Ende noch immer. Shauna Lawless hat mein Herz in tausend kleine Splitter zerbrochen und ich werde lange brauchen, sie alle wieder einzusammeln.
"I belong ... to ... myself."
Mein Appell an die deutschen Verlage ist nach Band 3 noch größer: Bitte übersetzt diese Reihe!
Eigentlich hatte ich nicht vor, einen Beitrag dazu zu schreiben. Ich dachte auch, dass ich den dritten Teil überstehe, ohne das mir die Tränen kommen. Ja, da habe ich wohl falsch gedacht - beide Male. 😝
„The land of the living and the death“ ist der Abschlussband der ersten GealSong Trilogie. Ich folgte liebgewinnen Charakteren wie Fodla, Murchad oder Broccan durch das kriegsgebeutelte Irland, immer verknüpft mit Legenden und Mythen und unsterblichen Geschlechtern, alten Prophezeiungen und vielen Gefühlen, zum Guten wie zum Üblen. Wer einen Überblick über die Reihe bekommen möchte, ich habe im Feed schon mal darüber geschrieben.
In dem Post geht es um den dritten Band der Reihe - für mich der gefühlt stärkste, vielleicht auch weil so viel Zeit zwischen der Lektüre der ersten beiden und des dritten vergangen sind.
Das Buch atmet und lebt durch die Beziehungen und Stärke der Figuren. Fodlas Liebe, Murchads Pflichtbewusstsein - Aber auch Gormflaiths Intrigen, die sie spinnt wie die Spinne ihr Netz oder Tommas Machtstreben, das wichtige Strukturen zum Einsturz bringt.
Die Themen wie Liebe in jeder Färbung, das Lösen von Abhängigkeiten, die Macht der Entscheidungen waren in diesem Buch so stark verarbeitet, dass ich nur staunen konnte und lautstark Fodla, Broccan oder Murchad angefeuert habe, ihren Weg zu gehen und zum Ende hin viele Tränen vergossen habe.
“I belong… to… myself,”
Ein paar Mal habe ich auch rüde Gesten in Richtung von Gormflaith gemacht. Übrigens - so, wie romantische Gefühle hier thematisiert werden, möchte ich am liebsten immer über sie lesen! Ohne Kitsch, schmachten und Bauchmuskeln, aber mit Herz und großen Gefühlen.
Gormflaith ist neben Fodla die zweite Erzählstimme. Wir erleben viel aus ihrer Perspektive - und ich habe sie wirklich gehasst. Ich kann es nicht anders sagen. Gleichzeitig hat Shauna Lawless das Kunststück vollbracht, Gormflaith unabdingbar für die Geschichte zu machen und ihre Taten und Ansichten so einzubetten, dass sie trotz allem spannend und interessant zu lesen sind. Für mich war sie eine sehr graue Antagonistin, die die Tiefe hatte, die ich brauche, um auch Charakteren, die ich nicht mag, aufmerksam zu folgen. Mein Puls schnellt jetzt noch in die Höhe, wenn ich an sie und ihre Grausamkeit denke. Hasse ich sie immer noch? Brennend 🔥 Aber ohne sie würde der Geschichte Dramatik und Spannung fehlen. Wünsche ich ihr trotzdem nur das Schlechteste? Aber sicherlich!
Das Ende hat mich zerstört. Die Beziehung zwischen dem Land der Lebenden und der Anderswelt hat Lawless unglaublich stimmig dargestellt - sie hat sich mir wie eine Klinge ins Herz gebohrt. Für mich ein Highlight im Bereich der #historicalfantasy !
Das große Finale „The Land of the Living and the Dead war großartig. Für mich das Beste Buch der Triologie. Alles was eine historische. Fantasysaga benötigt: Freundschaft, Liebe, große Schlachten, Gier und Feindschaft. Für mich ein Highlight erster Güte. Diese Reihe ist ein Muss für jeden Leser der Fantasy liebt. 💕❤️
Kleiner Tipp an die deutschen Verlage.
Diese Autorin ist es mehr als Wert ins Deutsche übersetzt zu werden. 👍👍
Sehr spannender Abschluss der Gael Song Trilogie. Obwohl auch Raum gelassen wurde, die Geschichte weiterzuführen in der nächsten Generation. Es muss nicht immer Romantasy sein - ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen. :-)
𝙏𝙝𝙚 𝙇𝙖𝙣𝙙 𝙤𝙛 𝙩𝙝𝙚 𝙇𝙞𝙫𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣𝙙 𝙩𝙝𝙚 𝘿𝙚𝙖𝙙 ist der dritte Band in dieser großartigen und lyrisch brillianten historischen Fantasyreihe, die sich dieses Jahr ganz tief in mein Herz geschlichen hat.
Und mein Herz schmerzt nach dem Ende dieses 3. Buches!
Alles findet nun in diesem Teil zusammen. Schon eine ganze Weile habe ich mich gefragt, wie die Schicksale von Gormflaith und Fodla und Tomas am Ende miteinander verwoben werden.
Dieses Buch spielt über 10 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Buches und es ist das Buch, in dem ich Gormflaith nun doch hassen gelernt habe. Dieser Charakter ist machthungrig, skrupellos und löst Ereignisse aus, die zu einer großen Schlacht führen, die Irland im 11.Jahrhundert tatsächlich erschüttert hat. Wir sehen hier den Sieg der irischen Armeen über die Wikinger.
Und in diese historische Kulisse setzt Shauna Lawless die Schicksale von Fodla und ihrer grossen Liebe Murchard, den Descendants und den Fomoriern, diesen magischen Geschlechtern, die hier unerbittlich aufeinanderprallen. Es ist eine Geschichte von Verrat und Liebe und Macht.
Und das Ende war tragisch traurig und ich wußte, dass diese Autorin uns das gibt.
Aber so endgültig die einen Dinge am Ende sind, so klar wurde auch, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Und tatsächlich, im Nachwort erfahren wir, dass dies nur der Abschluss der ersten Ära war und dafür liebe ich diese Autorin.