3. Okt.
Rating:4

Nach ihrem Umzug von Bayern nach Hamburg, entdeckt Zea auf dem Haus gegenüber eine Steinfigur mit riesigen Flügeln. Tage später hilft ihr ein junger Mann aus einer brenzligen Situtation und erscheint ihr dabei irgendwie bekannt. Er stellt sich als Lukas vor und ist äußerst geheimnisvoll. Immer wieder denkt sie über Lukas und die Figur auf dem Hausdach sowie deren verblüffende Ähnlichkeit nach. Besteht zwischen den Beiden eine Verbindung?  "Nur im Mondschein" besticht schon allein durch sein tolles Cover und weckt Interesse. Damit verspricht es nicht zu viel, denn auch der Schreibstil Sophies ist flüssig und leicht zu lesen. Sehr schnell ist man mitten in der Geschichte und lernt Zea nebst Familie kennen. Das Geheimnis rund um die Steinfigur ist richtig spannend und interessant. Auch das Ende hat mich gefesselt, da mir bis zum Schluss nicht klar war wie es ausgehen wird. Man kann in diesem Buch einiges über Gargoyles und deren Geschichte lernen. Ebenso wird das Thema, ich als Laie nenne es mal "klettern", mit viel Fachwissen erwähnt. Die Freundschaften die Zea als "Neue" in Hamburg schnell schließt entwickeln sich sehr glaubwürdig. Rike hätte ich auch sofort zur Freundin genommen. Zusammengefasst konnt ich mir Anfangs nicht vorstellen, wie Steinfiguren und Gargoyles zu Menschen passen sollen und worauf diese Geschichte wohl hinaus will. Etwas vergleichbares habe ich bis Dato nämlich noch nicht gelesen. Aber Sophie ist es wunderbar gelungen eine tolle Geschichte zu zaubern und mich mitzunehmen. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte unbedingt Zea und Lukas kennen lernen. Vielen Dank für dieses schöne Buch.

Nur im Mondschein
Nur im Mondscheinby Sophie FawnIndependently published